Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Heimatgeschichte und Buchenwaldforschung im Nationalpark Harz

(lifePR) (Clausthal-Zellerfeld, ) Das Titelbild gibt ein Ölgemälde des Heimatmalers Karl Finger (1888 - 1944) von der kleinen Dorfkirche in Osterode, der Marienkirche, wieder. Die Museumsleiterin Ingrid Kreckmann aus Osterode-Ührde geht hierzu in ihrem Beitrag auf das Leben dieses bekannten Landschafts- und Portraitmalers ein, der von 1921 bis 1939 als Lehrer in der Harzstadt lebte. Finger wurde in Böhmen geboren und studierte als Meisterschüler an der Dresdner Kunstakademie, im Harzraum war und ist noch heute dieser freischaffende Künstler wegen seiner hohen Malqualität sehr geschätzt. Sigrid Elstermann aus Alexisbad berichtet über ein Bild, das in diesen Tagen in die Heimat zurückgekehrt ist: es ist das Portrait der Prinzessin Wilhelmine Luise, geborene Prinzessin von Anhalt-Bernburg (1799-1882), gemalt 1824 von ihrer Freundin Caroline Bardua aus Ballenstedt. Prinz Friedrich von Preußen heiratete 1817 die Prinzessin. Das Ölgemälde wurde in einem Münchener Auktionshaus angeboten und von einem Experten für Gemälde Anhaltischer Fürstenhäuser erkannt und identifiziert, es hängt heute im Städtischen Museum in Ballenstedt. Die Prinzessin ihrerseits war aber auch eine bemerkenswerte Malerin, sie schuf die Kopie des "Kreuz tragender Heiland" als Spende für die Kirche in Mägdesprung (1978 aufgegeben), die nun in der Kapelle (Teepavillon) von Alexisbad hängt. Der Teil 2 der Arbeit von Ernst Kiehl (Quedlinburg) über "Wurzeln in anderer Erde - eine Würdigung der kulturellen Leistungen der Flüchtlinge und Vertriebenen nach 1945 im Harz" schließt an die August-Ausgabe von UH an. Die September-Ausgabe wird dann technisch beschlossen: "150 Jahre Wilhelm Schmidt - dem 'Heißdampfschmidt' ", ein lesenswerter Bericht von Dr. Edgar Presia (Harzgerode) über die Festveranstaltung des VDI am 16. Februar d. J. in Benneckenstein, wo Dr.- Ing. h. c. Schmidt besonders vor dem 1.

Weltkrieg segensreich gewirkt hat, er ist der Erfinder der Überhitzer der "Bauart Schmidt", mit denen noch heute die HSB-Heißdampflokomotiven ausgerüstet sind. Die Nationalpark-Seiten beschäftigen sich diesmal mit dem neuesten Buchenwald-Forschungsprojekt des Nationalparks Harz.

"Unser Harz" ist über die Oberharzer Druckerei in Clausthal-Zellerfeld (Tel. 05323/2533, Fax 2534; Mail: fischerthielbar.clausthal@t-online.de) zu beziehen: Einzel-Heft 2,10 € + Versandkosten, Abopreis (12 Hefte ) 25,50 € inkl. Vkst.

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