Mittwoch, 18. Januar 2017


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Hessens Wirtschaftsminister Rentsch (FDP) wirft eigener Bundesregierung beim Thema Energiepreise vor, dass sie "nicht die Kraft hat, aus dem Wahnsinn schneller auszusteigen"

(lifePR) (Berlin, ) Der Benzinpreis steigt und steigt und erreicht ständig neue Rekordstände. Zu Forderungen, die schwarz-gelbe Regierung müsse sich in die Energiepreisgestaltung einmischen, sagte Hessens Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP) in der N24-Sendung "Studio Friedman" heute (Donnerstag): "Wissen Sie, was ich meiner Regierung vorwerfe? Dass sie nicht die Kraft hat, aus dem Wahnsinn schneller auszusteigen. Das werfe ich dieser Regierung vor. Wenn wir nicht die Kraft haben, jetzt einen Systemwechsel herbeizuführen, wird der Schaden noch viel schlimmer sein als er je bei der Steinkohle war."

Desweiteren hält Rentsch es für denkbar, die Steuern auf dem Spritpreis zumindest vorübergehend zu senken - wenn auch nur als letztem Ausweg. Rentsch: "Wenn das so weiter drastisch steigt, was ich nicht für ausgeschlossen halte, aufgrund der Situation auf der Welt, was die Nachfrage nach Öl angeht, wäre das eine Variante, die ich nicht für ausgeschlossen halte. Wenn wir mit einem anderen Modell nicht weiterkommen, würde ich das bejahen. Ich setze trotzdem auf unser Modell, das wir zur Zeit eingebracht haben."

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