Freitag, 09. Dezember 2016


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Die 20. AMI in Leipzig

AMI/ Auto Mobil International (10. bis 18. April 2010)

(lifePR) (Leipzig, ) Eine Messe, so dynamisch wie die Autobranche: Wenn in diesem Jahr die Auto Mobil International (AMI) in Leipzig ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, läutet sie gleichzeitig den Beginn einer völlig neuen Ära ein. Mit der Neuprofilierung durch die Zusatzveranstaltung AMICOM und dem in Zukunft stattfindenden Zwei-Jahres-Rhythmus beweisen die Macher der AMI, dass sie mit dem hohen Tempo der automobilen Welt mithalten und die Veranstaltung stets an die Bedürfnisse der Branche anpassen können - und das seit nun mittlerweile 20 Jahren. Gestartet als regionale Autoschau entwickelte sich die AMI im Laufe der Zeit zu einer der führenden europäischen Automobilmessen.

1991-1995 - die AMI rollt an

Es war ein bemerkenswerter Startschuss als nur wenige Monate nach dem politischen Umbruch in der damaligen DDR die erste Automobilmesse Ostdeutschlands in Leipzig ihre Geburtsstunde erlebte. Konzipiert als regionale Herstellermesse sollte sie unter dem Titel "Auto 91 ... aber sicher" erstmals Besucher aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen anlocken. Befördert durch einen regelrechten Boom bei den PKW-Neuzulassungen und einer großen Anzahl an Auto- und Nutzfahrzeugherstellern kamen über 120.000 Besucher auf das Areal, des damals noch im Leipziger Südosten angesiedelten Messegeländes. Die neu geschaffene Autoschau kämpfte in der Gunst der Gäste gegen bereits etablierte Veranstaltungen aus Frankfurt, Berlin, München oder Stuttgart mit einem bis dahin einzigartigen und heute oft kopierten Konzept. Unterstützt durch die Kooperation mit dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) - der bis heute die ideelle Trägerschaft der Autoschau inne hat - besaß die Veranstaltung von Beginn an einen Mitmach- und Ausprobiercharakter, der die präsentierten Fahrzeuge erlebbar machte. Zudem lockten zahlreiche Sonderschauen mit teils außergewöhnlichen Ausstellungen die Besucher an.

Dieses Konzept ging auf. Das beweisen nicht nur die ständig gestiegenen Aussteller- und Besucherzahlen, sondern auch das wachsende Interesse der Hersteller an der Leipziger AMI. So präsentierten sich beispielsweise im Jahr 1995 die Autobauer Proton aus Malaysia und Daewoo aus Südkorea das erste Mal der breiten Weltöffentlichkeit. In der damals noch jungen Geschichte der Automobilmesse war diese Ereignis eine ganz klare Zäsur. Die AMI war seitdem als Veranstaltung fest im Terminkalender der renommiertesten Fahrzeugbauer der Welt verortet und hatte sich zur führenden Messe in den Neuen Bundesländern entwickelt. Gleichzeitig stieß die Autoschau durch die gestiegene Popularität an ihre Kapazitätsgrenzen.

1996-2005 - AMI erfährt bundesweite Beachtung

1995 war die AMI an einem Punkt angekommen, an dem ein weiteres Wachstum und zusätzliche Innovationen kaum noch möglich waren. Das Veranstaltungsgelände auf der alten Messe platzte sprichwörtlich aus allen Nähten und ermöglichte es den teilnehmenden Ausstellern kaum noch, durch größere Standflächen ihre Präsentationswirkung zu erhöhen.

Es war die Einweihung des Neuen Messegeländes im Leipziger Norden, welche die Auto Mobil International auf ein höheres Niveau hob. Das neue Areal verfügte über modernste Standards und besaß mit der mittig integrierten Glaskuppel eine Präsentationsfläche, die es nicht nur ermöglichte, die einzelnen Messehallen miteinander zu verbinden, sondern zeitgleich den perfekten Rahmen für Sonderschauen und Mitmachangebote abgab. Davon profitierten sämtliche von der Leipziger Messe ausgerichteten Veranstaltungen.

