Samstag, 03. Dezember 2016


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Shape 2012 zahlt sich aus: Robuste Ergebnis-Entwicklung im 3. Quartal

(lifePR) (Düsseldorf, ) .
- Konzernumsatz erreicht von Januar bis September 46,1 Mrd. € - währungsbereinigter Zuwachs von 0,3%
- Geschäft durch Währungs- und Preiseffekte beeinträchtigt
- Entwicklung in Deutschland besser als der Gesamtmarkt - Umsatz mit 18,4 Mrd. € fast auf Vorjahresniveau
- Shape 2012 zeigt beim EBIT erste Erfolge
- EBIT vor Sonderfaktoren erreicht 748 Mio. € und beinhaltet negative Währungseffekte
- Im 3. Quartal nahezu stabiles EBIT vor Sonderfaktoren - deutliche Trendverbesserung gegenüber dem 1. Halbjahr
- Erfolgreicher Expansionskurs: Mit Markteintritt in Kasachstan in 33 Ländern präsent
- Über 30 Neueröffnungen bis Jahresende geplant

Die METRO Group hat sich trotz der globalen Wirtschaftskrise in den ersten neun Monaten des Jahres 2009 robust entwickelt. Der Konzernumsatz erreichte vor dem Hintergrund deflationärer Tendenzen in wichtigen Lebensmittelwarengruppen 46,1 Mrd. €. Bereinigt um Währungseffekte stieg der Umsatz um 0,3%. In Deutschland schnitt das Unternehmen besser als der Gesamtmarkt ab. Einige Länder Osteuropas und Asiens zeigten sich in der Umsatzentwicklung in Landeswährung sehr solide. Das EBIT vor Sonderfaktoren erreichte in den ersten neun Monaten trotz der Wirtschaftskrise 748 Mio. €. Im 3. Quartal 2009 blieb das EBIT vor Sonderfaktoren mit 357 Mio. € im Vorjahresvergleich nahezu stabil, obwohl ein herausforderndes Marktumfeld und währungsbedingte Umsatzrückgänge zu verzeichnen waren. Die METRO Group erzielte damit beim EBIT gegenüber dem 1. Halbjahr eine deutliche Trendverbesserung.

"Der konsequente Konzernumbau zahlt sich aus. Shape 2012 beginnt zu wirken", betont Dr. Eckhard Cordes, Vorstandsvorsitzender der METRO Group. Bereits in diesem Jahr zeigen sich erste positive Effekte des Effizienz- und Wertsteigerungsprogramms. 5.000 Einzelmaßnahmen sind inzwischen initiiert, die nun bis 2012 Schritt für Schritt ihre Gesamtwirkung entfalten. Dabei resultiert die Stärke des Programms nicht allein aus Kostensenkungen, sondern insbesondere aus Maßnahmen zu Umsatzsteigerung und Produktivitätserhöhung.

METRO Group baut internationale Präsenz weiter aus

Die METRO Group treibt ihre internationale Expansion voran. In Kirow eröffnete Metro Cash & Carry im Oktober seinen 50. russischen Markt. Ebenfalls im Oktober eröffnete Metro Cash & Carry seinen ersten Markt in Kasachstan und legte den Grundstein für den ersten Markt in Ägypten, der nächstes Jahr eröffnet wird. Mit dem Markteintritt in Kasachstan ist die METRO Group nunmehr in 33 Ländern präsent. Real feierte im Oktober den Markteintritt in der Ukraine. Media Markt und Saturn eröffneten in Griechenland mittlerweile ihre insgesamt 800. Filiale. In der Türkei eröffnete Saturn im Oktober den ersten Markt. "Auch in der Krise investieren wir weiter in unser Wachstum", sagt Cordes. Der Vorstandsvorsitzende der METRO Group kündigt an, das Filialnetz im vierten Quartal deutlich auszuweiten. Nach der Eröffnung von 44 neuen Standorten in den ersten neun Monaten plant das Unternehmen, seine internationale Präsenz im Schlussquartal um mehr als 30 weitere Märkte auszubauen. Investitionsschwerpunkte liegen in den Wachstumsregionen Osteuropa und Asien. "Damit stärken wir unsere herausragende Ausgangsposition für den nächsten Aufschwung", erklärt Cordes.

