Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Ungarn trumpft als Partnerland groß auf

Grüne Woche 2010

(lifePR) (Berlin, ) Beim stärksten Auftritt des Landes präsentiert sich Ungarn mit gastronomischen, touristischen und kulturellen Highlights -

Landwirtschaftsminister Graf spricht zur Eröffnung

Im kommenden Jahr ist Ungarn Partnerland der Internationalen Grünen Woche Berlin. Vom 15. bis 24. Januar stehen beim bislang größten Auftritt des Landes neben der gesamten Agrar- und Lebensmittelproduktion touristische und kulturelle Highlights im Mittelpunkt der Präsentation. Dafür hat Ungarn die komplette Halle 10.2 des Berliner Messegeländes belegt. Insgesamt 38 Aussteller präsentieren sich auf der Grünen Woche 2010, davon 34 Lebensmittelproduzenten und vier Dienstleistungsorganisationen. Deutschland ist für die ungarische Agrarwirtschaft der Markt Nummer eins. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich der Wert der auf den deutschen Markt gelangten Erzeugnisse verdoppelt und erreichte 2008 nahezu 860 Millionen Euro. 15 Prozent des gesamten ungarischen Agrarexports, der sich auf rund 5,7 Milliarden Euro beläuft, ging nach Deutschland.

Ungarn beteiligt sich seit 1972 an der weltgrößten Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau. Auf der Eröffnungsfeier am 14. Januar wird Ungarns Landwirtschaftsminister József Graf sprechen. Daneben werden die Staatssekretäre Zoltán G?gös, Ferenc Sirmann und Dr. Miklós Süth sowie József Pál, Direktor des ungarischen Agrar Marketing Centrums AMC, auf der Messe erwartet.

Ungarn hautnah erleben

Agrar- und Lebensmittelprodukte, Tourismus und Kultur werden während der gesamten Laufzeit der Messe den Auftritt des Partnerlandes bestimmen. Der 1.600 Quadratmeter große Ländergemeinschaftsstand ist als stilisierte Landkarte Ungarns mit der Darstellung bekannter Regionen gestaltet, in denen die Besucher eine "virtuelle Reise" unternehmen und die ausgestellten Produkte und deren Hersteller kennen lernen können. Auf dieser Landkarte Ungarns sind die Sehenswürdigkeiten entsprechend ihrer tatsächlichen Lage zu sehen. Damit dies dem Besucher transparent präsentiert werden kann, wird eine Brücke bis in den nördlichen Landesteil Ungarns geschlagen.

Der große Infoterminal des Ministeriums für Landwirtschaft und Agrarmarketing wird auf dem zentralen Platz der Hauptstadt auf einer "Design-Wand" mit dem Parlament und einer Grafik der Kettenbrücke dargestellt. Das Gebiet rund um den Plattensee erscheint auf einer Fläche von 20 Quadratmetern in Form eines Wasserbeckens, das den See mit landwirtschaftlichen Geräten und Holzmodellen darstellen wird.

Entlang der Grenze im Nordwesten wird bei Hegyeshalom in Erinnerung an das "Paneuropäische Picknick" anlässlich der Grenzöffnung im Jahr 1989 der ehemalige Eiserne Vorhang mit einer Schranke, Stacheldraht und Hindernissen sowie mit der Aufschrift "Paneuropäisches Picknick" dargestellt werden. Im Bereich von Pécs (Fünfkirchen) ist ein Informationsstand vorgesehen, an dem sich "Pécs 2010 - Europäische Kulturhauptstadt" vorstellen wird.

Im südöstlichen Bereich werden typische ungarische Produkte wie frisches Gemüse, Paprika, Salami PICK und Zwiebeln aus Makó vorgestellt. Natürlich darf auch ein anderes typisches ungarisches Produkt nicht vergessen werden: Die Spirituosen werden in einer Schnapsbrennerei mit Schindeldachdekoration präsentiert. Im Pavillon wird auch ein Weinstand vorhanden sein, der die Weinregionen Szekszárd und Villány mit einer typischen Weinschenke der Region und entsprechender Dekoration vorstellt. Jeder Besucher ist eingeladen, die einzigartigen Weine dieser Region während der Messe zu verkosten. Tokaj, das vielleicht berühmteste Weingebiet Ungarns, wird mit einem Weinkeller vertreten sein. Im Nordosten der Karte werden das Gebirge und der Weinkeller stilisiert dargestellt werden.

