Sonntag, 11. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 153711

Spanischer Topautor macht Oelde zum Krimitatort

Domingo Villar, derzeit hoffnungsvollstes Krimitalent aus dem spanischen Sprachraum, für Recherchen in Oelde zu Gast

(lifePR) (Westfalen, ) Nach dem überwältigenden weltweiten Erfolg seines Krimi-Debüts "Wasserblaue Augen" ist Domingo Villar viel unterwegs: Binnen einer Woche können schon einmal Buenos Aires, Santiago de Chile, London und die Heimatstadt Madrid auf seinem Reiseplan stehen - und Oelde in Westfalen. Hier suchte er für seinen Beitrag zur Anthologie "Mord am Hellweg" Orte und Menschen, Informationen und Eindrücke. Eingeladen haben die Festivalleitung und das Kulturgut Haus Nottbeck, wo Villar die Pause von der strapaziösen Lesereise für frische Inspirationen und zum Schreiben nutzte und in drei Tagen seine neue Story zu Papier brachte. "Das ist wahrscheinlich das Böseste, was ich je geschrieben habe", so der sichtlich zufriedene Autor.

Der aus dem Galizischen Vigo stammende Villar war mit einem beinah fertigen Plot im Gepäck angereist, einige Ausschmückungen, wieder erkennbare Details und etwas Lokalkolorit waren vor Ort zu ergänzen. Gemeinsam mit Hendrik Heisterberg vom Kulturgut Haus Nottbeck erkundete der Autor die Oelder Innenstadt, durchsteifte wachsam wie ein Detektiv den Wochenmarkt, die Umgebung und den Vier-Jahreszeiten-Park. Die Suche nach Namen und Geschichten, Traditionen und regionalen Spezialitäten führte ihn unter anderem in die Oelder St.-Johanneskirche, in Cafés, Restaurants, Geschäfte, Hinterhöfe, Parks und Passagen, zur Stromberger Burganlage und schließlich auch auf einen entlegenen Bauernhof. Akribisch sammelte und notierte der Autor seine Ideen, bis er seinen ersten Plan schließlich doch zugunsten einer neuen Handlung verwarf: "Ich hatte einen echten Geistesblitz, den musste ich einfach nutzen." Mit Spannung darf man diesem Geniestreich entgegenfiebern: Im Herbst wird Domingo Villar wieder auf dem Kulturgut Haus Nottbeck erwartet, dieses Mal zur Lesung im Rahmen des Krimifestivals "Mord am Hellweg", wo er die Story made in Oelde vorstellen wird.

Bis es soweit ist, sei den Krimifans der Region dringend der neue Roman von Domingo Villar "Stadt der Ertrunkenen" ans Herz gelegt, der soeben im Unionsverlag erschienen ist. Wie bereits mit "Wasserblaue Augen" hat der Spanier einen psychologisch ausgefeilten und atmosphärisch dichten Thriller abgeliefert, in dem er erneut seine besondere Stärken - pointierte Dialoge und verblüffende Wendungen - unter Beweis stellt. Mit Inspektor Leo Caldas und seinem galizischen Gehilfen Rafael Estevéz hat er ein ungleiches Ermittlerduo geschaffen, das schon jetzt das Zeug zum Kult besitzt und auf weitere Fortsetzungen hoffen lässt. Eine erste Verfilmung ist bereits in Planung, das Drehbuch wird Villar selbst beisteuern.

Das internationale Krimifestival "Mord am Hellweg V" ist ein Projekt des Westfälischen Literaturbüros Unna und der Kulturbetriebe Unna zib im Rahmen von RUHR 2010 - Kulturhauptstadt Europas.

Museum für Westfälische Literatur - Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1
59302 Oelde-Stromberg

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag: 14.00 - 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 - 18.00 Uhr
Weitere Informationen unter Tel.: +49 (2529) 9455-90 und www.kulturgut-nottbeck.de

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Der Countdown für die Eisgala "Emotions on Ice" läuft

, Kunst & Kultur, C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH

In wenigen Tagen präsentiert die C³ Chemnitzer Veranstaltungszentre­n GmbH gemeinsam mit Spotlight Productions mit der zweiten Auflage von „Emotions...

ARD Kroatien Krimi Kommissar Lenn Kudrjawizki sorgt für nachhaltige Begeisterung

, Kunst & Kultur, Stefan Lohmann - Talent Buyer & Booking Agent

ARD / Degeto verlängert „Kroatien Krimi“ Reihe mit Lenn Kudrjawizki in einer der Hauptrollen. Nach der erfolgreichen Ausstrahlung stehen nun...

DER NUSSKNACKER in Darmstadt / ASCHENPUTTEL in St. Petersburg

, Kunst & Kultur, Staatstheater Darmstadt

In der laufenden Spielzeit findet erstmalig ein besonderer Austausch zwischen dem Hessischen Staatsballett und dem Leonid Yacobson Ballet aus...

Disclaimer