Sonntag, 04. Dezember 2016


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Innovationspreis für älteste Heiztechnik der Welt

Bundespreis geht nach Franken

(lifePR) (Wendelstein, ) Seit vielen Tausend Jahren nutzen Menschen Holzfeuer, um sich zu wärmen und ihre Häuser zu beheizen. Da sollte man meinen, dass es im Bereich der Holzheiztechnik kaum noch Möglichkeiten für Innovationen gibt. Aber weit gefehlt: Am letzten Sonntag hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie dem Scheitholz-Kaminofen LUVANO der Firma LUUMA innovative Energien GmbH aus dem fränkischen Wendelstein auf der Internationalen Handwerksmesse in München den Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk verliehen.

Noch mehr staunt der Laie, wenn die beiden Erfinder Ludwig Bräutigam und Markus Söhlmann den großen Vorteil ihres selbst entwickelten Kaminofens beschreiben: "Der LUVANO hat im Vergleich zu seiner Größe eine relativ kleine Leistung." Mp3-Player oder Smartphone - sollte nicht alles eher kleiner und leistungsstärker werden? Nein, widersprechen die beiden Gründer aus dem fränkischen Wendelstein bei Nürnberg, nicht in diesem Fall. Denn, dank seines großen Füllraums, lässt sich der ausgezeichnete Kaminofen mit bis zu 33 cm langen Holzscheiten bequem bestücken. Die zum Patent angemeldete innovative Verbrennungstechnik ermöglicht es den Kaminofen mit einer Gesamtleistung von "nur" 10kW (optional 15kW) zu betreiben und die Holzmenge über einen längeren Zeitraum kontinuierlich abzubrennen. Und das mit einem Wirkungsgrad von mehr als 91 Prozent zudem sehr effizient.

Ist die "geringe" Leistung gut? Ja, sagen die beiden Entwickler. Denn moderne Häuser benötigen selbst bei Minusgraden, meist nur noch wenige Kilowattstunden Energie für die Heizung. Wäre die Leistung im Aufstellraum höher, würde der Kaminofen in kurzer Zeit viel mehr Wärme erzeugen, als überhaupt genutzt werden kann. Das Ergebnis: Der Raum heizt selbst an kalten Tagen unangenehm auf und das nicht nur bei stark gedämmten Häusern.

Nicht so beim Bundespreis-Gewinner, dem LUVANO Scheitholz-Kaminofen. Dieser heizt nicht nur den Aufstellungsraum, sondern gibt gleichzeitig wertvolle Wärme an das bestehende Heizungssystem ab. Das können andere Geräte auf dem Markt zwar auch, aber der LUVANO nutzt sage und schreibe ca. 85 Prozent der Leistung für das Heizsystem und gibt lediglich ca. 15 Prozent der Wärme am Aufstellungsort ab. Das liegt an seiner besonderen Konstruktion: Die Brennkammern des Kaminofens sind komplett wasserumspült. Durch diese clevere Lösung nutzen die Entwickler die Fähigkeit des Wassers, Wärme zu speichern und kontinuierlich wieder abzugeben. Der Effekt: Der Ofen hält die Wärme länger und unterstützt das Heizsystem und die Warmwasserbereitung äußerst effizient. Zudem wird eine Überhitzung des Aufstellungsraumes vermieden, ohne das der Ofen zusätzlich isoliert werden muss. So kann der LUVANO meist von Oktober bis April betrieben und der kostengünstige Brennstoff Holz effizient genutzt werden. Aber nicht nur in dieser Hinsicht ist der LUVANO einzigartig. Viele Details machen den Kaminofen noch praktischer und komfortabler in der Bedienung.

Damit ist der Scheitholz-Kaminofen LUVANO einer der modernsten und am besten nutzbarsten Kaminöfen seiner Klasse. Und, während man sich vor vielen Tausend Jahren mit ein paar Holzscheiten gerade einmal einige Stunden die Hände wärmen konnte, genügt die gleiche Menge Holz heute, um ein ganzes Haus zu beheizen und mit Warmwasser zu versorgen.

Infokasten:

Der Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk

Seit 1989 wird der mit 5.000 Euro dotierte Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vergeben. Die Kriterien für die Auszeichnung sind insbesondere der Neuigkeits- und Schwierigkeitsgrad einer Entwicklung und ihr praktischer Nutzen für das Handwerk. Der Preis wird einmal jährlich auf der Internationalen Handwerksmesse in München an maximal 12 Wettbewerbs-Teilnehmer verliehen.

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