Umsatzentwicklung

Die METRO Group erzielte von Januar bis September 2009 einen Konzernumsatz von 46,1 Mrd. € (9M 2008: 47,8 Mrd. €). Dies entspricht einem Rückgang um 3,7%, was verglichen mit anderen Zweigen der Wirtschaft moderat ist. Die Entwicklung resultiert unter anderem aus negativen Währungseffekten in Osteuropa und nachlassender Inflation bei Lebensmitteln.

Einige Warengruppen entwickelten sich sogar deflationär. In Landeswährung stieg der Umsatz der METRO Group um 0,3%.

In Deutschland lag der Umsatz von Januar bis September 2009 - entgegen einer rückläufigen Entwicklung im Einzelhandel - auf dem Vorjahresniveau und erreichte fast unverändert 18,4 Mrd. €. Hierzu trugen insbesondere flächenbereinigte Umsatzzuwächse von Media Markt und Saturn im 1. und 3. Quartal sowie von Real im 2. Quartal bei. Dabei entwickelte sich die METRO Group insgesamt stärker als der Gesamtmarkt. Im 3. Quartal 2009 sank der Umsatz um 1,8% auf 6,1 Mrd. €. Dieser Rückgang erklärt sich damit, dass in den Vorjahreszahlen noch Logistikleistungen für die bereits abgegebenen Extra-Märkte und die inzwischen veräußerte AXXE Reisegastronomie enthalten waren. Bereinigt um diese entfallenen Umsätze lag der Umsatz im 3. Quartal ebenfalls nahezu auf Vorjahresniveau. Der Umsatzverlauf im internationalen Geschäft wurde von Januar bis September 2009 durch signifikante Währungseffekte belastet. Vor Währungseffekten stieg der Umsatz um 0,9%. In Euro hingegen sank der Umsatz um 5,6% auf 27,7 Mrd. €. Der internationale Umsatzanteil ging demzufolge von 61,2% auf 60,0% zurück.

In Westeuropa (ohne Deutschland) sank der Umsatz von Januar bis September 2009 um 0,9% auf 14,7 Mrd. €. Vor Währungseffekten ging der Umsatz lediglich um 0,3% zurück und entwickelte sich damit deutlich besser als der Gesamtmarkt. Media Markt und Saturn steigerten den Umsatz spürbar, konnten jedoch die rückläufige Umsatzentwicklung von Metro Cash & Carry nur teilweise kompensieren. Der Umsatz in Osteuropa stieg in den ersten neun Monaten 2009 währungsbereinigt um 2,6%. Aufgrund sehr starker Wechselkurseffekte (-15,6%-Punkte) sank der Umsatz in Euro jedoch auf 11,2 Mrd. €. In der Region Asien/Afrika stieg der Umsatz von Januar bis September 2009 um 9,2% auf 1,8 Mrd. €. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag der Umsatz leicht über Vorjahresniveau.

Ergebnisentwicklung

Die Ergebnisentwicklung zeigte im 3. Quartal 2009 eine deutliche Trendverbesserung gegenüber dem 1. Halbjahr. Bei einem rückläufigen Umsatz blieb das EBIT vor Sonderfaktoren im 3. Quartal nahezu konstant. Es belief sich auf 357 Mio. € (Q3 2008: 361 Mio. €). Dazu trugen erste Erfolge von Shape 2012 bei. Das EBIT erreichte 323 Mio. € (Q3 2008: 361 Mio. €). Insgesamt wurde die Ergebnisentwicklung der METRO Group in den ersten neun Monaten erheblich durch Währungseffekte beeinträchtigt. Das EBIT belief sich in diesem Zeitraum auf 613 Mio. € (9M 2008: 618 Mio. €) und enthält Sonderfaktoren in Höhe von 135 Mio. € (9M 2008: 237 Mio. €) im Zusammenhang mit Shape 2012. Hierbei handelt es sich insbesondere um Personalmaßnahmen - auch im Zusammenhang mit der Optimierung des Standortnetzes. Bereinigt um diese Sonderfaktoren erreichte das EBIT 748 Mio. € (9M 2008: 855 Mio. €).

Das Ergebnis vor Steuern erreichte von Januar bis September 2009 139 Mio. € (9M 2008: 259 Mio. €). Vor Sonderfaktoren belief sich das Ergebnis vor Steuern auf 274 Mio. € (9M 2008: 496 Mio. €). Das Periodenergebnis betrug 82 Mio. € nach -206 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten lag bei 0,06 € nach 0,30 € im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Sonderfaktoren sank das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten von 0,80 € auf 0,35 €.

