Dienstag, 06. Dezember 2016


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Schuh-Trends für Herbst/Winter 2008/09

(lifePR) (Düsseldorf, ) Für die Schuhmode im kommenden Herbst/Winter gilt: Sportivität bleibt ein wichtiges Thema, doch der Umgang mit Sportlichkeit ist in der nächsten Saison deutlich chicer, gepflegter, teilweise auch eleganter. Insgesamt zeigt sich die neue Schuhmode modern, unkompliziert und selbstbewusst. Ihre Raffinesse erhält sie einerseits durch klare, mitunter sehr puristische Linienführungen und eine ungeheure Leistenvielfalt. Andererseits durch den Mix von natürlichen und technischen Materialien, durch Kontraste von Glanz und Matt.

Formen und Schuhtypen: Die Lieblinge der letzten Saisons, Langschaftstiefel in sämtlichen Ausführungen, bleiben in der Pole Position. Sie müssen sich aber auf Konkurrenz von Stiefeletten und Ankle Boots gefasst machen. Neue, femininere Stiefel mit Plateau und massiven Absätzen, aber neu auch mit grazileren, teilweise sehr hohen Sprengungen machen von sich reden. Pumps erhalten im kommenden Herbst/Winter eine noch größere Bedeutung. Das Spektrum der Modelle reicht von puristisch anmutenden, architektonischen Typen über feminine Pumps mit breiten Spangen und Fesselbetonungen bis hin zu Hochfronttypen, die sich irgendwo zwischen Pumps und Ankle Boot bewegen. Ballerinas behalten ihre Berechtigung, neu sind kleine unterstellte Absätze. Spitze Leisten dürften eine Renaissance erleben, daneben bieten diese Looks viel Spielraum für neue Stiefeletten, knöchelhohe Boots, Schnürstiefelchen. Auch maskuline Schnürer, so genannte Dandy-Typen, feiern ein Comeback. Glatte, cleane Aufmachungen werden ebenso zu sehen sein wie typisch männliche Macharten wie Brogues oder Budapester.

Farben: Farblich gibt sich die neue Schuhmode insgesamt zurückhaltend. Schwarz und mittlere Brauntöne, die sich zwischen Camel, Curry, Kenia, Cognac und Testa di Moro bewegen, geben die Richtung vor. So genannte Fellfarben versprühen einen gewissen sophisticated Chic. Die Farbe Grau hat ihren Komfort-Charme abgelegt.Dunkle Asphalt- oder weiche Taupenuancen zeigen sich besonders schön auf Velours oder laminierten Materialien. Darüber hinaus sorgen ein sattes Barolo-Rot, Flaschengrün, Nachtblau Petrol und Lila, hier vor allem ein brillanter Pflaumeton, für farbige Akzente im tristen Winteralltag.

Materialien: Wirkliche Innovationen sind vor allem auf Materialebene zu beobachten. Two-Tone-Optiken, aber auch Crash- und Crinkleleder lassen die Oberflächen bewegt erscheinen. Lack tritt als laminierte Pull-Up-Version in Erscheinung, glänzendes Brushleder, zum Teil mit Black Finish, und Nylon feiern ein fulminantes Comeback. Fein rasiertes Nubuk tritt pur, gern aber auch im Mix mit glänzenden Materialien, in Erscheinung. Velours ist bestens geeignet, um die neuen Farben effektvoll zur Geltung zu bringen. Krokoprägungen, auch in Lack, strahlen Eleganz aus. Eidechsen-Prints wirken edel, Ponyfell bringt sportiven Chic ins Spiel. Innovative Optiken entstehen unter anderem durch Material-Mix, hier vor allem durch den Einsatz matter und glänzender Materialien. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Filz wird mit Lackleder kombiniert, Brush trifft auf Nylon oder gewachstes Leinen à la Barbour auf weiches Nappa.

Die GDS definiert für die Saison Herbst/Winter 2008/09 drei Trendthemen:

Smooth - Smart - Sampled Smooth (Damen)

Moderner Luxus und entspannte Eleganz. Die Silhouetten sind weich und rund. Das Farbspektrum weist warme Braun- und Ledertöne auf. Curry, Safran und Orange setzen Akzente. Stiefel schreiben ihre Erfolgsstory fort: Die neuen Modelle zeigen sich eine Spur eleganter. Cleane, edle Schnitte dominieren bei Polo-Stiefeln, die durch höhere, asymmetrische Schäfte und metallische Schließen authentisch wirken. Kernige Carroarmato-Sohlen (Profilsohlen) bieten auf unwegsamem Gelände genügend Halt. Kroko- und Straußenprägungen sowie geschmeidiges Ponyfell wirken elegant und sportlich zugleich. Retro-Aspekte zeigen sich bei Plateau-Pumps mit breiten Spangen und wieder grazileren Absätzen. Hochfrontschnürer im Dandy- Stil passen perfekt zu den wieder angesagten Marlenehosen.

