Dienstag, 24. Januar 2017


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Mobilitaet ja - aber am liebsten am gewohnten Ort

Drei Millionen NRW-Haushalte planen ihren Umzug

(lifePR) (Münster, ) NRW-Buerger machen mobil: In den naechsten 10 Jahren wollen 34 Prozent der Haushalte umziehen. Das sind fast drei Millionen Umzuege. Vor einem Jahr planten lediglich 27 Prozent einen Wohnungswechsel. Wichtigster Anlass ist ein neuer Job, gefolgt von familiaerer Veraenderung und dem Einzug in die eigenen vier Waende. Das ergab die aktuelle Repraesentativbefragung <<Wohnwuensche NRW>> der LBS West.

Am haeufigsten planen Singles und Paare unter 35 Jahren einen Umzug (72 %), gefolgt von Familien mit Kindern (44 %). Über 55-Jaehrige wollen dagegen gerade noch zu 13 Prozent ihre Wohnsituation veraendern. <<Die wachsende Mobilitaet ist aber nur dann mit einem Orts-wechsel verbunden, wenn berufliche oder familiaere Gruende dazu zwingen>>, so LBS-Sprecher Dr. Christian Schroeder: <<Am liebsten suchen die Menschen ihr neues Zuhause in unmittelbarer Naehe oder zumindest innerhalb derselben Stadt oder Gemeinde.>> Werte wie soziale Bindung, gute Nachbarschaft und Heimat haben demnach weiterhin große Bedeutung.

Eine Ausnahme bilden die jungen Erwachsenen, von denen jeder Zehnte sogar ins Ausland ziehen will - wenn auch meist nur voruebergehend fuer ein Semester oder ein freiwilliges soziales Jahr.

Bei der Wohnungssuche steht ein ruhiges Umfeld ganz oben auf der Wunschliste. Erst danach folgen als weitere Auswahlkriterien eine gute PKW- und OEPNV-Anbindung sowie erreichbare Einkaufsmoeglichkeiten.

Zumindest bei den bisherigen Umzuegen liessen sich viele dieser Kriterien verwirklichen. Ueber 70 Prozent der Befragten haben nach eigenen Angaben schnell eine neue, passende Wohnung gefunden. Zu 80 Prozent gelang das sogar im gewuenschten Stadtviertel oder Ort. Am ehesten mussten dabei Kompromisse in den Grossstaedten eingegangen werden. Ruhige, gewachsene Wohnviertel mit guter Infrastruktur sind von vielen Zielgruppen begehrt. Besonders Familien mit Kindern wie auch Doppelverdiener suchen bezahlbare 3-4-Zimmer-Wohnungen. Schroeder: <<Die tauchen oft auf dem freien Markt gar nicht erst auf, sondern gehen direkt unter der Hand weg.>>

Bei den Familien mit Kindern ist nicht zuletzt wegen der schwierigen Mietsituation der Wunsch nach Wohneigentum am ausgepraegtesten: 37 Prozent wollen in die eigenen vier Waende ziehen. Aber auch Singles und Paare unter 35 Jahren haben sich zu 31 Prozent dieses Ziel fest gesteckt. Die Prioritaeten sind auch hier eindeutig: In sieben von zehn Faellen soll es ein freistehendes Einfamilienhaus werden.

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