Sonntag, 04. Dezember 2016


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Mainzer Musiksommer 2015

Von Monteverdi bis Schubert, von Orgel- bis Tangoklängen - Internationale Stars und junge Talente zu Gast in den historischen Bauten von Mainz

(lifePR) (Nierstein, ) Seit 16 Jahren öffnet die Landeshauptstadt Mainz in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk alljährlich im Sommer seine schönsten historischen Bauten und lässt Raum für Begegnungen mit gefeierten Musikern und Ensembles aus aller Welt. In fünf kleinen, aber feinen Spielorten und dem traditionellen Schwerpunkt auf Alter Musik geht das Festival in der Zeit vom 24. Juli bis zum 23. August wieder auf Spurensuche – auch jenseits großer Namen. Mit der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz ist seit diesem Sommer ein renommierter neuer Partner und Förderer des Mainzer Musiksommers mit dabei.

Am 24. Juli wird der Mainzer Musiksommer 2015 in St. Stephan eröffnet: Der Geiger Friedemann Eichhorn leitet die Camerata Villa Musica in einer langen Bachnacht, mit gestaltet von Domorganist Daniel Beckmann.

Bernd Glemser, der Tastenlöwe mit der zarten Seele, zählt spätestens seit dem Gewinn des ARD-Musikpreises 1987 zum kleinen Kreis der Weltelite seines Faches.1996 konzertierte er als erster westlicher Künstler live im chinesischen Staatsfernsehen. „Der deutsche Klaviermagier seiner Generation“, so die BNN, gewann bereits in jungen Jahren alle großen Musikpreise, die es in der Klavierszene zu gewinnen gibt, 17 davon in Folge. Auf Schloß Waldthausen (31.7.) ist er unter anderem mit Schuberts „Wandererfantasie“ und, gemeinsam mit Preisträgern der Villa Musica, mit dem „Forellenquintett“ zu erleben.

Ebenfalls auf Schloß Waldthausen ist das Fauré Quartett (4.8.) zu hören. Das Klavierquartett feiert dieses Jahr sein 20jähriges Bestehen und hat es geschafft, sich über diesen langen Zeitraum an der Spitze der internationalen Klassikszene zu behaupten. Der herausragende Erfolg des Ensembles lässt sich an vielen Preisgewinnen ablesen, wie dem Brahmspreis, dem Echo-Klassik und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Der 1970 in Buenos Aires geborene Marcelo Nisinman verkörpert die Erotik des „Tango Nuevo“ wie kein anderer. Zu seinen Bewunderern zählen Größen wie Gidon Kremer, Ute Lemper und Gary Burton. Zusammen mit Alberto Mesira (Gitarre) und Zoran Markovich (Bass) begibt er sich auf eine Rundreise der Klänge aus Argentinien, Brasilien und Spanien. Im stimmungsvollen Ambiente der St.-Antonius-Kapelle bringt das Trio (12.8.) Stücke von Piazzolla, Villa-Lobos, Granados und Nisinman zu Gehör. Einen interessante Programm-Mischung bringt auch das Konzert von German Hornsound (16.8.) im Kreuzgang von St. Stephan in den Mainzer Musiksommer: Die vier jungen Spitzen-Hornisten haben mit Werken wie Händels „Wassermusik“ oder Arrangements der 007-Titelsongs viel Material für einen unterhaltsamen Abend im Gepäck.

Junge, international ausgezeichnete Künstler stellen auch beim Mainzer Musiksommer 2015 wieder ihr Können unter Beweis. Zu den vorzüglichsten jungen Bläsern Europas zählt das hochgelobte Canorus Quintett (23.8.), das aus diesem Grund auch von der Villa Musica gefördert wird. Die fünf jungen Musiker führen im Kreuzgang von St. Stephan unter anderem Mozarts schönste Bläserserenade aus. Zu den gefragtesten Solisten ihrer Heimat gehören schon in jungen Jahren die drei Künstler des Dvorák-Trios Prag. Sie haben sich, wie es der Name schon verrät, ganz der Musik Antonin Dvoráks verschrieben. Der Cellist Tomas Jamnik promovierte sogar über dessen erstes Cellokonzert. Weiterhin stehen beim Konzert in der Villa Musica (26.7.) Werke von Grieg und Smetana auf dem Programm.

„Bella Italia“ verspricht faszinierende Klanggeschichten aus Padua und Venedig, von der verlassenen Dido und der Verrücktheit des Karnevals, gespielt mit südlicher Sonne im historischen Klang des Quartetto Concerto München (7.8.), ein Hörgenuss im Klangraum der Antoniuskapelle. Ebenfalls dort und auch mit Alter Musik bereichern unter dem Titel „Paganini Duo“ (14.8.) die Geigerin Karen Gomyo mit ihrer Stradivari „Aurora“ und der finnische Gitarrist Ismo Eskelinen das Festival – vor allem mit Stücken des Teufelsgeigers Paganini. Dieser hatte neben der Violine auch die Gitarre in sein Herz geschlossen und folglich Stücke für beide Instrumente geschrieben. Hinzu gesellen sich Werke von Vivaldi, Locatelli und Giuliani.

In der exzellenten Akustik der barocken Seminarkirche steht zweimal Vokalkunst auf höchstem Niveau auf dem Programm. Der israelische Tenor Dan Dunkelblum und seine Sängerkollegen von Profeti della Quinta (9.8.) haben sich auf das „Parlar cantando“, das sprechende Singen des Frühbarocks, spezialisiert. Dabei dürfen Monteverdis Werke „Lamento d`Arianna“ und sein hohes Lied auf den Frühling „Zefiro torna“ keinesfalls fehlen. Begleitet wird das Ensemble von Elam Rotem am Cembalo und Ori Harmelin an der Laute. Ein Höhepunkt des diesjährigen Mainzer Musiksommers ist der Besuch von Dame Emma Kirkby (19.8.) in der Seminarkirche. Mit ihrer Vorstellung von Barockgesang prägt sie die Alte Musik weltweit, wofür sie von Elisabeth II. in den Ritterstand erhoben wurde und 2011 „The Queen‘s Medal of Music“ erhielt, eine rare Auszeichnung. Noch mit 66 Jahren ist ihre Liebe zu Lautenliedern ungebrochen, weshalb sie ihre Zuhörer zusammen mit dem Weltklasse-Lautenisten Jakob Lindberg mit diversen Werken von Robert Johnson über John Dowland bis hin zu Henry Purcell begeistern wird.

Zum zweiten mal lädt der Mainzer Musiksommer zu einem Familienkonzert ein: „Ein Kuchen für Elise" (26.7.) dreht sich ganz um Beethovens bekanntes Werk „Für Elise“. Eine spannende Geschichte, erzählt von der Schauspielerin Ilona Schulz in Begleitung von zwei jungen Solisten der Villa Musica.

Der Mainzer Musiksommer bietet seit 16 Jahren herausragenden jungen Nachwuchsmusikern und etablierten Künstlern ein Podium. Wie in jedem Jahr werden viele der Konzerte aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt im Radioprogramm des SWR2 gesendet. Auch in weiteren SWR-Hörfunk- und Fernsehprogrammen hat der Mainzer Musiksommer schon seit vielen Jahren seinen festen Platz.

Alle Konzerte beginnen um 20 Uhr / Beginn Familienkonzert 11 Uhr

Informationen, Festival- und Einzelkarten:

www.mainz-klassik.de, 06133/57 99 99 1 und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Kartenpreise: 20 - 35 Euro / Festivalkarten 90 - 250 Euro /
Schüler- und Studentenkarten 6 - 11 Euro

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