Erster Meilenstein von Shape 2012 erreicht

Das im Januar 2009 gestartete Effizienz- und Wertsteigerungsprogramm Shape 2012 hat im dritten Quartal erstmals spürbar zum Ergebnis beigetragen. Denn in diesem Zeitraum gelang es der METRO Group, das EBIT trotz einer von der allgemeinen Wirtschaftskrise beeinträchtigten Umsatzentwicklung stabil zu halten. "Es ist sehr ermutigend, dass unser proaktiver Ansatz, Kosten zu managen und Produktivitätsfortschritte zu generieren, bereits erste Früchte trägt", betont Cordes.

Das bis 2012 angestrebte und darüber hinaus wirkende Ergebnisverbesserungspotenzial aus der erfolgreichen Umsetzung von Shape 2012 beläuft sich nachhaltig auf 1,5 Mrd. € vor Zinsen und Steuern. Davon entfallen ca. 800 Mio. € auf Kosteneinsparungen bzw. Effizienzsteigerungen und ca. 700 Mio. € auf Produktivitätsverbesserungen. Der wesentliche Teil der Kosteneinsparungen entfällt auf die Vertriebslinien Metro Cash & Carry und Real und wird voraussichtlich schon bis 2011 realisiert. Die erwarteten Produktivitätsverbesserungen verteilen sich ebenfalls zum Großteil auf Metro Cash & Carry und Real. Zu den Produktivitätsverbesserungen gehören alle umsatzbezogenen Maßnahmen zur Ergebnissteigerung wie z. B. der deutliche Ausbau des Eigenmarkenanteils oder Umsatzsteigerungen durch die erfolgreiche Repositionierung von bisher nicht profitablen Landesgesellschaften.

Wesentliche Ergebnisbeiträge sollen nicht nur aus Kosteneinsparungen, sondern aus dem operativen Geschäft kommen. Die Kernaufgabe von Shape 2012 ist es, flächenbereinigtes Wachstum der Vertriebslinien zu sichern. Auf Basis der Ende Juni abgeschlossenen Organisationsveränderung erarbeiten die Vertriebslinien jetzt die Details zur Ergebnissteigerung. Dazu beschäftigen sich Projektteams in über 30 Ländern mit konzernweit rund 5.000 Maßnahmen.

Ein Erfolgsfaktor für die Shape-Projekte ist ihre Systematik: Jedes Einzelprojekt ist durch eindeutige Verantwortlichkeit, präzise Ziele, messbare Ergebnisse und klares Projektmanagement gekennzeichnet. "Nur so können wir ein derartiges Mammutprojekt professionell managen und das Gesamtziel erreichen", sagt Cordes. "Ich bin überzeugt, dass Shape 2012 für die METRO Group ein großer Erfolg wird."

Geschäftsentwicklung:

Immobilien

Seit dem 1. Januar 2009 werden die Immobilien als separates Segment im Rahmen der Konzernberichterstattung ausgewiesen. Das Segment umfasst alle Immobilien der METRO Group sowie die immobiliennahen Dienstleistungen.

Das Immobilienmanagement trägt aktiv zur Wertgenerierung der METRO Group bei. Durch die internationale Expansion, das aktive Asset- und Portfoliomanagement sowie einen optimierten Ressourceneinsatz soll das Immobilienvermögen langfristig gesichert und systematisch gesteigert werden.

Das EBIT vor Sonderfaktoren erreichte von Januar bis September 2009 379 Mio. € nach 371 Mio. € im Vorjahr. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Mietverhältnissen mit den Vertriebslinien der METRO Group. Die Ergebnisverbesserung reflektiert vor allem die im Zuge der Expansion von Metro Cash & Carry gestiegenen Mieteinnahmen. Die Sonderfaktoren belaufen sich auf 4 Mio. €.

