- Pressemitteilung BoxID 326564
Energieziele lassen sich nur gemeinsam mit den Regionen erreichen
Minister Christoffers besuchte die Regionale Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim
Weil die Ziele der Energie- und Klimaschutzstrategie 2030 nur gemeinsam mit und in den Regionen des Landes umgesetzt werden können, warb Minister Christoffers bereits im Herbst 2010 landesweit für die Erarbeitung regionaler Energiekonzepte und bot die Unterstützung der Landesregierung bei deren Erarbeitung und Umsetzung an. Alle Regionalen Planungsgemeinschaften im Land Brandenburg haben das Angebot angenommen und erarbeiten Energiekonzepte für ihre jeweilige Region. Mit insgesamt rund einer Million Euro aus dem RENplus-Programm des Wirtschafts- und Europaministeriums unterstützt das Land dieses Engagement der Regionen.
Das Expertennetzwerk "KlimaKommunal" stellte beim Besuch des Ministers in Eberswalde die Zwischenstände des kommunalen Energiekonzeptes der Stadt Templin vor. Die Kommunale Umwelt AktioN (U.A.N) informierte über kommunale Handlungsmöglichkeiten bei der Errichtung von (Bürger-)Windparks und zeigte dabei Möglichkeiten auf, die Akzeptanz durch Vorteile für die Kommunen sowie für deren Bürger zu stärken.
Auch der Netzausbau war ein wichtiges Thema der Energietour. Dr. René Zimmer vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) stellte erstmals Ergebnisse seiner Studie "Konfliktanalyse der Planungs- und Kommunikationsprozesse zur Uckermarkleitung“ vor.
Vor seinem Besuch in Eberswalde hatte sich Minister Christoffers in Berlin-Friedrichshain über das 380-kV-Erdkabel des Netzbetreibers 50Hertz Transmission GmbH informiert. Mit dabei waren auch die Bürgerinnen und Bürger, die sich gegen die 380-kV-Freileitung in der Uckermark wenden, sowie Vertreter von Umweltschutzverbänden.
Das 12 Kilometer lange Erdkabel in Berlin ist Teil der sogenannten "380-kV-Diagonale", die in der Stadt von Spandau nach Marzahn verläuft. "Bei der Umsteuerung auf erneuerbare Energien spielt der Netzausbau eine Schlüsselrolle. Ob Leitungen als Freileitung oder Erdkabel gebaut werden können, ist für die Menschen entlang geplanter Trassen von höchster Bedeutung. Es geht darum, Vor- und Nachteile abzuwägen - und vor allem, die Menschen zu informieren und das Gespräch mit ihnen zu suchen. Denn Lösungen, die allen gerecht werden, gibt es nicht", sagte Christoffers.
Seit 2010 führt der Minister auf seiner "Energietour" den Dialog mit regionalen Verantwortungsträgern und Unternehmen aus dem Energiebereich sowie Bürgerinnen und Bürgern. In diesem Jahr stehen Besuche bei den Regionalen Planungsgemeinschaften auf dem Programm.
Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren
Biogasanlage in Witten offiziell eröffnet
, Energie & Umwelt, Regionalverband Ruhr
Seit heute wird in Witten offiziell Biogas produziert. Schon seit Anfang des Jahres verarbeitet die neue Anlage Speiseabfälle, Kaffeefilter und Grünschnitt zu Strom,...
Klimaneutrales Drucken - natureOffice ist das bekannteste Label
, Energie & Umwelt, natureOffice GmbH
Für all diejenigen Druckereien, die noch Nichts vom Thema Klimaneutrales Drucken gehört haben aber auch für jene, die sich bis zum heutigen Tage noch nicht dafür...
Dinofieber in der Tropenwelt
, Energie & Umwelt, Biosphäre Potsdam GmbH
Die Biosphäre Potsdam ist zur Zeit ein Paradies für Dinosaurier-Freunde. Die Ausstellung "Dinofieber! Als Saurierforscher auf Expedition" hat sich zum Publikumsmagneten...