Als Auftaktveranstaltung zur Einweihung der Neuen Messe stand die Autoschau im Jahr 1996 erstmalig im gesamtdeutschen Fokus der Aufmerksamkeit. Das machte sich auch im Engagement der Aussteller bemerkbar. Neben den Weltpremieren des Peugeot 106 sowie des Renault Clio Phase III, feierte der koreanische Autobauer SsangYong seinen deutschen Markteinstieg in den Leipziger Messehallen. Zudem waren erstmalig auf dem Areal auch Probefahrten möglich. Alles in allem war dies eine Initialzündung für die AMI, die 1996 mehr als eine Viertelmillion Besucher zählte und von der damaligen Umweltministerin und heutigen Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet wurde. Die Automesse hatte auf diese Weise ihren regionalen Charakter abgelegt und sich zu einer deutschlandweit beachteten Automobilschau entwickelt. Dies zeigte sich weiterhin an den zahlreichen Preisverleihungen und Branchenevents, die durch die Fachmedien auf der AMI organisiert wurden.

Auch in den Folgejahren gelang es den Machern der Fahrzeugmesse weitere Höhepunkt zu kreieren und sich an den speziellen Bedürfnissen der Branche auszurichten. Neben zahlreichen Aktionen zur Verkehrssicherheit und umweltverträglicher Fahrweise erlebten auch der "Tag des Taxifahrers" (1997) sowie Angebote für Berufseinsteiger (1998) ihre Premiere.

Die weitere Spezialisierung der Fahrzeughersteller und ihrer Zulieferer ließ im Jahr 1998 die Fachmesse AMITEC als Ersatzteil- und Zulieferrmesse als passgenaue Ergänzung zur AMI an den Start gehen. Damit gelang es der Messeleitung nicht nur zusätzliche Aufmerksamkeit nach Leipzig zu lenken, was sich auch an der Weltpremiere der Mercedes C-Klasse im Jahr 2000 bemerkbar machte, sondern sicherte zudem eine hervorragende Ausgangslage im Wettbewerb mit anderen bedeutenden deutschen Automobilmessen.

Als die Automobilbranche 2002 eine Krise durchlebte, überstand das die AMI fast unbeschadet, während die Fahrzeugmessen in München, Stuttgart, Hamburg und Berlin abgesagt werden mussten und heute nicht mehr existieren. Die AMI etabliert sich seitdem als Nummer 2 hinter der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt.

2005-2009 - die AMI auf dem europäischen Weg

Mit der fünften EU-Osterweiterung im Jahr 2004 und der damit verbundenen Aufnahme von zahlreichen osteuropäischen Staaten rückte Leipzig in den Mittelpunkt der räumlichen Aufteilung des neu entstandenen Europas. Die Macher der Leipziger Messe nahmen dies zum Anlass, um verstärkt im osteuropäischen Raum um Aussteller und Gäste zu werben. Ein besonderer Fokus der Aktivitäten lag dabei auf den unmittelbaren Nachbarländern Polen und Tschechien. Im Zeitraum bis 2009 konnte auf diese Weise der Anteil ausländischer Besucher auf konstant zehn Prozent gesteigert werden. Auch zahlreiche Aussteller aus den neu beigetretenen Nationen beteiligen sich seitdem an der Automobilmesse. Die AMI war zu einem mitteleuropäischen Autosalon herangewachsen. So präsentierte beispielsweise im Jahr 2006 der chinesischer Hersteller Brilliance Automotive Co. Ltd den ersten chinesischen Pkw für den europäischen Markt. Im gleichen Jahr führte Volkswagen den Polo sowie den FOX mit einer Weltpremiere ein.

Die eindeutig auf den europäischen Raum ausgerichtete Profilierung brachte zudem neue Rekorde bei den Besuchern sowie den Ausstellungsflächen. So wurden 2006 erstmalig über 130.000 Quadratmeter Präsentationsfläche gebucht. Und mit 293.000 Gästen markiert das Jahr 2008 den absoluten Rekordwert.

2010 - Ausbau der internationalen Wahrnehmung

Wenn sich am 10. April 2010 die Messetore der AMI öffnen, beginnt passend zum 20-jährigen Jubiläum für die Auto Mobil International eine neue Zeitrechnung. Von da an wird die internationale Automobilschau im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden und immer in den gerade Jahren die Neuheiten und Innovationen der gesamten Fahrzeugbranche präsentieren. Zusätzlich dazu wird sie ihr Profil als führende Messe in diesem Segment bundesweit und auch international weiter ausbauen.

Desweiteren begrüßt die AMI in diesem Jahr ein neues AMI-Familienmitglied und wird mit der Branchenmesse AMICOM die ganze Bandbreite der Unterhaltungs-, Kommunikations- und Navigationstechnik im Fahrzeug präsentieren. Die Entscheidung für das Konzept in Verbindung mit der AMI/AMITEC und für Leipzig ist ein wichtiger Baustein für die strategische Entwicklung der ganzen AMI-Gruppe. Mit diesem Schritt soll der ganzheitliche Anspruch der AMI im Fahrzeigmarkt unterstrichen werden.

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