Mittwoch, 19. Juni 2013


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Bohmte erarbeitet Handlungsplan Familienbildung

"Lernen vor Ort" zieht Bilanz nach zweijähriger Projektphase

(lifePR) (Bohmte, ) Seit 2010 strukturiert die Gemeinde Bohmte die Kinder- und Jugendarbeit neu. Zu diesem Prozess passte ein Vorhaben des Programms "Lernen vor Ort": In einem Modellprojekt wurden in zwei Kommunen des Landkreises Osnabrück Familienbildungsstrukturen weiterentwickelt. In einer zweijährigen Projektphase entstand in Bohmte ein Netzwerk Familienbildung, das auch basierend auf einer Elternbefragung einen Handlungsplan erarbeitet hat, der nun vorgestellt wurde.


"Stärkung der Erziehungs- und Bildungskompetenz der Eltern - Entwicklung eines lokalen, zielgruppenspezifischen und durchgängigen Familienbildungskonzeptes mit Aufbau eines lokalen Familienbildung", lautet der genaue Titel des Projekts. Und das hat für Bohmte zählbare Ergebnisse geliefert: Neben der Weiterführung der Familiensprechstunde, die das Netzwerk aufgebaut hatte, wurden offene Elterncafés in Kindergärten und Grundschulen eingerichtet. Darüber hinaus erhalten Familien im Rahmen des Babybesuchsdienstes schriftliche Informationen zu lokalen Unterstützungsangeboten. Weitere Informationen in diesem Bereich werden durch das lokale "Eichenblatt" bekannt gemacht, wie auch der Ausbau von Angeboten für Jugendliche.

"Die Idee dahinter war, dass Familien nur dann wirkungsvoll unterstützt werden können, wenn wir mit den Angeboten direkt auf sie zugehen", sagt Hedwig Lucks. Dies sei aber nur möglich, in dem die Akteure vor Ort eingebunden würden, betont die Koordinatorin. Deshalb entstand ein Netzwerk aus Einrichtungen, das unter Leitung der Kommune und begleitet durch "Lernen vor Ort" den Handlungsplan erarbeitete. Ein wesentlicher Ansatzpunkt dafür waren auch die Ergebnisse einer Elternbefragung, die im Vorfeld durchgeführt wurde.

" Das Netzwerk Familienbildung in Bohmte hat sich zu einer wichtigen und von allen Beteiligten geschätzten Einrichtung in unserer Gemeinde entwickelt", sagt die Erste Gemeinderätin Sabine de Buhr-Deichsel. Die Rückmeldungen der Akteure zeigten, dass das Netzwerk zu einer Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten für Familien beigetragen habe, unterstreicht de Buhr-Deichsel. Die Begleitung des Netzwerks durch "Lernen vor Ort" endet zwar nach der zweijährigen Projektzeit. Das Netzwerk wird aber unter Leitung der Kommune weiter bestehen, um auch künftig die Angebote exakt auf den Bedarf der Eltern abzustimmen.

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