Smooth (Herren)

Natürlichkeit ist echter Luxus. Dieser Tendenz folgt die Herrenmode mit einem Farbspektrum, das sich zwischen Braun- und hellen Graumelangen, ergänzt durch satte Olivtöne bewegt. Die sportliche Eleganz dieses Themas wird in der Schuhmode durch Rahmennäher, zum Beispiel durch Monks mit zwei Schließen, durch Brogues und Chelseaboots unterstrichen. Hochwertige Materialien wie feines Boxcalf, aber auch Brushleder mit interessanten Two-Tone-Effekten kommen neben Velours und Crosta zum Einsatz. Bei den Leisten werden sowohl runde Varianten mit leicht aufgeworfenen Vorderkappen als auch gestreckte Formen gezeigt.

Smart (Damen)

Urbaner Chic trifft sichtbare Funktionalität. Geradlinigkeit, Hightech und scharfe, auf das Wesentliche reduzierte Schnitte charakterisieren dieses Modethema.Logisch, dass bei diesem Thema dunkle Farben rund um Schwarz, Grau und silbrig schimmernde Metallictöne dominieren. Sie werden durch tiefe Olivbraun- und brillante Violatöne ergänzt. Stiefel haben militärische Allüre: Massive Schließen in Silber oder Gun-Metal-Optik sind typisch. Ankle Boots weisen Plateau- oder Keilabsätze auf. Pumps zeigen sich in cleanen, architektonischen Varianten.Unterstelltes oder innenliegendes Plateau senkt die teilweise extrem hohen Sprengungen zumindest um einige gefühlte Zentimeter. Grafische Flächen in Bicolor-Optik lockern die Monochromie auf. Glänzende Materialien sind ein Must:Lack und Brush geben die Richtung vor. Sneaker und flache Chelseaboots sind die perfekten Begleiter im urbanen Alltag.

Smart (Herren)

Klare, schlanke Proportionen und tonige Looks von Silber bis Anthrazit verströmen coole, smarte Business-Allure. Trendsetter tragen zu den insgesamt sehr figurbetonten Looks schlank geschnittenes Schuhwerk. Hoch polierte, glänzende Chelseaboots und cleane, lang gestreckte Loafer oder Schnürer werden in der Lieblingsfarbe Schwarz getragen. Grau verlässt das Lager der Komfortschuhe und gelangt durch interessante Wischtechniken oder Two-Tone-Effekte in die Upper Class des guten Stils. Cool und funktionell zugleich: Bikerboots mit kräftigen Profilsohlen und metallischen Accessoires. Sneaker und neue Sneaker-Boots wirken durch metallische Effekte oder glänzende, gesteppte Materialien modern. Material- Mix in mattem oder glänzendem Look sorgt darüber hinaus für interessante Optiken.

Sampled (Damen)

Street-Styles und Cross-Culture im Mix. Ein vielfarbiger Stil-Mix zitiert den Fashion- Spirit der Straße mit unkonventionellen Verfremdungen und folkloristischen Einflüssen fremder Kulturen. Der Einfluss der Globalisierung auf die Mode zeigt sich bei diesem Thema am deutlichsten. Unkonventionell und individuell ist auch die dazugehörige Schuhmode. Springerstiefel und Schnürboots, pelzgefütterte Chucks oder auch (Gummi-)Stiefel mit Strickstulpen ergänzen die Looks und setzen modisch-originelle Statements. Asymmetrische Formen bei Schuhen und Boots bringen eine individuelle, teilweise etwas ökohafte Note ins Spiel. Bei der Gestaltung der Schäfte sind der Fantasie und Farbwahl keine Grenzen gesetzt:Karomuster, Colour-Blocking, grafische Dessins im Stil der 80er-Jahre oder Patchwork sind nur einige Beispiele für den Facettenreichtum dieses Themas. Junge Mädchen dürften an weichen, knautschigen Robin Hood Stiefeln aus Velours oder indianisch angehauchten Modellen mit Fransen Gefallen finden.

Sampled (Herren)

Multi-Kulti-Einflüsse werden auch bei der Herrenmode sichtbar und bringen Farbe in das insgesamt eher dunkle Fashion-Szenario des kommenden Winters. Eastcoast- Sportswear trifft dabei auf das London Feeling zur Zeit der Beatles. Zu diesen Looks passen derbe Springerstiefel, stylish mit Stulpen getragen und nicht ganz zugeschnürt, extrem verrundete (Worker-)Boots mit aufgeworfenen Kappen oder lässige Chucks. Bei den Materialien dominieren gefettete Pull-Ups, Crash- und Crinkle-Leder, aber auch gewachste Baumwolle, die mit Leder kombiniert wird.Farblich kommen bei diesen Thema satte Leder- und Holztöne zum Tragen.

Alle Aktivitäten zur GDS finden Sie auch im Internet unter:www.gds-online.com

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