Dienstag, 17. Januar 2017


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MHH beteiligt sich an Qualitätsoffensive

Landesweite Initiative Qualitätsmedizin will mit Transparenz Behandlungen verbessern

(lifePR) (Hannover, ) Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) gehört zu sieben führenden Klinikträgern aus Deutschland, die die landesweite Initiative Qualitätsmedizin (IQM) im Jahr 2008 zur Sicherung und Verbesserung der Qualität in der Medizin gegründet haben. Mittlerweile gehören 122 Kliniken der Initiative an, von denen etwa 100 jetzt ihre Qualitätsergebnisse im Internet veröffentlicht haben. Dr. Andreas Tecklenburg, als Vizepräsident der MHH zuständig für das Ressort Krankenversorgung, sieht in der Transparenz der Qualitätsdaten die zwingende Voraussetzung, um die Behandlungsqualität der Patienten weiter zu steigern. "Gerade die Universitätskliniken als Keimzellen der deutschen Spitzenmedizin haben eine besondere Verantwortung, wenn es darum geht, die Qualität der Medizin zu verbessern", betont Dr. Tecklenburg. Neben der MHH gehören sieben weitere Unikliniken aus Deutschland und der Schweiz der Initiative an.

"Wir wollen unseren Patienten die bestmögliche Qualität in der medizinischen Versorgung zugute kommen lassen", erläutert der MHH-Vizepräsident. Dr. Daisy Hünefeld, Leiterin der MHH-Stabsstelle Unternehmensentwicklung, ergänzt: "Die IQM -Werte belegen unsere Stärken, zeigen aber auch, wo wir noch besser werden können." Der nächste Baustein im IQM -Konzept sind sogenannte Peer-Review-Verfahren. Dabei analysieren die Mitgliedskliniken im Fachaustausch untereinander Behandlungsabläufe und -strukturen, um auffällige Ergebnisse zu durchleuchten. "Wir haben die trägerübergreifende Initiative mit gegründet, um voneinander zu lernen, genau das wird nun passieren", sagt Dr. Tecklenburg, "immer mit dem Ziel einer noch besseren Behandlungsqualität zum Wohle der Patienten."

Die 122 Mitgliedskliniken der Initiative behandeln zusammen etwa 1,8 Millionen Patienten pro Jahr stationär und 4,8 Millionen Menschen ambulant. Die Kliniken verfolgen einen innovativen Ansatz im Qualitätsmanagement. Sie verpflichten sich, die Qualität ihrer Leistungen auf der Basis bereits vorhandener Daten zu erheben. "Routinedaten, die für die Abrechnung jeder Behandlung mit den Kostenträgern erhoben werden, können auf diese Weise zusätzlich zum Qualitätsindikator werden", erläutert Dr. Tecklenburg. Sämtliche dieser Qualitätsdaten werden auf eine gemeinsame elektronische Plattform gestellt. Die Ergebnisse der MHH sind unter der Webadresse www.mh-hannover.de/iqm.html zu finden.

Weitere Informationen zu IQM finden Sie unter www.initiative-Qualitaetsmedizin.de.

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