Zwischen den Flüssen der Donau und der Theiß nimmt die ungarische Forstwirtschaft Raum ein. Unterstützt wird dies mit Infotafeln, Fotos und erklärenden Texten. Die freien Flächen werden mit der typischen Flora der Region dekoriert. Die ungarische Puszta wird auf dem Gebiet von Hajdú-Bihar im südlichen Teil der Installation mit einem Ziehbrunnen symbolisiert. Hier wird auch die lebensecht wirkende Imitation der Hortobágyer Tierwelt ihren Platz finden.

Zudem wird die Vorstellung Ungarns bei der Gestaltung des Pavillonbildes durch einheitliche, optisch ansprechende Elemente unterstützt. Im Zentrum der visuellen Konzeption, die sich auf die charakteristischen gastronomischen und kulturellen Werte und den Stolz Ungarns bezieht, steht die Gewürzpaprika. Die auch als Schmuckelement aus der Volkskunst verbreitete ungarische Gewürzpaprika ist die Hauptzutat der weltweit einzigartigen ungarischen Paprikagerichte. Während der Messe sowie zu den protokollarischen Events wird das Publikum mit ungarischen Programmpunkten unterhalten werden. Geplant sind neben den musikalischen und volkstümlichen Aufführungen in Halle 10.2 auch lokale Programmelemente, die den Besuchern Ungarn näher bringen sollen. Auf dem Stand werden darüber hinaus unterhaltsame Wettbewerbe mit dem Rubik-Würfel oder der Rubik-Kugel, "Wer weiß mehr über Ungarn" sowie handwerkliche Programme ausgetragen.

Die Organisatoren hoffen, den Besuchern somit ein einprägsames und lebensechtes "Erlebnis Ungarn" auf der Grünen Woche zu bieten, bei dem die vielfältigen Lebensmittelangebote des Landes mit Genuss kennen gelernt werden können. Außerdem plant Ungarn zahlreiche Seminare, Konferenzen und Business Meetings und wird während der Messe Events organisieren, die seine Gastfreundschaft unterstreichen. Nicht zuletzt wird das ungarische Agrar Marketing Centrum parallel zur Grünen Woche wie in den vergangenen Jahren vom 17. bis 24. Januar eine Kaufhausaktion mit der Kaufhof-Kette organisieren.

Aussteller präsentieren Vielfalt ungarischer Spezialitäten

Auf welche Spezialitäten sich die Grüne Woche-Besucher jetzt schon freuen dürfen, verrät das AMC in einer ersten Ankündigung:

Unter den Ständen in Halle 10.2 ragt der Weingemeinschaftsstand hervor, auf dem die besten ungarischen Weine wie beispielsweise die Sorten des Staatsweinguts Tokaj (Tokaj Keresked?ház AG) oder die edlen Tropfen vom Baron von Twickel Weingut und dem Gedeon Weingut zu verkosten sind.

Am Pálinka, dem traditionellen ungarischen Obstbrant, kommt man in der Ungarnhalle natürlich auch nicht vorbei. Der "Nationalschnaps" Ungarns wird von der Firma Zsindelyes Schnapsbrennerei GmbH angeboten. Es zählen aber auch solche Lebensmittel wie die ungarische rote gemahlene Paprika von der Firma Hódi, die Salami von der Pápaier Fleisch 1913 GmbH sowie die traditionellen, hausgemachten Nudelsorten zu den so genannten "Hungaricum-Produkten". Zu den Neuheiten gehören weiterhin die moderne Ernährung repräsentierenden Müsli-Produkte von der Cerbona AG, die frischgepressten, 100-prozentigen Obstsäfte der Jona-Drink GmbH oder die frischen Obst- und Gemüsesorten der Firma DATÉSZ AG. Die Erfrischungsgetränke werden durch den Ungarischen Verband und Produktrat für Mineralwasser sowie durch das "Traubi-Sodawasser" (Traubenschorle) von der Ráthonyi GmbH nach Berlin gebracht.

Nach AMC-Angaben hat Ungarn aufgrund seiner Naturgegebenheiten hervorragende Möglichkeiten, seine führende Rolle im Bereich Geflügelzucht zu behaupten. In der Zucht von Hühnchen, Hennen, Puten, Enten und Gänsen hat das Land beachtliche Ergebnisse aufzuweisen. Die Gänseleber gilt nach wie vor als eines der wichtigsten Exportgüter des Landes.

