Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Rennklassiker und "Julchen" für den "kleinen Mann"

Die Sonderschau "100 Jahre Alfa Romeo" auf der Retro Classics bietet eine umfassende Retrospektive auf eine legendäre europäische Automarke

(lifePR) (Stuttgart, ) Zu den unbestrittenen Highlights der Retro Classics im kommenden Jahr (12. bis 14. März) gehören zweifellos die Sonderschauen in der Motorsport-Halle 4. Eine davon ist der italienischen Marke Alfa Romeo gewidmet, die 2010 ihr 100-Jahr-Jubiläum feiert. Zu sehen sind unter anderem rund 50 Unikate aus der außergewöhnlichen Privatsammlung von Corrado Lopresto sowie wertvolle Stücke aus dem Alfa-Romeo-Museum in Arese bei Mailand.

"Das Besondere an Alfa Romeo ist, dass es der italienische Rennfahrzeughersteller schlechthin ist, etwas ganz Exklusives", schwärmt Björn Schmidt, Kurator der Schau. "In der Retrospektive sieht man, was für geniale Autos Alfa Romeo schon vor dem Krieg gebaut hat. Autos, mit denen Weltmeisterschaften und natürlich die Europäischen Tourenwagenmeisterschaften gewonnen wurden."

Die Geschichte von Alfa Romeo beginnt 1906 in dem nordwestlich von Mailand gelegenen Portello, wo der französische Automobilbauer Alexandre Darracq ein modernes Automobilwerk errichten lässt. Als Darracq am italienischen Markt scheitert, wird das Werk von Geschäftsleuten übernommen und unter dem Namen Società Anonima Lombarda Fabricia Automobili (A.L.F.A.) weitergeführt. Im Jahre 1910 wird dort der erste "A.L.F.A." gebaut. Der Wagen mit der Typenbezeichnung 24HP bringt es auf stolze 42 PS und erreicht eine für damals sensationelle Höchstgeschwindigkeit von über 100 Stundenkilometern.

Eine erste Blütezeit erlebt Alfa Romeo zwischen den Weltkriegen. 1925 gewinnt der Conte Brilli Peri am Steuer des 140 PS starken P2 die erste Weltmeisterschaft. In der Folge verlassen auf Straße und Rennstrecke gleichermaßen erfolgreiche Sechs- und Achtzylinderwagen das Werk. "Das absolute Highlight" der Stuttgarter Sonderschau ist Kurator Schmidt zufolge ein Typo B, auch bekannt als "P3", ein Entwurf von Vittorio Jano aus dem Jahre 1932.

Nach dem Krieg macht die einsetzende Massenmotorisierung den Wandel zum Serienhersteller notwendig. 1950 wird der vierzylindrige Alfa Romeo 1900 vorgestellt, eine kleine Sensation im Mittelklassesegment. Mit der 1,3-Liter großen Giulietta, liebevoll "Julchen" genannt, präsentiert Alfa 1954 in Turin den Rennwagen für den "kleinen Mann".

Der endgültige Durchbruch auf den Exportmärkten gelingt schließlich mit dem legendären Modell Giulia, das von 1962 bis 1978 vom Band rollt. "Mit der Giulia hat Alfa die sportliche Limousine erfunden", erklärt Björn Schmidt. "Das Image dieses Wagens war um Längen besser als das seiner Konkurrenten, etwa von BMW." Es sind die großen Tage des Rennsports für die italienische Marke. Auf der Retro Classics ist unter anderem jener Alfa Romeo Giulia Sprint GTA zu bewundern, mit dem die Europäische Tourenwagenmeisterschaft 1967 gewonnen wurde.

Zum 100. Geburtstag der Marke knüpft der seit 1986 zum Fiat-Konzern gehörige Hersteller abermals an seine große Tradition an. Im kommenden März wird auf dem Genfer Automobilsalon der neue Alfa Romeo Giulietta offiziell vorgestellt. "Die Verbindung zur Tradition funktioniert", urteilt Björn Schmidt. "Die modernen Autos unterscheiden sich heute in technischer Hinsicht kaum noch, es geht also zunehmend um die Marke und das Image." Äußerlich findet sich beim "Julchen 2010" daher so manches Zitat aus der Design-Schatzkiste von Alfa. In technischer Hinsicht indes basiert die neue Giulietta auf einer komplett neu entwickelten Fahrzeugkonstruktion.

Die internationale Oldtimer-Messe Retro Classics in Stuttgart öffnet von Freitag, 12., bis Sonntag, 14. März 2010, zum zehnten Mal ihre Pforten. Mehr als 57.000 Besucher strömten allein in diesem Frühjahr auf die neue Messe, um die Faszination Oldtimer hautnah zu erleben und im wahrsten Sinn des Wortes zu "erfahren". Am Donnerstag, 11. März, findet von 14 Uhr bis 20 Uhr der Preview-, Fachbesucher- und Pressetag statt - ausschließlich für Aussteller und Preview-Ticketinhaber.

Weitere Informationen und Download-Bilder zur Retro Classics 2010 finden Sie im Internet unter http://cms.messe-stuttgart.de/cms/retro2010_presse.0.html

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