Sonntag, 04. Dezember 2016


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Europäische Messe für Restaurierung, Denkmalpflege und Altbausanierung (18. bis 20. November 2010) / Architekturwettbewerb Messeakademie: Gestaltungsideen sind gefragt

(lifePR) (Leipzig, ) Zur denkmal-Messe 2010 (18. bis 20. November) gibt es erneut einen deutschlandweiten Architekturwettbewerb für Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen: die Messeakademie. Ausgeschrieben sind sechs Quartiere in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen, an denen angehende Architekten und Stadtplaner ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Erstmals wird der Wettbewerb auch für ausländische Studenten geöffnet.

In zahlreichen Städten der neuen Bundesländer sind trotz vielfältiger Programme historische Stadtteile noch nicht saniert oder renoviert worden.

Durch demografische Entwicklungen zeichnen sich darüber hinaus veränderte Ansprüche an das Wohnen und Arbeiten ab. Und die Umbrüche in der Wirtschaft fordern von Stadtteilen und Gebäuden einen funktionalen Wandel. So verhält es sich auch bei den sechs Objekten, die es im Rahmen des studentischen Entwurfwettbewerbs Messeakademie 2010 umzugestalten gilt. "Für das Thema

'Architektonische Aufwertung historischer Stadträume' suchen wir

überzeugende Lösungen, die eine Balance zwischen Neuentwicklung und historischem Erbe schaffen", informiert Ina Malgut, Projektbetreuerin der Messeakademie vom Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege e.V., Trebsen.

"Die Studenten sollen Stadträume mit urbaner Lebensqualität so gestalten, dass sich die Bevölkerung damit identifizieren kann." Das könne zum Beispiel durch qualitätsvolle Neubauten oder ansprechende Freiräume geschehen. Angehende Architekten und Stadtplaner übernehmen im Rahmen der Messeakademie spannende Aufgaben und bringen damit ihre innovativen Ideen zur Diskussion. "Bei der Planung darf allerdings die betriebswirtschaftliche Realisierbarkeit nicht aus den Augen verloren werden", so Bauingenieurin Malgut.

Exkursionen zu den einzelnen Objekten im April 2010 helfen den Studenten, sich über deren Zustand vorab ein Bild zu machen. Fachlich unterstützt werden sie dabei von Eigentümern und Experten der Landesämter für Denkmalpflege. Interessenten, die sich an einer oder mehreren Exkursionen beteiligen möchten, melden sich bis zum 16. April 2010 verbindlich bei Frau Ina Malgut an. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an I.A.Malgut@t-online.de.

Nachdem sich die Teilnehmer ein umfassendes Bild über die Situation vor Ort verschafft haben, haben sie vier Monate Zeit, sich für eines der Quartiere zu entscheiden und ihre Wettbewerbsarbeit zur Aufwertung der Plätze zu verfassen.

Folgende Objekte stehen zur architektonischen Aufwertung bereit:

- Marienkirche/ Marktberg in Prenzlau (Brandenburg)

- Leuschnerplatz Leipzig (Sachsen)

- ehemalige Besteckfabrik, Aue (Sachsen)

- Marktplatz Gröningen (Sachsen-Anhalt)

- Brache Karnipp / Rohrstraße, Stendal (Sachsen-Anhalt)

- Weidabogen, Weida (Thüringen)

Die Messeakademie 2010 wird von der Leipziger Messe in Zusammenarbeit mit dem Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege e.V. - Schloss Trebsen sowie den Landesämtern für Denkmalpflege in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg veranstaltet. Auf die Sieger warten Preisgelder im Gesamtwert von 1.500 Euro (750 Euro für den ersten Platz, 450 Euro für den zweiten Platz und 300 Euro für den dritten Platz), gestiftet von der DKB-Stiftung für gesellschaftliches Engagement. Die besten zehn Arbeiten werden direkt im Rahmen der denkmal 2010, Europäische Messe für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, ausgestellt und in der von der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz herausgegebenen Dokumentation

"Messeakademie 2010" publiziert. ...

Weitere Informationen zur Anmeldung, den Objekten und der Jury gibt es unter www.denkmal-leipzig.de/messeakademie.

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