Ein bedeutender Produzent in dem Geflügelsektor Ungarns ist die Firma HUNGERIT Geflügelverarbeitungs- und Lebensmittelindustrie AG, die ebenfalls an der IGW 2010 als Aussteller des Ungarnpavillons teilnehmen wird. Die HUNGERIT AG hat die meisten Lebendtiere in den letzten Jahren aufgekauft, die kontinuierlich durch zwei Schlachtlinien verarbeitet werden. Die Firma beschäftigt zur Zeit 1.400 Angestellte. Diese verarbeitet jährlich rund 41.000 Tonnen Geflügel und ist somit eines der größten Lebensmittelunternehmen im Komitat Csongrád. Die Firma HUNGERIT liegt in der Stadt Szentes. Hier blickt die Geflügelverarbeitungsindustrie auf Jahrzehnte lange Tradition zurück. Der erste Geflügelverarbeitungsbetrieb nahm in der am Ufer der Theiss gelegenen Stadt 1922 seine Tätigkeit auf.

Das Profil der Aktiengesellschaft ist vor allem die primäre und die Weiterverarbeitung von Hühnern, Gänsen und Enten. Etwa 20 bis 25 Prozent der Geflügel kommen in Betriebe, die das Geflügel weiter verarbeiten und panierte Fertigprodukte herstellen. Dort wird eine breite Palette von Rohwaren, Aufschnitten, Schinkenprodukte sowie panierten beziehungsweise gegrillten Fertigprodukten hergestellt.

Das Unternehmen ist auf dem ungarischen Markt von den Einzelhandelsbetrieben bis zu den großen Kaufhausketten auf allen Handelsebenen vertreten. Auf den internationalen Märkten erwirtschaftet diese Firma ebenfalls einen bedeutenden Umsatz, so in den Ländern der EU, in Ost-Europa, aber auch im Fernen Osten. In Bezug auf den Export bestehen Handelsbeziehungen mit 36 Ländern und rund 200 Partnern. Die HUNGERIT AG hat sich das Ziel gesetzt, den Ansprüchen ihrer Kunden im In- und Ausland mit Produkten von hoher Qualität zu entsprechen. Das Unternehmen steht im Dienste der Lebensmittelsicherheit und Qualität.

In dem "Ungarn-Pavillon" bieten die Firmen Tranzit-Ker AG und Tranzit Dió GmbH unter der Marke "GOLDEN FOOD" für die umweltbewussten Besucher Qualitätsprodukte wie Gänse und Enten, die garantiert nicht gestopft und gerupft worden sind. Neben Wassergeflügel sind hier auch noch Qualitäts-Walnüsse zu finden, die man an Ort und Stelle in dem Mini-Markt der Firma kaufen kann. "GOLDEN FOOD - Best of Goods, Duck or Goose" - Die Philosophie der Firma garantiert, dass die Produkte von Gänsen und Enten von bester Qualität sind. Die Tranzit-Ker AG ist seit fast 20 Jahren ein aktives Mitglied auf dem ungarischen und internationalen Wassergeflügelmarkt. Die Firma hat sich aus einem Familienunternehmen entwickelt und kann heute schon - angefangen von der Herstellung der Lebendwaren bis zu den verpackten und Fertigwaren - gute Ergebnisse vorweisen. Nur hier in Ungarn werden die Lebendwaren in ihren eigenen auditierten Gänsefarmen in einem geschlossenen System unter den Namen "GOLDEN GOOSE" gemästet. Damit wird erreicht, dass die Rückverfolgbarkeit der Produkten gesichert wird. Die garantieren eine ständige Qualität und Zuverlässigkeit für den Verbraucher. Diese Marke ist auch eine Schutzmarke. Der Name "GOLDEN FOOD" garantiert durch das gesicherten System immer eine zufriedenstellende Bedienung der Partner.

"GOLDEN FOOD - Best of goods, Nuts or fruits"

Ein besonders günstiges Walnussanbaugebiet ist der Nordosten Ungarns im Gebiet dreier Grenzen. Dank der hervorragenden Naturgegebenheiten wurde hier die modernste Nusstrocknungsanlage mit der größten Kapazität Ungarns errichtet. Diese eignet sich für die Verarbeitung von etwa 600 Tonnen Schalennuss. Die Firma baut auf ihrer eigenen Nusspflanzung die weltbekannte, ausgezeichnete "Milota 10" Sorte an, aber der Betrieb verarbeitet auch andere Nusssorten. Die Schalennuss wird in der Regel in Säcken á zehn Kilogramm verpackt. Der Nusskern wird in ein bis zwei Kilogramm-Vakuumbeuteln vermarktet, aber auch die Kundenwünsche werden hier individuell berücksichtigt.

Zu den Aktivitäten der Tranzit-Dió GmbH gehört außerdem der Ankauf und Anbau vom Essapfel, von Pflaume, Sauerkirsche und Gurke. Außerdem befasst sich die Firma auch mit dem Ankauf und Export von Obst und Gemüse. Die Firma Tranzit-Dió verfügt über ein eigenes Kühlhaus mit einer Kapazität von 1000 Tonnen.

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