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Keine Förderung des Bundes für Graduiertenschule: Wolff bedauert Entscheidung
Deutsche Forschungsgemeinschaft und Wissenschaftsrat entscheiden
Die langfristig angelegte Schwerpunktbildung an beiden Universitäten werde trotz dieser Entscheidung konsequent weitergeführt, so Wolff: "Auch ohne die Förderung durch die Exzellenzmittel werden die Universitäten ihre strukturellen Ziele weiterverfolgen. Ihre Zukunft wird maßgeblich durch die leistungsstarken Forschungsschwerpunkte, durch Innovationsfähigkeit und die anhaltende Attraktivität für hervorragende Studierende, Nachwuchswissenschaftler sowie Professorinnen und Professoren aus aller Welt bestimmt", sagte die Ministerin. Bei Wettbewerben wie der Exzellenzinitiative scheinen die Hochschulen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg noch einen strukturellen Nachteil zu haben. Generell ist die Qualität der Forschung an beiden Universitäten Sachsen-Anhalts aber konkurrenzfähig, wie sich etwa bei der Einwerbung von Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs, bei der Einrichtung von Zentren aus Bundesmitteln oder der Gewinnung des Helmholtz-Forschungszentrums für neurodegenerative Erkrankungen DZNE in Magdeburg gezeigt hat. "Darauf werden wir in Sachsen-Anhalt weiter aufbauen", so Wolff weiter.
Hintergrund:
In der dritten Runde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern hatten 55 Universitäten insgesamt 98 Antragsskizzen für neue Graduiertenschulen eingereicht. Von diesen schafften es 25 in die Endrunde, darunter der Antrag der Martin-Luther-Universität. Hinzu kamen Fortsetzungsanträge für 38 bereits in den ersten beiden Runden geförderte Projekte. Neben den Graduiertenschulen werden im Rahmen der Exzellenzinitiative auch Exzellenzcluster sowie universitäre Zukunftskonzepte gefördert.
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