Freitag, 02. Dezember 2016


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Sommerempfang der hessischen Heilberufe mit Umweltministerin Priska Hinz

Gesundheitsprävention braucht besseren Tier- und Umweltschutz

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Zum zweiten Mal trafen am gestrigen Mittwochabend Vertreter der Heilberufe (Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Psychotherapeuten und Tierärzte) auf dem Wiesbadener Neroberg zusammen, um im Rahmen eines feierlichen Sommerempfangs den direkten Austausch mit den geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Presse zu suchen.

Den Impuls für angeregte Diskussionen im Verlauf des Abends setzte die hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Priska Hinz (B90/Die Grünen). Unter dem Titel "Gesundheitsprävention durch Umweltschutz" zeigte Hinz den über 100 Gästen die zahlreichen Schnittstellen zwischen der Gesundheit von Mensch und Tier auf und verwies auf die Notwendigkeit, im Interesse einer verbesserten Allgemeingesundheit für den Schutz der Tiere und der Umwelt Sorge zu tragen. Wenn das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) prognostizierte Anbrechen einer Zeit, in der Antibiotika zunehmend wirkungslos werden (post-antibiotisches Zeitalter) verzögert oder verhindert werden solle, müssten Tierärzte, Humanmediziner und die Politik zeitnah gemeinsam handeln. Auch die Verbesserung der Tierhaltung, die Eindämmung von zwischen Mensch und Tier übertragbaren Krankheiten (Zoonosen), die Förderung eines nachhaltigen Konsumverhaltens, der Schutz von Gewässern und des Grundwasserreservoirs vor zu hohen Belastungen durch u.a. Düngemittel sowie die Verbesserung der Atemluft in den Ballungszentren seien Anliegen, die im Dialog der Politik mit den Heilberufen und weiteren betroffenen Berufsgruppen angegangen werden müssten. Hierfür, so Hinz, gebe der "Runde Tisch Tierwohl" in Hessen ein gutes Beispiel. "Wenn es den Tieren gut geht, dann geht es auch den Menschen gut", fasste Hinz die vielen Punkte ihres Vortrags zusammen.

Dafür, dass Ziele am ehesten in gemeinsamer Anstrengung zu erreichen sind, liefert nicht zuletzt die Zusammenarbeit der Körperschaften aller hessischen Heilberufe im Bündnis heilen & helfen seit sieben Jahren ein gutes Beispiel.

Ziel des Bündnisses ist es, so sagte auch der Präsident der Landestierärztekammer Dr. Ingo Stammberger in seiner Begrüßung, mit vereinter Stimme die Anliegen der Heilberufe und ihrer Patienten an die politischen Entscheider und in die Öffentlichkeit zu tragen.

Weitere Informationen zum Bündnis „heilen & helfen“ und seiner Geschichte sind auf der Internetseite des Bündnisses www.heilberufehessen.de zu finden.

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