Dienstag, 06. Dezember 2016


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Erstes Spitzentreffen anlässlich der Asia Bike in Nanjing

Erster Asia Bike Summit als Treffpunkt für die Top-Player der Branche mit Themen wie E-Commerce, Umsatzentwicklung der Branche und Fahrradtourismus

(lifePR) (Friedrichshafen / Nanjing, ) Das erste Spitzentreffen der Branche findet unter der Bezeichnung "Asia Bike Summit" zeitgleich zur Asia Bike in Nanjing (China), vom 9. bis 12. Oktober 2015 statt. Das von der Asia Bike organisierte Gesprächsforum soll dem Ideen- und Meinungsaustausch zu aktuellen Themen und Trends der Fahrradbranche dienen. Die Organisatoren des Summits arbeiten mit führenden Herstellern wie Cannondale, Specialized und Trek sowie der chinesischen Fahrrad-Website Biketo zusammen, um eine hochrangige Branchenplattform zum Austausch über Gegenwart und Zukunft im Fahrrad-Fachhandel zu schaffen.

Das Jahr 2014 erwies sich für die chinesische Fahrradbranche keineswegs als erfolgreicher Selbstläufer. Obwohl der Sportfahrradmarkt in China weiter wächst, ist seine Zukunft aufgrund der wachsenden Zahl an Marken, Vertriebskanälen sowie gefälschten Markenprodukten mit Risiken und Herausforderungen für die Fahrradbranche verbunden. "Ein Austausch über die Entwicklung unserer Branche ist daher nicht nur notwendig, sondern auch lohnend. Das Spitzentreffen wurde organisiert, um diese Themen zu vertiefen: Eine Fahrrad-Fachmesse mit ihren zahlreich vertretenen Marken, Vertriebshändlern, Fachbesuchern und Medien ist die beste Gelegenheit, alle Akteure zusammenzuführen und nicht nur Gelegenheiten zur Besprechung und Lösung von Problemen zu bieten, sondern auch Brücken zwischen den Marken und ihren Anwendern zu bauen", erklärt Stefan Reisinger, Bereichsleiter OutDoor / Eurobike bei der Messe Friedrichshafen. Die Organisatoren des Spitzentreffens haben bei vielen verschiedenen Branchenvertretern nach Diskussionspunkten gefragt und zahlreiche Vorschläge erhalten, zum Beispiel zu den dringlichsten Problemen der Branche im letzten Jahr.

Richtiger Umgang mit E-Commerce

Das Aufblühen des E-Commerce beeinflusst alle Bereiche des Lebens - und die Fahrradindustrie ist da keine Ausnahme. Von Marken betriebene Online-Stores, die Online-Portale der Vertriebshändler und die großen E-Commerce-Plattformen spielen alle eine wichtige Rolle bei der Steigerung des Absatzes, aber auch diese Kanäle hatten mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Welche Position haben die Marken beim E-Commerce? Wenn Marken dominieren, welches Modell ist dann erforderlich, um gegenseitige Vorteile für das Markenimage und für die Verkäufe im Handel zu erreichen? Wenn Vertriebshändler dominieren, wie gehen Marken dann damit um, dass Vertriebshändler das gleiche Produkt zu unterschiedlichen Preisen verkaufen?

Profiveranstaltungen versus Amateursport

Bisher unterschieden sich professionelle Sportveranstaltungen und Amateurwettbewerbe vor allem darin, dass bei den ersteren neben den sportlichen Höchstleistungen vor allem starke kommerzielle Interessen eine Rolle spielen, die letzteren dagegen eher auf die reine Freude am Fahrradfahren ausgerichtet sind. Natürlich ist immer eine Beteiligung von Unternehmen nötig, um solche Sportereignisse zu organisieren und zu promoten. "Auch wir sind der Meinung, dass gute Unternehmen dem Sport große ökonomische Vorteile bieten können, wir wünschen uns aber auch, dass die Beteiligung der Unternehmen letztendlich die Entwicklung des Sports an sich vorantreibt. Trotz erheblicher Anstrengungen sorgen professionelle Sportveranstaltungen in China aktuell nicht für große Begeisterung in der Öffentlichkeit. Um diese Situation zu ändern, benötigen wir daher ein gut entwickeltes Geschäftsmodell. Wie aber kann ein solches Modell aussehen und wie können wir es erreichen? Die Organisatoren von Amateursportveranstaltungen können uns in dieser Hinsicht wichtige Hinweise geben, und wir freuen uns darauf, beim Forum von beiden Seiten viele exzellente Ideen zu hören", sagt Stefan Reisinger.

Vertriebstipps von Branche zu Branche

Die Outdoor- und die Fahrradbranche schließen sich keineswegs gegenseitig aus. Die beiden Bereiche überlappen und beeinflussen einander zu einem gewissen Grad. Die Outdoor-Branche hatte eine rasche Zunahme an Marken, eine bedeutende Expansion bei den Einzelhandelsverkaufsstellen, aber auch eine Abnahme beim Marktwachstum und eine Zunahme beim Marktanteil zu verzeichnen. Für Outdoor-Marken ist es aufgrund des starken Konkurrenzdrucks und der überhöhten Lagerbestände trotz der Expansion schwer, Einzelhandelsverkaufsstellen zu finden. Die Erfahrungen der Outdoor-Branche könnten in mancherlei Hinsicht auch für die Fahrradbranche von Bedeutung sein. So sind zum Beispiel einige Outdoor-Marken exzellent in Sachen Lagerumschlag. Wie können andere Lehren aus dem Erfolg dieser Marken ziehen? Manche Outdoor-Einzelhändler verlagern ihren Vertrieb äußerst erfolgreich vom tatsächlichen Laden hin zu "Social Sales" über Online-Micromarketing-Plattformen wie WeChat. Welche Faktoren tragen zu ihrem Erfolg bei?

Fahrradtourismus

In den letzten Jahren ist Fahrradurlaub weltweit immer beliebter geworden. Bei der Asia Bike 2014 war ein "Bike Travel Village" aufgebaut, das Fahrradbegeisterte dazu einlud, von ihren Erlebnissen und Erfahrungen zu berichten. Da Fahrradurlaub immer attraktiver wird, hoffen mehr und mehr Fahrradhändler darauf, ihre Vertriebskanäle für lange Fahrradtouren und Fahrradtourismus außerhalb Chinas zu erweitern. Beim ersten Branchen-"Summit" der Asia Bike werden solche und andere Fragen diskutiert. Für weitergehende Informationen: www.asiabike-show.com

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