Dienstag, 24. Januar 2017


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Logistiktag in Ludwigsfelde

Vogelsänger: "Investitionen im Wert erhalten"

(lifePR) (Potsdam, ) Investitionen in die Verkehrswege müssen stetig fließen, um den erreichten Standard zu halten. Das betonte Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger heute auf dem Logistiktag in Ludwigsfelde. Seit 1995 wurden 7,2 Milliarden Euro Bundes-, Landes und EU-Mittel allein in die Bundes- und Landesstraßen investiert. Eine weitere Milliarde floss als Fördergeld vom Land über die Kommunen in den ÖPNV, die Kommunalstraßen, Häfen und die Güterverkehrzentren.

Jörg Vogelsänger: "Der Bund muss unbedingt weiter Investitions- und Fördermittel bereitstellen, damit der gute Standard gehalten werden kann. Das ist gut angelegtes Geld, denn die Verkehrswege in Brandenburg sind in einem guten Zustand. Auch bei den Landesstraßen müssen wir die Substanz erhalten. Das wird angesichts der angespannten Haushaltslage schwierig. Wir verfahren hier nach dem Prinzip 'Erhaltung vor Neubau'. Aber auch das braucht stetige Investitionen, sonst verzehren wir die eigene Substanz."

Die Hauptstadtregion ist laut Vogelsänger schon heute eine wichtige Drehscheibe in Europa für alle Verkehre auf der Ost-West-Achse ebenso wie in Nord-Süd-Richtung. Das erfordere besondere Aufmerksamkeit der EU und des Bundes bei Investitionen.

Als Erfolgsgeschichte bezeichnete Vogelsänger die Güterverkehrszentren rund um Berlin: "9.200 Arbeitsplätze sprechen für sich. Die Zahlen gehen seit Jahren nach oben, ein Ende ist nicht abzusehen. In den drei Standorten Großbeeren, Freienbrink und Wustermark boomt es richtig. Seit Jahren sind die GVZ Jobmotoren im Speckgürtel."

Insgesamt flossen bisher aus Mitteln des Infrastrukturministeriums rund 12 Millionen Euro Fördermittel in die drei Güterverkehrszentren des Speckgürtels. In Großbeeren sind die Flächen im bestehenden GVZ zu über 90 Prozent vermarktet. Weil die Nachfrage nicht nachlässt, wird das GVZ um 65 Hektar erweitert.

Die Güterverkehrszentren Wustermark, Großbeeren und Freienbrink bieten Dank ihrer Lage und Ausstattung beste logistische Möglichkeiten. So werden in den Umschlagterminals tägliche Verbindungen nach Polen und Russland, zu den deutschen Seehäfen und in das Ruhrgebiet angeboten. Mit dem Hafen in Wustermark wurde zudem die "Trimodalität" erreicht, also die Verbindung der drei Transportwege Wasser, Straße und Schiene. Alle Standorte verfügen über direkte Anschlüsse an die Autobahn oder vierspurige Bundesstraßen. Sie liegen an den Hauptstrecken der Bahn und verfügen über ein internes Gleisnetz, das durch private Eisenbahnunternehmen bedient wird.

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