Donnerstag, 23. Mai 2013


  • Pressemitteilung BoxID 335369

Der Bayerische Jagdverband lädt zur "Fotopirsch" ein

Eintritt frei zum Besuch der "Wildtiere vor der Haustür" unter www.jagd-bayern.de

(lifePR) (Feldkirchen, ) Die Ferienzeit beginnt. Endlich Zeit zum Radeln, zum Wandern oder mit dem Boot zu fahren und seine Heimat und ihre Tierwelt neu zu entdecken. Um auf ungewöhnliche und interessante Tiere zu stoßen, muss man nicht den Ozean überqueren! Wichtig ist nur, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und sich für die Natur und ihre Bewohner zu interessieren. Was ist das für ein kanariengelber Vogel, der drüben im Busch sitzt? Welches Tier hat den Waldboden in der Nacht umgegraben und welcher "Waldarbeiter" hat heimlich, still und leise den Baum am Bach gefällt?


Der Bayerische Jagdverband (BJV) will mit seiner Fotoaktion "Wildtiere vor der Haustür" das Interesse an der heimischen Tierwelt wecken und die Sinne und den Blick dafür schärfen. In einer bayernweiten Aktion hat der Verband dazu aufgerufen, mit Kamera oder Handy auf die "Jagd" zu gehen und die Wildtiere vor dem Fenster, im Garten und Park oder in Feld und Wald zu fotografieren. Es sind nicht nur Jägerinnen und Jäger aufgerufen, sich an der Pirsch zu beteiligen, sondern jeder, der ein Auge für die Natur und Ihre Schönheiten besitzt.

Rund 200 Fotos sind seit dem Start der Fotoaktion schon eingegangen! Der "Freiland-Zoo" auf der Homepage des Bayerischen Jagdverbandes, wo alle bisher eingesandten Fotos veröffentlicht werden, wird laufend größer. Die sehenswerten Aufnahmen von Stockente, Reh und Kitz, Damhirsch und Hirschkäfer ergänzen interessante Geschichten der Fotografen. Zum Beispiel über den Turmfalken, der seit fünf Jahren in der gleichen Scheune brütet, den jungen Damhirsch namens Nils der sich eines nachts zu den Pferden gesellte und seither dazu gehört, oder die beiden Kitze, die eine Jungjägerin vor dem nahenden Mähdrescher gerettet hat.

"Die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür ist riesig", sagt Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbandes. Es mache Spaß, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und zu entdecken, was in der Wiese oder in Büschen und Bäumen kreucht und fleucht. Den Jägerinnen und Jägern fällt dies besonders leicht. Sie kennen die Tier und Pflanzenwelt gut. Vocke: "Jägerinnen und Jäger haben auf dem Weg zum Jagdschein eine lange Ausbildung gemacht und viel über die Wildtiere unserer Heimat gelernt. Sie sind staatlich geprüfte Spezialisten in Natur- und Umweltfragen." (Siehe Videobotschaft auf www.jagd-bayern.de)

Die eingesandten Fotografien werden anschließend in einer Ausstellung präsentiert, zu der die Fotografen eingeladen werden. Also auf zur Pirsch!

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