Samstag, 10. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 66948

Verband der Zimmerer- und Holzbauunternehmer in Bayern (VZHB):

Illegal ist unsozial - Entschlossener Kampf gegen den Jobkiller Schwarzarbeit

(lifePR) (München, ) Das vom Zimmererhandwerk initiierte Aktionsbündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Bauwirtschaft ist durch einen gewichtigen Partner verstärkt worden. Das Bayerische Innenministerium steht dem Bündnis ab sofort zur Seite und wird es tatkräftig unterstützen. Der Präsident des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks, Georg König, unterzeichnete gemeinsam mit dem Bayerischen Innenminister Herrmann den Pakt gegen Schwarzarbeit. König betonte: "Durch illegale Machenschaften entsteht uns jährlich ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro. Die Schwarzarbeit am Bau hat ein alarmierendes Niveau erreicht, denn die gesetzestreuen Betriebe und Arbeitnehmer werden aus dem Wettbewerb gedrängt und damit reguläre Arbeitsplätze vernichtet."

In dem Bayerischen Aktionsbündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Bauwirtschaft sind neben den Zimmerern das Bayerische Staatsministerium des Innern, der Landesverband Bayerischer Bauinnungen, der Bayerische Bauindustrieverband, die DGB-Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt sowie die Bundesfinanzdirektion West und Südost zusammengeschlossen. Der Hauptgeschäftsführer der Verbände des Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes (VBZH), Alexander Habla, ist überzeugt: "Dank eines intensiveren Informations- und Erfahrungsaustauschs zwischen den Paktpartnern haben wir jetzt ein schlagkräftiges Instrument, um fairere Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und das Sozialkassenverfahren im Baugewerbe zu stabilisieren."

Als weitere Maßnahmen im Kampf gegen Bayerns Schwarzarbeiter werden private und öffentliche Baustellen verstärkt kontrolliert. Zudem fordert der Zimmererverband schärfere Kontrollen gegen illegale Beschäftigungspraktiken. Dies betrifft vor allem das Aufdecken von Scheinwerkverträgen, Scheingesellschaften, illegale Leiharbeit und illegale Beschäftigung ausländischer Mitarbeiter sowie den Missbrauch von staatlichen Subventionsleistungen.

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