Neue Eigenmarkenstrategie für Metro Cash & Carry Deutschland

Das Turnaround-Programm bei Metro Cash & Carry Deutschland zeigt insbesondere auf der Kostenseite erste Fortschritte. Der neu eingeführte Lieferservice entwickelt sich positiv und trägt inzwischen mit zusätzlich 70 Mio. Euro zum Umsatz bei. Zudem hat Metro Cash & Carry Deutschland eine neue Eigenmarkenstrategie eingeführt. Ihr Kern ist ein gestrafftes, gezielt auf die Bedürfnisse der wichtigsten Kundengruppen zugeschnittenes Markenportfolio. Die Eigenmarken sind ein Baustein der Turnaround-Strategie, mit der Metro Cash & Carry Deutschland sein Ergebnis bis 2012 auf bis zu 150 Mio. € steigern will. Alle Eigenmarkenprodukte bieten einen Preisvorteil von durchschnittlich 15 Prozent gegenüber vergleichbaren A-Markenartikeln. Bis 2012 soll sich ihr Anteil am Sortiment mehr als verdoppeln. Das Unternehmen will dann rund 20 Prozent des Umsatzes mit Eigenmarken erwirtschaften.

Der weltweite Umsatz von Metro Cash & Carry sank von Januar bis September 2009 bereinigt um Wechselkurseffekte um 2,1%. In einem insgesamt herausfordernden makroökonomischen Umfeld belasteten teilweise deflationäre Entwicklungen sowie deutlich negative Währungseffekte die Umsatzentwicklung. Der Umsatz verringerte sich um 7,2% auf 22,2 Mrd. €. Die allgemeine Kaufzurückhaltung spiegelte sich insbesondere in der Umsatzentwicklung mit Non-Food-Artikeln wider.

Das Ergebnis wurde bedingt durch die starke internationale Präsenz von Metro Cash & Carry insbesondere in Osteuropa signifikant durch Währungseffekte belastet. Das EBIT vor Sonderfaktoren lag bei 416 Mio. € (9M 2008: 517 Mio. €). Bei den Sonderfaktoren handelt es sich um Aufwendungen im Rahmen von Shape 2012 in Höhe von 53 Mio. € für erste Optimierungsmaßnahmen im Wesentlichen in Deutschland und in Großbritannien. Nach einem Ergebnisrückgang vor Sonderfaktoren um 59 Mio. € im 1. Quartal und 31 Mio. € im 2. Quartal belief sich der Rückgang im 3. Quartal auf nur noch 11 Mio. €. Damit entwickelte sich das Ergebnis im 3. Quartal deutlich besser als im 1. Halbjahr 2009. Hierfür waren auch die ersten Erfolge des Shape-Programms verantwortlich, die den umsatzbedingten Rückgang des Ergebnisses teilweise kompensieren konnten. Das EBIT erreichte 363 Mio. € (9M 2008: 517 Mio. €).

Real steigert EBIT trotz negativer Währungseffekte

Der Umsatz von Real stieg von Januar bis September 2009 bereinigt um Wechselkurseffekte um 1,3%. In Euro sank der Umsatz jedoch um 3,3% auf 8,1 Mrd. €. Flächenbereinigt stieg der Umsatz um 0,2%. Im 3. Quartal legte der Umsatz bereinigt um Wechselkurseffekte trotz einer hohen Vorjahresbasis um 1,3% zu. In Deutschland lag der Umsatz im Wesentlichen aufgrund von Standortabgaben von Januar bis September um 1,6% unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Flächenbereinigt lag der Umsatz trotz negativer Preiseffekte bei Lebensmitteln aufgrund eines Mengenwachstums nur leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Kundenfrequenz auf vergleichbarer Fläche entwickelte sich weiter positiv. Der Umsatzanteil der Eigenmarken, insbesondere von Real Quality, ist von Januar bis September 2009 gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Damit wurden weitere wichtige Fortschritte bei der Repositionierung erreicht. Im 3. Quartal setzte sich in Deutschland der Umsatztrend des 1. Halbjahres 2009 trotz der höheren Vorjahresbasis fort.

Die Ergebnisentwicklung wurde durch Währungseffekte beeinträchtigt. Das EBIT vor Sonderfaktoren stieg in den ersten neun Monaten dieses Jahres leicht auf -99 Mio. € (9M 2008: -102 Mio. €). Die Sonderfaktoren betrugen 11 Mio. € nach 224 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Das EBIT stieg von -326 Mio. € im Vorjahr auf -110 Mio. €. Im 3. Quartal lag das EBIT vor Sonderfaktoren trotz umfangreicher Preisinvestitionen im Preiseinstiegsbereich auch aufgrund von Kosteneinsparungen im Zuge von Shape 2012 mit -27 Mio. € um 8 Mio. € über dem Ergebnis des Vorjahresquartals.

