Samstag, 21. Januar 2017


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Vom Wanderarbeiter zum Ingenieur

Deutschland bietet Potential bei der Rekrutierung chinesischer Fach- und Führungskräfte

(lifePR) (Hamburg, ) 80% der in China tätigen deutschen Unternehmen sehen laut der aktuellen AHK Geschäftsklima-Umfrage den Bereich Personalrekrutierung als eines ihrer größten Probleme an. Ursächlich für diese Situation ist unter anderem der stetige Aus- und Aufbau von Marketingabteilungen, Vertriebsteams sowie F&E Abteilungen in China. Dieses Wachstum in bisher weniger starkt geforderten Unternehmensbereichen ändert das Rekrutierungsprofil deutscher Unternehmen in China radikal. Vom Wanderarbeiter zum Ingenieur lautet das Ziel.

Der Mangel an adäquatem Personal betrifft mittlerweile nahezu alle ausländischen Unternehmen in China. Die Gründe sind vielfältig aber eindeutig identifizierbar. So wird die Zahl der verfügbaren Absolventen chinesischer Hochschulen den Bedarf mittel- und langfristig nicht decken können. Auch, weil nach Expertenmeinungen nur 10% von ihnen den Anforderungen international aktiver Unternehmen entsprechen. Erschwert wird die Situation durch die stetig wachsende Attraktivität chinesischer Arbeitgeber. Sie nehmen mittlerweile eine dominierende Rolle im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber in China ein.

Für viele ausländische Unternehmen in China wird dieser "Talent-Gap" zu einem existenziellen Problem. Nicht nur aufstrebende chinesische Wettbewerber - auch fehlendes Personal führt zu einer Verlangsamung des Unternehmenswachstums.

Die Mehrheit der internationalen Unternehmen in China setzt weiterhin auf eine Rekrutierung durch lokale chinesische HR Teams. Zunehmen erkennen Unternehmen aber, dass die große Zahl der im Ausland studierenden Chinesen - ca. 290.000 sind es weltweit - eine zusätzliche Rekrutierungsquelle darstellen.

Aktuell sind an deutschen Hochschulen 25.000 Studenten aus der VR China und Taiwan eingeschrieben. Hinzu kommt eine größere Zahl von chinesischen Professionals, die in deutschen aber auch der wachsenden Zahl chinesischer Unternehmen in Deutschland erste Berufserfahrungen sammelt. Die Faustregel lautet: 5 Jahre Studium - 5 Jahre Berufserfahrung in Deutschland - Nächster Karriereschritt in China.

Das Profil dieser Kandidaten weicht teilweise erheblich von ihren Pendants in China ab und macht sie so für deutsche Unternehmen zu wertvollen Kontakten. Neben einem Studium an einer deutschen Hochschule verfügen sie über deutsche Sprach- und Kulturkenntnisse, erste Berufserfahrung durch Praktika und Einstiegspositionen sowie einen internationalen Mindset. Der Mix aus frontaler Schulbildung in China und kooperativem Studium in Deutschland macht sie zu idealen Bindegliedern in deutsch-chinesischen Unternehmen. Der Umgang mit chinesischen Kollegen ist für sie ebenso selbstverständlich wie mit deutschen.

Die Ansprache dieser Kandidaten wird durch die SinoJobs Career Days – eine Karriere- und Weiterbildungsmesse mit Schwerpunkt China – erleichtert. An der Veranstaltung in 2011 nahmen Unternehmen wie VW, Siemens, Daimler, Bosch und mittelständische Unternehmen teil. Sie trafen in Hamburg, Düsseldorf und Nürnberg auf gut 3.200 potentielle chinesische Fach- und Führungskräfte. Im November 2012 finden die SinoJobs Career Days in Berlin, München und Essen statt.

Mussenbrock & Wang GmbH

Mussenbrock & Wang ist ein Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen mit Schwerpunkt China. Mit dem deutsch-chinesischen Jobportal SinoJobs und den SinoJobs Career Days unterstützt das Unternehmen vornehmlich deutsche Unternehmen bei der Rekrutierung mit China Fokus. Das Unternehmen unterhält Büros in Hamburg und Dalian / Volksrepublik China.


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