Sonntag, 04. Dezember 2016


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Internationale Studie untersucht Auswirkungen des Klimawandels auf die strategische Asset Allocation

(lifePR) (Frankfurt, ) Der Klimawandel wird ohne Zweifel weitreichende Auswirkungen auf die Volkswirtschaften, ihre Entwicklungspotentiale und das Konsumverhalten sowie auf die Finanzmärkte in der ganzen Welt haben. Aber was bedeutet dies für institutionelle Anleger? Welche Geschäftsmodelle und Regionen werden besonders gefragt sein? Um diese Fragen zu beantworten, hat das Beratungsunternehmen Mercer zusammen mit dem Carbon Trust und der IFC, einer Gesellschaft der Weltbankgruppe, sowie mit 14 institutionellen Asset-Eigentümern und Investoren eine Studie in Auftrag gegeben, die die Auswirkungen des Klimawandels auf die strategische Asset Allocation untersuchen soll. Die Untersuchungen werden vom Grantham Research Institute on Climate Change and the Environment zusammen mit Vivid Economics geleitet.

Durch den szenariobasierten Aufbau der Studie können potenzielle neue Investitionsmöglichkeiten und Zukunftsrisiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel ermittelt werden. Die Studie wird mögliche Risiken und Chancen im Hinblick auf die Renditen verschiedener Assetklassen in unterschiedlichen Regionen für die Zeiträume bis 2030 und 2050 aufzeigen. Auch mit Volatilitäten und Korrelationen der verschiedenen Assetklassen in den einzelnen Regionen und Bereichen wird sich die Untersuchung befassen.

Die Studienergebnisse sollten Finanzvermittler, wie Investmentmanager, Consultants und Marktforschungsunternehmen, ermutigen, Produkte und Services zu entwickeln, mit denen angemessene Reaktionen auf verschiedene Szenarien im Hinblick auf den Klimawandel möglich sind.

Darüber hinaus wird der Bericht Empfehlungen für politische Entscheidungsträger und Fachverbände enthalten. Zwar standen Finanzierungsregelungen bei den Gesprächen des Gipfels von Kopenhagen nicht an erster Stelle, aber sie werden entscheidend sein, um das Kapital aufzubringen, mit dem die Regierungen ihre Ziele zur Reduktion von Schadstoffemissionen erfüllen können und um die erforderlichen Finanzmittel für die Anpassung an die physischen Auswirkungen des Klimawandels bereitzustellen. "Die Bedeutung von Kapital aus dem Privatsektor darf im Kampf gegen den Klimawandel nicht unterschätzt werden. Aber um diese Mittel zu mobilisieren ist ein klares Verständnis für die Risiken und Chancen des Klimawandels erforderlich, damit Pensionsfonds ihr Kapital richtig einsetzen können", sagt Greg Radford, IFC Director for Environment and Social Development.

"Wir sind sehr stolz, dass wir dieses wichtige Analyseprojekt zusammen mit unseren hoch geschätzten Partnern realisieren können", sagt Carl-Heinrich Kehr, Principal im Bereich Investment Consulting bei Mercer in Deutschland. "Ich bin überzeugt davon, dass die Studienergebnisse institutionellen Anlegern eine Reihe wichtiger Anhaltspunkte liefern werden, mit denen sie die Auswirkungen des Klimawandels auf die Risiken und Renditen in ihrem Gesamtportfolio besser beurteilen können. Nachhaltige Investments, bei denen die ESG-Faktoren Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Corporate Governance) berücksichtigt werden, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Unter institutionellen Investoren setzt sich berechtigterweise mehr und mehr die Überzeugung durch, dass eine nachhaltige Kapitalanlage nicht notwendigerweise mit Performance-Nachteilen verbunden ist. Dies bestätigt auch eine neue Mercer-Untersuchung", so Kehr weiter.

Zur Bedeutung der Studie äußerte sich auch Norwegens Finanzminister Sigbjorn Johnson: "Der Klimawandel bringt weltweit erhebliche sozioökonomische und finanzielle Risiken mit sich. Die norwegische Regierung nimmt diese Risiken ernst, auch hinsichtlich des Managements des staatlichen Pensionsfonds. Die neue Studie ist ein wichtiger Schritt im Rahmen unserer Bemühungen, ein besseres Verständnis für die Robustheit und Nachhaltigkeit unserer langfristigen Investitionsstrategie zu gewinnen."

Zu den Auftraggebern der Studie gehören:

Mercer, AP1, APG, AustralianSuper, die British Columbia Investment Management Corporation (bcIMC), CalPERS, CalSTRS, das Environment Agency Pension Scheme, das Maryland State Retirement and Pension System, der Norwegian Government Pension Fund, das Ontario Municipal Employees Retirement System (OMERS), PGGM und VicSuper Pty Ltd.

Mercer Deutschland GmbH

Mercer zählt mit über 18.000 Mitarbeitern in mehr als 40 Ländern zu den führenden globalen Anbietern von Dienstleistungen in den Bereichen Consulting, Outsourcing und Investments. Die Berater von Mercer unterstützen Unternehmen bei der Gestaltung und dem Management von betrieblichen Nebenleistungen, insbesondere im Bereich betriebliche Altersversorgung und Gesundheitsleistungen sowie bei der Optimierung des Human Capital Managements. Das Unternehmen ist überdies einer der führenden Anbieter von Verwaltungs- und Outsourcing-Lösungen für betriebliche Nebenleistungen. Die Mercer-Dienstleistungen im Bereich Investments beinhalten das Investment Consulting sowie Multi-Manager Investment-Produkte. Das Unternehmen ist Teil der Marsh & McLennan Companies, Inc. (www.mmc.com). Die Aktie der Muttergesellschaft ist mit dem Ticker-Symbol MMC an den Börsen New York, Chicago, Pacific und London notiert.

In Deutschland ist Mercer mit über 600 Mitarbeitern unter anderem an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Mülheim, München und Stuttgart vertreten. Die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit liegen in der Beratung von Unternehmen rund um betriebliche Altersversorgung, Vergütung, Human Capital Strategie, M&A und Investments sowie im Benefits Outsourcing.

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