Media Markt und Saturn beschleunigen Wachstum

Media Markt und Saturn haben ihre Rolle als führende Elektrofachmärkte in Europa von Januar bis September 2009 eindrucksvoll bestätigt und verbuchten weitere Marktanteilsgewinne. Der Umsatz von Media Markt und Saturn stieg in den ersten neun Monaten 2009 um 3,7% auf 13,2 Mrd. €. Währungsbereinigt legte der Umsatz sogar um 5,8% zu. Im 3. Quartal 2009 beschleunigte sich das Wachstumstempo. Der Umsatz stieg um 5,2% - bereinigt um Wechselkurseffekte sogar um 7,4%. Flächenbereinigt stieg der Umsatz um 1,0%.

In Deutschland feierte die Vertriebsmarke Media Markt seit Anfang des Jahres 30 Wochen lang "30 Jahre Media Markt - das Jubiläum des Jahres". Auch dank dieser sehr erfolgreichen Werbekampagne wuchs der Umsatz von Media Markt und Saturn von Januar bis September 2009 um 6,0%. Der flächenbereinigte Umsatz stieg dabei um 2,9% und unterstreicht die Konzeptstärke von Media Markt und Saturn. Im 3. Quartal 2009 erreichte das Geschäft in Deutschland ein Wachstum um 6,5% und flächenbereinigt um 3,6%. Damit entwickelten sich Media Markt und Saturn deutlich besser als der Markt.

Das EBIT vor Sonderfaktoren lag trotz hoher Werbeaufwendungen, insbesondere im 1. Quartal 2009, mit 247 Mio. € nur unwesentlich unter dem Vorjahresniveau (9M 2008: 253 Mio. €). Das EBIT lag bei 243 Mio. €. (9M 2008: 253 Mio. €). Im 3. Quartal erreichte das EBIT vor Sonderfaktoren 116 Mio. € (Q3 2008: 117 Mio. €).

Galeria Kaufhof entwickelt sich besser als Gesamtmarkt
Der Umsatz von Galeria Kaufhof ging von Januar bis September 2009 um 2,6% auf 2,4 Mrd. € zurück. In Deutschland zeigte der Textilmarkt insbesondere im 3. Quartal einen deutlichen Rückgang. Aufgrund der warmen Witterung startete der Verkauf der Herbst-/Winterkollektion nur sehr verhalten. Dabei konnte sich Galeria Kaufhof zwar besser als der Gesamtmarkt entwickeln, musste aber auch einen spürbaren Umsatzrückgang verzeichnen. In Belgien stieg der Umsatz von Januar bis September 2009 um 1,2% auf 233 Mio. €. Mit einem flächenbereinigten Zuwachs um 2,0% konnte sich Galeria Inno klar von der Entwicklung des belgischen Einzelhandels abkoppeln. Im 3. Quartal litt das Geschäft auch in Belgien unter der milden Witterung.

Galeria Kaufhof erreichte beim EBIT vor Sonderfaktoren in den ersten neun Monaten in einem äußerst schwierigen Marktumfeld -47 Mio. € nach -43 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die Sonderfaktoren belaufen sich auf 25 Mio. € im Zusammenhang mit Shape 2012 vor allem für die Straffung des Filialnetzes. Beschlossen wurde die Aufgabe von vier deutschen Warenhäusern nach dem Auslaufen der jeweiligen Mietverträge im Jahr 2010. Das EBIT lag bei
-72 Mio. € (9M 2008: -43 Mio. €). Im 3. Quartal verzeichnet Galeria Kaufhof wie in den Vorjahren ein positives EBIT. Üblicherweise erreichen Warenhäuser in Deutschland erst im vierten Quartal ein positives Ergebnis.

METRO AG

Die METRO Group zählt zu den bedeutendsten internationalen Handelsunternehmen. Sie erzielte im Jahr 2008 einen Umsatz von 68 Mrd. €. Das Unternehmen ist in 33 Ländern an rund 2.100 Standorten tätig und beschäftigt rund 300.000 Mitarbeiter. Die Leistungsfähigkeit der METRO Group basiert auf der Stärke ihrer Vertriebsmarken, die selbstständig am Markt agieren: Metro/Makro Cash & Carry - international führend im Selbstbedienungsgroßhandel, Real-SB-Warenhäuser, Media Markt und Saturn - europäischer Marktführer im Bereich Elektrofachmärkte, sowie Galeria Kaufhof Warenhäuser. Weitere Informationen unter: www.metrogroup.de

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