Samstag, 03. Dezember 2016


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Wolfgang Grenke verleiht die Preise für den Fotowettbewerb im LA8

Feierliche Ehrung der Gewinner am Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts

(lifePR) (Baden-Baden, ) Am Dienstag, den 22. Dezember um 17.00 Uhr fand im Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts die feierliche Preisverleihung für den ausgeschriebenen Fotowettbewerb statt. Im Rahmen der Ausstellung "LICHT FANGEN. Zur Geschichte der Fotografie im 19. Jahrhundert" hatte das Museum einen Wettbewerb unter den Schülerinnen und Schülern in und um Baden-Baden ausgeschrieben, der den Teilnehmern freies und kreatives Gestalten mit Bezug zum Ausstellungsthema ermöglichte.

Wolfgang Grenke, Vorstandsvorsitzender der GRENKELEASING AG und Stifter des LA8, überreichte den Gewinnern, die zuvor durch eine fünfköpfige Jury ausgesucht wurden, persönlich die attraktiven Preise rund um das Thema Fotografie: unter anderem ein digitaler Video Camcorder, der als Digitalkamera, Webcam, Voice-Recorder und MP3 Player einsetzbar ist, Buchgutscheine sowie einen Tag im Atelier eines Profifotografen.

Den ersten Platz in der Kategorie der jüngsten Teilnehmer gewann Alexander Class (9 Jahre), der mit einem kindlich ungetrübten Blick das Spiel der Sonne auf einem Autodach beobachtete und dies mit seiner Kamera festhielt. Diese direkte Umsetzung des Beobachteten in der Alltagswelt, das Aufspüren des Besonderen im Beiläufigen überzeugte die Jury.

In der Alterklasse zwischen 10 und 16 Jahren erhielt Marina Stahlberger (15 Jahre) den ersten Platz, die ein Experiment mit einem elektrischen Teslagenerator dokumentierte. Dabei stand weniger die Inszenierung der Blitze ausstrahlenden Kugel im Vordergrund, sondern die Dokumentation des Lichtphänomens. Ihr gelang in der eingereichten Aufnahme, den Balanceakt zwischen phänomenalem Effekt und alltäglicher Umgebung eines Werkkellers überzeugend zu vermitteln.

Innerhalb der dritten Gruppe (16 bis 18 Jahre) zeigte Sandra Matuszek (17 Jahre) eine originelle Interpretation der Themenvorgabe und erreichte damit den ersten Preis. Sie hatte "LICHT FANGEN" ironisch wörtlich genommen und eine Kugellampe in ein Netz gewickelt. Die scheinbar einfache Umsetzung des Bildmotivs ist raffiniert gelöst, da die tatsächliche Bildquelle der Aufnahme nicht eindeutig auszumachen ist und ein reizvoller Farbklang in Weiß- und Grauabstufungen entstand. Der Bildwitz könnte dabei als ein geistiges Netz aufgefasst werden, mit dessen Hilfe das Paradoxon "LICHT FANGEN" umgesetzt wird.

Die Arbeiten sind bis 31. Januar 2010 im museumspädagogischen Raum des Museums für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts in einer Ausstellung zu sehen.

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