Dienstag, 06. Dezember 2016


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ImmobilienMesse Leipzig 2010 / Die WohnimmobilienMesse (19. bis 21. Februar 2010)

ImmobilienMesse Leipzig: Drei Tage geballtes Expertenwissen für Verbraucher

(lifePR) (Leipzig, ) Welche Vorteile bietet ein Einfamilienhaus aus Holz? Wird es in einem ausschließlich durch Sonnenwärme beheizten Haus im Winter richtig warm? Was müssen Verbraucher bedenken, bevor sie eine Immobilienfinanzierung unterschreiben? - Dies sind nur einige Fra-gen, auf die Besucher der ImmobilienMesse Leipzig vom 19. bis 21. Februar 2010 kompetente Antworten erhalten. Denn die Messe wartet auch 2010 mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm rund um die Themen Bauen, Kaufen und Finanzieren auf.

Holz als Baustoff

"Holz - ökologischer Baustoff mit Zukunft" - mit diesem Thema wen-det sich Dr.-Ing. Henri Nieke von der PLATZ Haus 21 GmbH auf der Messe an künftige Bauherren. "Holz erlebt aktuell als Baustoff eine Renaissance", so Nieke. "Momentan liegt der Marktanteil bei 15 Pro-zent und steigt weiter an. Dennoch gibt es regional sehr große Unter-schiede. So wird in Mittel- und Norddeutschland wenig mit Holz ge-baut, während es in Süddeutschland und im Berliner Raum eine große Akzeptanz gibt." Im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg entstünden aktuell sogar Fünf- und Siebengeschosser aus Holz. Doch vor allem für Einfamilienhäuser sei der nachwachsende Rohstoff bestens ge-eignet.

"Einer der wichtigsten Vorteile liegt in der guten Wärmedämmung. Holz ist prädestiniert, um daraus Energiespar- oder Passivhäuser zu errichten. Die neue, seit Herbst 2009 gültige Energieeinsparverord-nung bereitet der Branche jedenfalls keine Bauchschmerzen. Im Ge-genteil: Holzhäuser erfüllen die erhöhten Anforderungen an die Ener-gieeffizienz spielend", sagt Nieke. Zudem nehme der natürliche Bau-stoff Feuchtigkeit gut auf und gebe sie wieder ab - das sorge für ein gesundes Wohnklima.

Weitere Vorteile sieht er in der Möglichkeit, einzelne Segmente des Hauses industriell vorzufertigen, inklusive Fenster und Türen sowie einer sanitären Vorinstallation. Dies geht deutlich passgenauer, als es auf der Baustelle möglich wäre. Nieke: "Trotzdem entstehen Holz-häuser nicht nach Schema F, sondern sind auf Wunsch als Architek-tenhäuser frei planbar." Der Rohbau stünde in rekordverdächtigen zwei Tagen, der Innenausbau sei schon nach rund drei Monaten ab-geschlossen. "Sicher ist ein Haus aus Holz etwas teurer als ein kon-ventionelles", räumt Nieke ein. "Aber auf lange Sicht gerechnet, spart der Bauherr durch die vergleichsweise geringen Heizkosten Geld. Und weil aktuell so viel über CO2-Emissionen gesprochen wird: In einem Holzhaus sind häufig über 50 Tonnen Kohlendioxid gebunden. Dafür könnte man mindestens 20 Jahre lang einen Mittelklassewagen fahren", rechnet der Ingenieur vor.

ENERGETIKhaus100®

Und das funktioniert? Reicht die Wärme wirklich aus? - lauten die häufigsten Fragen, wenn es um das ENERGETIKhaus100® der FASA AG geht. Auf der ImmobilienMesse Leipzig können sich Interessenten selbst ein Bild von dem spektakulären Solarthermie-Haus machen, das das gesamte Jahr über ohne Öl-, Gas- oder Wärmepumpenheizung auskommt. Fast die gesamte Wärme für Heizung und Warmwasser wird aus der Sonnenenergie gewonnen und steht über einen Langzeitspeicher zur Verfügung. Ökologische Baustoffe wie Seegras sorgen für eine sehr gute Wärmedämmung. Ein Kamin mit Wärmetauscher dient als Sicherheitsvariante, wird aber meist nur wegen der Behaglichkeit beheizt.

Wer ein solches Haus bewohnt, spart jährlich bis zu 3.000 Liter Heizöl oder vergleichbare Mengen an Strom und Gas - und das ein Leben lang. Da rechnet es sich schnell, dass ein ENERGETIKhaus100® etwa zehn Prozent mehr kostet als ein herkömmliches. "Eine Familie hatte im ersten Jahr gerade einmal 40 Euro Heizkosten zu bezahlen, und da war das Kaminholz schon inklusive", sagt Belinda Ebersbach von der FASA AG.

