Samstag, 18. Mai 2013


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Wo das Treppensteigen zur Herausforderung wird

Die Europatreppe 4000 und die Aquastiege als begehrte Trainingsziele

(lifePR) (Schruns / Austria, ) Der "Empire State Building Run-Up" ist der berühmteste Treppenlauf der Welt. 1.575 Stufen jagen die Athleten nach oben. Klein und unspektakulär verglichen mit der Europatreppe 4000 im Ort Partenen im westösterreichischen Montafon. Sie ist weit mehr als doppelt so lang wie jene in der Metropole New York: Die Europatreppe zählt 4.000 Stufen. Bei einer maximalen Steigung von 86 Prozent gilt es, 700 Höhenmeter zu überwinden. Top-Athleten wie der Snowboarder Markus Schairer nutzen die Treppe zum Training, Hobbysportler können sich dort auch verausgaben. Am 21. Juli werden beim 14. Montafoner Treppencup wieder Teilnehmer aus der ganzen Welt um den seit fünf Jahren gültigen Streckenrekord kämpfen. Im benachbarten Tschagguns wartet zudem eine weitere Treppenattraktion: Mit 914 Stufen ist die Aquastiege zwar deutlich kürzer, stellt aber dennoch eine Herausforderung dar. Diese und viele andere sportliche Aktivitäten im Montafon lassen die Herzen der Gäste höher schlagen - und mit der neuen Suunto "Ambit", der weltweit ersten GPS-Uhr für Outdoor-Sportler, kann nun der Herzschlag, die Höhenmeter, der Kalorienverbrauch und vieles mehr dokumentiert werden.


Markus Schairers persönliche Bestzeit liegt bei 29 Minuten und 30 Sekunden. Für 4.000 Stufen und 700 Höhenmeter. Den Streckenrekord von 20 Minuten und 28 Sekunden hält seit 2007 Gerd Hagspiel aus Hittisau. Schairer, der Snowboard-Weltmeister von 2009, sieht kaum eine Chance, diesen zu brechen - nicht einmal, "wenn ich meinen inneren Schweinehund überwinde", sagt der Montafoner und lacht. Das schafft er regelmäßig. Denn die Europatreppe 4000 gehört zu seinem Trainingsprogramm. Und damit ist er nicht der einzige Profisportler, der dieses größte Fitnessgerät der Welt für eine gezielte Vorbereitung nutzt. Auch Mathias Berthold, Cheftrainer des ÖSV-Herrenteams, jagt die österreichischen Ski-Asse die legendäre Treppe im Montafon hinauf. Er sieht darin "das speziellste und vielseitigste Trainingsgerät überhaupt." Berthold erklärt: "Kondition, Schnelligkeit und Sprungkraft werden verbessert. Außerdem stellt die Treppe hohe Anforderungen an die Koordination und das Reaktionsvermögen, weil jede Stufe unterschiedlich hoch und tief ist. Das ist ein perfektes Training für Skifahrer." Bei Fußballteams und Marathonläufern nimmt die Europatreppe ebenfalls einen festen Platz im Trainingsplan ein. Neben den Profis kann natürlich jeder Hobbysportler die 4.000 Stufen in Richtung Himmel hinaufsteigen.

Ruhebänke zum Ausruhen
Beim Treppensteigen von Partenen bis zur Bergstation Trominier der Vermuntbahn muss sich jedoch niemand völlig verausgaben - man kann den Weg nach oben auch ruhig angehen lassen. Unterwegs laden zahlreiche Sitzbänke zum Ausruhen und Verweilen ein. Nach tausenden Stufen bietet sich ein traumhafter Blick über tausende Meter Bergwelt. Diese lässt sich auch bestens auf dem Weg nach unten bewundern, ganz entspannt. Denn nach dem Treppensteigen geht es bequem mit der Vermuntbahn zurück ins Tal. Dort wird die Anstrengung belohnt: In den Tourismusbüros Partenen und Gaschurn sowie an der Talstation der Bahn erhalten die Treppenläufer Urkunden und Abzeichen für ihre Leistung. Dank der Stechuhren am Start und Ziel lässt sich die individuelle Laufzeit dokumentieren. Wer seine Zeit und Kondition verbessern möchte, sollte beim Training an der Europatreppe mitmachen. Ein solches bietet der Aktivclub Montafon jeden Freitag an.

Treppe wurde für den Stausee-Bau benötigt
Gebaut wurden die vielen Stufen ursprünglich übrigens nicht für die körperliche Ertüchtigung. 1928 diente die Treppe in Verbindung mit der Standseilbahn Vermunt vielmehr als Versorgungsstrecke für den Bau des Silvretta Stausees. Sie führt entlang der ehemaligen Schrägaufzugstrasse und der historischen Druckrohrleitung Vermunt.

Aquastiege mit 914 Stufen zur Vorbereitung
Wer sich erst auf die 4.000 Stufen der Europatreppe vorbereiten und seine Kondition im Treppensteigen an einem etwas kleineren Ziel testen möchte, ist in Tschagguns genau richtig. Am Wasserkraftwerk Gampadels im Ortsteil Zelfen (der Ortsbus bringt die Gäste bis zur Haltestelle Birkenweg) beginnt die Aquastiege: Über 914 Stufen und 400 Höhenmeter geht es hoch hinaus bis zur Jausenstation im Ortsteil Bitschweil. Dort warten auf die Treppensteiger eine Stärkung und ein herrlicher Ausblick auf die umliegenden Berge.

Aktion "Raus aus dem Ruhepuls" mit SUUNTO als Partner
Mit der Aquastiege in Tschagguns und der Europatreppe 4000 wird das Montafon einmal mehr seinem Ruf als größter Fitnesspark der Alpen gerecht. Dabei passen beide Trainingsgeräte in der Montafoner Bergwelt ideal zur Kampagne "Raus aus dem Ruhepuls", die in diesem Jahr startet. Und wie schnell die Herzen bei den vielen möglichen Aktivitäten tatsächlich schlagen, dass lässt sich ab Juli sogar genau dokumentieren - dank einer Kooperation mit SUUNTO, einem der führenden Hersteller von Sportpräzisionsinstrumenten. Denn bevor es raus aus dem Ruhepuls und rauf auf die Berge geht, können sich die Urlauber mit der neuen "Ambit" und damit der weltweit ersten GPS-Uhr für Outdoor-Sportler ausrüsten.

Sie zeichnet exakt Werte wie Höhenmeter, Herzfrequenz, Kalorienverbrauch und vieles mehr auf. Zudem behalten die Aktiven damit dank GPS-Navigation immer und überall die Orientierung. Das ist noch nicht alles: Am Ende eines Tages kann jeder seine Daten online hochladen und an einem Gewinnspiel teilnehmen: Wer den Höhenmeter-Tagesrekord aufstellt, gewinnt ein verlängertes Sommer-Wochenende für zwei Personen im Montafon. Also: Raus aus dem Ruhepuls!

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