Samstag, 10. Dezember 2016


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Sozialministerin Kristin Alheit: Mehrgenerationenhäuser sind ein Beitrag für die gesellschaftliche und soziale Infrastruktur

(lifePR) (Kiel, ) Sozialministerin Kristin Alheit wird sich morgen (21.Mai) auf der Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder in Perl (Saarland) für die Weiterentwicklung der Mehrgenerationenhäuser einsetzen. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung soll dort gemeinsam mit dem Bund unterzeichnet werden. Ziel ist es unter anderem, den Mehrgenerationenhäuser zukünftig erweiterten regionalen und lokalen Gestaltungsraum zu ermöglichen. Anlässlich der heutigen (20.Mai) Landtagsbefassung zum Thema Mehrgenerationenhäuser betont Ministerin Alheit:

"Mehrgenerationenhäuser haben sich als Angebote mit besonderem Profil mithilfe zweier Aktionsprogramme der Bundesregierung auch in Schleswig-Holstein etablieren können. Das Besondere an ihnen ist die Verzahnung der unterschiedlichen Handlungsfelder

- Alter und Pflege;
- Integration und Bildung;
- Angebot und Vermittlung haushaltsnaher Dienstleistungen
- Und Freiwilliges Engagement.

Diese Felder definiert das laufende Aktionsprogramm II, die damit im Mittelpunkt der Arbeit der 11 vom Bund geförderten Mehrgenerationenhäuser stehen. Es war in der Tat eine Innovation, diese vier Schwerpunkte in der täglichen Arbeit zusammenzubringen. Mehrgenerationenhäuser erproben damit vielfältige Wege, wie den Folgen des demografischen Wandels begegnet werden kann. Der Ort "Mehrgenerationenhaus" kann als Zentrum dienen: Für diejenigen, die sich nicht nur fragen, wie wir zukünftig miteinander leben möchten, sondern die sich die Antworten selber erarbeiten und diese ausprobieren. Getragen wurden die Aktionsprogramme durch eine vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Trägern. Aus Sicht der Landesregierung lässt sich festhalten: Diese Aktionsprogramme

- haben die beteiligten Einrichtungen in ihrer Entwicklung voran gebracht,
- sie sind ganz klar als Erfolg zu bewerten
- und sollten daher durch eine Verstetigung der Bundesförderung nachhaltig gesichert werden. Diese Verstetigung ist auch politisches Anliegen von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

Und genau dies haben die Koalitionspartner auf Bundesebene in ihrem Koalitionsvertrag als gemeinsames Ziel festgeschrieben. Schleswig-Holstein war von Anfang an mit engagiert, um die Programme mit dem Bund und den anderen Ländern weiterzuentwickeln. Um den Nutzen für die Nutzerinnen und Nutzer der Häuser noch besser zu gestalten. Und die Landesregierung hat auf den Jugendministerinnen- und Familienministerinnenkonferenzen immer wieder die Unterstützung für das Konzept aktualisiert - auch ganz aktuell:

Um einer Stärkung und Verstetigung der Mehrgenerationenhäuser näher zu kommen, planen wir auf der morgen beginnenden Jugend- und Familienministerkonferenz eine Rahmenvereinbarung zur nachhaltigen Sicherung und Weiterentwicklung der Mehrgenerationenhäuser zu unterzeichnen. Partner der Vereinbarung sind das Bundesfamilienministerium, die zuständigen Ressorts der Länder sowie die Kommunalen Spitzenverbände. Damit zeigen wir, dass wir hinter der Idee und der Durchführung des Aktionsprogramms stehen und eine Weiterförderung des Bundes ausdrücklich befürworten.

Die Rahmenvereinbarung sieht vor, dass die Bundesländer den Mehrgenerationenhäusern unterstützende Maßnahmen zur Verfügung stellen. Wir werden gemeinsam mit den Mehrgenerationenhäuser nach Wegen suchen, wie wir sie noch stärker in Konzepte und andere bestehende Programme unseres Hauses einbinden können:

Politikbereiche wie Bürgerschaftliches Engagement, Inklusion und aktives Altern werden von uns stetig weiterentwickelt und in den Mehrgenerationenhäuser aus Überzeugung und Vernunft mit Leben gefüllt. Dabei ist für diese Landesregierung klar, was auch schon für die vorherige Regierung klar war: 1. Das Modell ist vorbildlich und innovativ, kann aber nicht jeder Einrichtung im Land, nicht jedem Stadtteil- oder Gemeindezentrum übergestülpt werden. 2. Die elf Mehrgenerationenhäuser, die der Bund in Schleswig-Holstein fördert, leisten hervorragende Arbeit - mit lokaler Ausrichtung. Und das soll auch so bleiben.

Wir unterstützen die Häuser gerne mit der Einbindung in andere Förderprogramme des Landes. So können Mehrgenerationenhäuser - und sind ausdrücklich dazu eingeladen -, eine Weiterentwicklung als Familienzentrum angehen. Mit Projektförderung durch das Land. Ein eigenes Förderprogramm speziell für Mehrgenerationenhäuser beabsichtigt die Landesregierung nicht. Über die Förderung von Mehrgenerationenhäusern ab Januar 2016 wurde auf Bundesebene noch nicht entschieden. Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Koalitionspartner auf Bundesebene ihre Vereinbarung zur Verstetigung dieser Förderung gemeinsam umsetzen werden. Ich bin dazu im engen Kontakt mit Manuela Schwesig. Und bin sicher, dass die Antragsteller hier im Landtag mit ihren Kontakten nach Berlin das Ihre dazu beitragen können und werden, der Sache den nötigen Schwung zu verleihen.

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