Auf der ImmobilienMesse Leipzig wird die FASA AG neue Architek-turvarianten des Hauses vorstellen. "Möglich ist alles, von der mo-dernen Variante im Bauhaus-Stil bis zur traditionellen Form mit Sat-teldach. Jedes Haus wird individuell berechnet und dimensioniert, jedes Grundstück nach Solaraspekten vermessen. Zudem werden die Wetterdaten der vergangenen 25 Jahre am jeweiligen Standort ausgewertet, um die Sommer- und Winterextremwerte abzudecken", erläutert Ebersbach.

Maßgeschneiderte Baufinanzierung

Die Finanzierung ist häufig das entscheidende Thema beim Immobi-lienkauf. Worauf dabei geachtet werden muss, erklärt die Interhyp AG auf der ImmobilienMesse Leipzig mit dem Vortrag "Grundlagen der Baufinanzierung: Schritt für Schritt zur Wohnimmobilie". "Mit einer Baufinanzierung lässt man sich auf einen sehr langfristigen Vertrag ein, bei dem vieles gründlich bedacht werden muss", sagt Heidi Müller von der Interhyp. Es sei wichtig, mit einem guten Berater vorab die individuelle Karriere- und Familienplanung, monatliche Spielräume, notwendige Puffer sowie den Anteil an Eigenkapital zu besprechen und dann die Finanzierung flexibel darauf zuzuschneiden. "Durch veränderbare Tilgungsraten oder kostenlose Sondertilgungen bleibt ein Bauherr trotz langfristiger Verbindlichkeiten beweglich. Auf jeden Fall spricht das aktuell sehr günstige Zinsniveau dafür, jetzt zu starten. Denn so ist man entweder schneller schuldenfrei oder kann sich mehr leisten", gibt Müller zu bedenken.

Pfusch am Bau - was tun?

Der Bauherren-Schutzbund e. V. widmet sich auf der Messe verstärkt den Themen "Ärger und Mängel am Bau - was tun?" sowie "Rechts-ABC für Bauen und Immobilienkauf". Und das aus gutem - oder eher schlechtem - Grund. Denn laut einer Studie des Bauherren-Schutzbundes Berlin und des Instituts für Bauforschung Hannover treten während der Bauzeit eines Eigenheimes in der Regel 20 gra-vierende Mängel auf. Zwischen 11.000 und 12.000 Euro sparen Bau-herren im Durchschnitt beim Hausbau, wenn sie von vornherein eine baubegleitende Qualitätskontrolle in Anspruch nehmen. Durch regel-mäßige Kontrollen lassen sich Mängel frühzeitig erkennen und un-verzüglich beseitigen.

Die baubegleitende Qualitätskontrolle beschränkt sich aber nicht nur auf die Kontrolle der Ausführung, sie umfasst auch die Beratung und Betreuung des Klienten bis zur Bauabnahme. Der Grund: Außer mit Baumängeln haben Bauherren oft auch mit Abweichungen von der Baubeschreibung, mit Baukostenüberschreitungen und Terminverzö-gerungen zu kämpfen. Katastrophale Folgen kann auch eine Firmen-insolvenz haben. In solchen Situationen wissen Bauherren einen Partner zu schätzen, der einen Interessenausgleich zwischen allen am Bau Beteiligten anstrebt und bei eventuellen Rechtsstreitigkeiten Unterstützung bietet.

Chancen für Berufseinsteiger

Auf der kommenden ImmobilienMesse Leipzig wird erstmals der Be-rufsnachwuchs der Branche in den Fokus gerückt. Auf einer Podi-umsdiskussion über Ausbildungswege in der Immobilienwirtschaft erfahren Gymnasiasten und Mittelschüler, welche Chancen sich ihnen bieten. Mit mehr als 707.000 Unternehmen und rund 3,8 Millionen Erwerbstätigen zählt die Immobilienbranche zu den größten Wirtschaftszweigen Deutschlands, wie eine Studie der Verbände der Immobilienwirtschaft vom Juli 2009 belegt. Danach vereinigt die Branche 22 Prozent aller Unternehmen und zehn Prozent aller Er-werbstätigen auf sich. Mit rund 390 Milliarden Euro trug die Immobi-lienwirtschaft 2006 zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung bei - das entspricht einem Anteil von 18,6 Prozent. 150 Milliarden Euro entfielen dabei auf Vermieter, Vermittler und Verwalter von Immobi-lien.

Weitere 100 Milliarden Euro werden den Selbstnutzern von Wohn-immobilien zugerechnet. Die Immobilienwirtschaft ist damit wesentlich größer als Fahrzeug- und Maschinenbau zusammen, deren Wertschöpfung bei rund 155 Milliarden Euro lag.

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