Samstag, 03. Dezember 2016


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Erfolgreicher Abschluss: Humanismus in der Epoche der Globalisierung

(lifePR) (Essen, ) Welche Entwicklung nimmt der Humanismus in einer zunehmend globalisierten Welt? Vier Jahre lang haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) unter der Leitung des Historikers Jörn Rüsen Denkschulen aus den verschiedensten Kulturräumen gewidmet. Gefördert durch die Stiftung Mercator erforschten sie Themen wie Identität und Kultur, Gerechtigkeit, Bildung und Integration sowie Humanität und Humanismus im Kulturvergleich. Zentral waren dabei der Austausch mit internationalen Wissenschaftlern, die Nachwuchsförderung in einem Graduiertenkolleg und der Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit durch Veranstaltungen und Besuche in Schulen. Die Forschungsergebnisse werden unter anderem in einer internationalen Publikationsreihe beim Transcript Verlag veröffentlicht.

Das Projekt "Humanismus in der Epoche der Globalisierung. Ein interkultureller Dialog über Menschheit, Kultur und Werte" kooperierte bei Tagungen und wechselseitigen Forschungsaufenthalten mit Partner-Institutionen, darunter das Goethe-Institut, in Südafrika, China, Indien, Mexiko und im Nahen Osten. "Der über vier Kontinente reichende, lebendige wissenschaftliche Austausch des Humanismusprojekts ist in dieser Form neu und war über vier Jahre ein besonderer Schwerpunkt des Forschungsbereichs "Interkultur" am KWI", sagt KWI-Direktor Professor Claus Leggewie. "Für diese auch in Zukunft wertvollen Verbindungen und anregenden wissenschaftlichen Impulse danken wir dem Kollegen Jörn Rüsen und seinen Mitstreitern".

"Die Stiftung Mercator fördert wissenschaftliche Exzellenz, hervorragenden wissenschaftlichen Nachwuchs und den internationalen Dialog. Diese drei Aspekte waren im Humanismusprojekt vereint und wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss", sagt Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator, die das Projekt seit 2006 mit 945.000 Euro gefördert hat. Regional arbeitete das Projekt eng mit den Universitäten der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) und in Witten/Herdecke zusammen, insbesondere auch im Graduiertenkolleg "Interkulturelle Kommunikation - Interkulturelle Kompetenz".

Seine Forschungsergebnisse präsentiert das Humanismusprojekt in der internationalen Schriftenreihe "Der Mensch im Netz der Kulturen - Humanismus in der Epoche der Globalisierung" des Transcript-Verlags in Bielefeld (in Kooperation mit Transaction Publishers). Vier Bände sind bereits erschienen, mehr als zehn weitere Bände in Arbeit: So erscheinen im Jahr 2010 u.a. "Traces of Humanism in China" und "Europa - Antike - Humanismus". Mit der Landeszentrale für politische Bildung in NRW wurde ein für die historisch-politische Bildung bestimmter Band veröffentlicht: "Interkultureller Humanismus. Menschlichkeit in der Vielfalt der Kulturen". Zudem liegt der erste Band der "Reden über den Humanismus" vor; einer an die breite Öffentlichkeit gerichteten Vortragsreihe mit Klaus Harpprecht, Friedrich Wilhelm Graf und Rüdiger Safranski.

Über die Stiftung Mercator:

Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen.

Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen - gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft - ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.

Weitere Informationen:

www.kulturwissenschaften.de/home/projekt-3.html
www.kwi-humanismus.de
www.stiftung-mercator.de
www.transcript-verlag.de/main/kul_hum.php

Kulturwissenschaftliches Institut (KWI) Essen

Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.

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