Sonntag, 04. Dezember 2016


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OB Kuhn: "Kirchentag war ein Geschenk für Stuttgart"

(lifePR) (Stuttgart, ) Mit einem großen Schlussgottesdienst auf dem Cannstatter Wasen ist am Sonntag, 7. Juni, der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart zu Ende gegangen.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn, der selbst zahlreiche Veranstaltungen in der Innenstadt und im Neckarpark besucht hatte, zeigte sich beim Schlussempfang der Evangelischen Landeskirche in Württemberg im Kursaal in Bad Cannstatt begeistert von der Stimmung in der Stadt: "Wir haben fünf hervorragende Tage erlebt. Fröhliche und entspannte Besucherinnen und Besucher, ein vielfältiges Programm, anregende Diskussionen, inspirierende Gespräche - und das alles bei tollem Wetter. Ich denke, wir alle sind in den letzten fünf Tagen auf die eine oder andere Art ein bisschen klüger geworden. Für Stuttgart war der Kirchentag ein Geschenk, und dafür sind wir sehr dankbar." Sein persönliches Highlight sei nicht ein einzelnes Ereignis gewesen, "sondern dass fünf Tage lang in großer Ernsthaftigkeit um Gemeinschaft gerungen wurde. Dabei zog sich die Losung wie ein roter Faden durch alle Gespräche." Und eine Botschaft habe er aus vielen Veranstaltungen herausgehört: "Vergesst die Flüchtlinge und die Fluchtursachen nicht."

Der Oberbürgermeister sagte: "Mein Lob geht an die Veranstalter des Kirchentags und an die vielen ehrenamtlichen Helfer. Und mein Dank geht an die vielen städtischen Dienststellen, an Polizei, Feuerwehr und Sanitätskräfte, an unsere SSB und die Bahn. Sie alle haben Hand in Hand gearbeitet und dazu beigetragen, dass der Kirchentag allen als ein rundum gelungenes Glaubensfest in Erinnerung bleibt."

Kuhn dankte auch den Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern, die nicht nur 10.000 "Gräbele" für Kirchentagsbesucher zur Verfügung gestellt haben, sondern sich in den letzten Tagen auch als "großartige Gastgeber" präsentiert haben: "Tolerant, weltoffen, gastfreundlich und stets hilfsbreit", betonte Kuhn. Zufrieden zeigte er sich auch von der friedfertigen Stimmung in der Stadt: "Nach Angaben der Polizei gab es keine besonderen Zwischenfälle." Und obwohl die Bahnen teilweise sehr voll gewesen seien, hätten sowohl Helfer als auch Besucher sehr diszipliniert, verständnisvoll und umsichtig reagiert. Selbst das teilweise extreme Wetter habe nicht zu schweren Zwischenfällen geführt: "Die Veranstalter und Sanitätsdienste waren auch darauf bestens vorbereitet."

Für den Bischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Frank Otfried July, wird die Losung 'damit wir klug werden' den Kirchentag überdauern. "Wir werden die Tage in Stuttgart in guter Erinnerung behalten. Dieser Kirchentag hat uns das Unterscheiden gelehrt", sagte July beim Schlussempfang. Kirchentagspräsident Andreas Barner dankte Stuttgart und allen Organisatoren für den "wunderschönen" Kirchentag. Besonders beeindruckt habe ihn die Stimmung und das Klima, gleich ob bei den Gottesdiensten oder den Veranstaltungen.

Behörden und Verkehrsbetriebe rundum zufrieden mit Verlauf des Kirchentags

Auch die Leiterin des Stuttgarter Ordnungsamts, Dagmar Koller, spendete den Organisatoren des Kirchentags großes Lob. "Erneut hat sich gezeigt, wie sinnvoll es ist, dass der Veranstalter, die Landespolizei, die Bundespolizei, die SSB, die Deutsche Bahn, die Branddirektion, der Sanitätsdienst und das Amt für öffentliche Ordnung während des Kirchentags gemeinsam an einem Tisch saßen", so Koller. Das Sicherheitskonzept habe sich bewährt, um auf alle besonderen Herausforderungen dieses Kirchentags flexibel zu reagieren.

Der Einsatzleiter vom Polizeipräsidium Stuttgart, Polizeidirektor Andreas Stolz, erklärte zum Abschuss des Kirchentags: "Dank der stets freundlichen und verständnisvollen Teilnehmer des Kirchentags konnte Stuttgart ein großes friedliches Fest bei hochsommerlichen Temperaturen feiern." Die Maßnahmen der Polizei Stuttgart hätten sich größtenteils auf Verkehrsmaßnahmen und die Lenkung der Besucherströme beschränkt. Trotz der hohen Besucherzahlen habe es keine nennenswerten Vorkommnisse gegeben. "Die intensive Vorbereitung der Polizei gemeinsam mit der Stadt Stuttgart, dem Veranstalter und allen Partnern hat sich ausgezahlt", so der Polizeidirektor.

Nils Himmelmann, SSB-Betriebsleiter, lobte ausdrücklich das Kirchentagspublikum: "Solche Gäste kann sich ein Verkehrsbetrieb nur wünschen." Die SSB ermöglichte nach eigenen Angaben rund 4.000 zusätzliche Fahrten von Bussen und Bahnen. Die Stadtbahnlinie U11 pendelte täglich rund 17 Stunden lang zwischen Neckarpark und Innenstadt, in der Regel im 5-Minuten-Takt. Dafür wurden bis zu 30 Stadtbahnen eingesetzt. "Mein Dank geht an das große SSB-Team, das den Kirchentag vorbereitet und bewältigt und für das gute Bild der SSB in der Öffentlichkeit gesorgt hat. Auch die regelmäßigen Stuttgarter Fahrgäste verdienen ein Dankeschön für ihr Verständnis gegenüber den oft sehr vollen Busse und Bahnen", so Himmelmann.

Der Evangelische Kirchentag fand nach 1952, 1969 und 1999 bereits zum vierten Mal in Stuttgart statt. Begonnen hatte er am Mittwoch, 3. Juni, mit einem großen Eröffnungsgottesdienst auf dem Schlossplatz. Zum anschließenden Abend der Begegnung in der Innenstadt kamen rund 250.000 Menschen. In den darauffolgenden Tagen lockten weit über 2.000 Veranstaltungen, darunter zwei Großkonzerte auf dem Cannstatter Wasen und Diskussionsrunden mit Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel und vielen weiteren Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, jeweils etwa 100.000 Dauergäste in die Stadt und die Region. Am Schlussgottesdienst nahmen laut Veranstalter noch einmal rund 95.000 Menschen teil.

Der nächste Kirchentag findet im Reformationsjubiläumsjahr 2017 in Berlin und der Lutherstadt Wittenberg statt.

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