Mittwoch, 07. Dezember 2016


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LBBW-Studie: Edelmetalle entwickeln sich auch in Zukunft glänzend

(lifePR) (Stuttgart, ) Trotz der jüngsten Entwicklungen, die den Goldpreis in den vergangenen Tagen unter 800 US-Dollar je Feinunze sinken ließen, geht das Research der Landesbank Baden- Württemberg (LBBW) in einer aktuellen Studie langfristig von einer deutlichen Wertsteigerung aus. Gründe hierfür seien die Verknappung des Angebots durch eine rückläufige Minenförderung und eine verstärkte Nachfrage in Schwellenländern wie Indien, in denen Goldschmuck traditionell eine große Rolle spielt. Aber auch den Edelmetallen Silber, Platin und Palladium sagen die Experten der LBBW glänzende Perspektiven voraus. Die Studie zeigt zusätzlich Möglichkeiten auf, Edelmetalle sinnvoll in die Vermögensanlage einzubeziehen.

Der Schwerpunkt der Studie liegt auf Gold als beliebtestem Edelmetall. Ihm prognostizieren die Experten der LBBW auch die dynamischste Wertentwicklung. Künftig wird die 1.000- Dollar-Marke wieder in den Fokus der Märkte rücken.

Thorsten Proettel, LBBW-Analyst für Edelmetalle und Autor der Studie, erklärt die Gründe: "In den letzten Jahren ist die Minenförderung aufgrund von technisch immer aufwändiger zu erschließenden Goldvorkommen spürbar zurückgegangen.

Sollte sich dieser Trend fortsetzen, dann spricht allein die Verknappung des Angebots für steigende Preise."

Außerdem wächst die Bevölkerung weltweit und insbesondere in einigen Ländern mit einer traditionell hohen Nachfrage nach Schmuck stark an. Dazu zählen Staaten wie Ägypten, Saudi Arabien, Indien, Vietnam, die Türkei, aber auch Indonesien, die USA und China. Im letzten Jahr betrug die Schmucknachfrage der genannten Länder knapp 2.000 Tonnen Gold. Ihre Einwohnerzahl wird gemäß den Prognosen in den nächsten 17 Jahren um mehr als 560 Millionen ansteigen. Bei einer gleichbleibenden Schmucknachfrage pro Kopf ergibt sich ein Mehrbedarf von 390 Tonnen Gold im Jahr 2025. Bis zum Jahr 2050 könnte die Goldnachfrage sogar um dann 805 Tonnen steigen.

Gleichzeitig steigen die verfügbaren Einkommen in den meisten dieser Länder. Dies dürfte die Goldnachfrage zusätzlich beflügeln.

Angesichts des erwarteten Preisanstiegs eignet sich Gold als Bestandteil eines ausgewogen strukturierten Vermögens.

Gold ist in konjunkturell schwierigen Phasen gegensätzlich zum Aktienmarkt korreliert. Das heißt, während die Aktienkurse fallen, steigt der Wert von Gold. Besonders deutlich wurde dies zum Beispiel beim Ausbruch der Subprime-Krise und den damit einhergehenden Turbulenzen am Aktienmarkt seit dem Sommer 2007. Während der Dow Jones Index von Anfang Oktober 2007 bis Ende Juli 2008 etwa 20 Prozent an Wert einbüßte, legte der Goldpreis im selben Zeitraum um mehr als 20 Prozent zu. Gold wird dadurch zu einem interessanten Anlageobjekt, das dazu geeignet ist, die Volatilität eines Portfolios insbesondere in Abschwungphasen zu reduzieren.

Anleger haben inzwischen vielfältige Möglichkeiten, in Edelmetalle zu investieren. Nach Ansicht der LBBW-Experten eignen sich für Privatanleger neben Münzen und Barren auch

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