Montag, 23. Januar 2017


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Spurensuche in der Sandgrube

Am 21. September 2008 wird in Schwaig / Diepersdorf bei Nürnberg auf Spurensuche gegangen.

(lifePR) (Hannover, ) Anlässlich des 7. Tages des Geotops öffnet die dortige Sandgrube Kreuzstein ihre Tore. Veranstaltet wird die Spurensuche von dem ortsansässigen Kalksandsteinhersteller, Firma Zapfwerke GmbH & Co. KG, einem Mitglied des Markenverbundes KS-ORIGINAL. Sie gewinnen hier den Rohstoff Quarzsand zum Herstellen des Baustoffs Kalksandstein.

Die Zapfwerke bieten zu dieser Öffentlichkeitsveranstaltung ein vielseitiges Programm mit vier Aktionsfeldern "Spurensuche". Gestartet wird um 10.30 Uhr mit der "Spurensuche in der Schöpfung". Hierfür hält Hans Zeller, Pfarrer der evangelischen Thomasgemeinde Schwaig, einen Feldgottesdienst ab, musikalisch begleitet durch den Posaunenchor Schwaig.

Nach den Begrüßungsworten von Armin Kroder, Landrat des Landkreises Nürnberger Land, Günther Steinbauer, Bürgermeister der Stadt Röthenbach a.d. Pegnitz und Ruth Thurner, Bürgermeisterin der Gemeinde Schwaig sowie von Dr. Hannes Zapf und Wolfgang Zapf, Geschäftsführer Zapfwerke, Schwaig b. Nürnberg, werden um 11.45 Uhr die Aktionsfelder "Spurensuche" eröffnet. Anhand der einzelnen "Events" wird der Sandabbau für Besucher hautnah erlebbar. Vor Ort informieren Experten über das Spannungsfeld Rohstoff/ Naturveränderung und die damit verbundenen Aufgaben für Unternehmen, Forstwirtschaft und den öffentlichen Raum. Ein Transfer-Service mit einem Shuttle-Bus verbindet die einzelnen Veranstaltungsorte.

Auf der "Spurensuche im Naturraum" erwartet die Besucher zunächst ein Ausstellungs- und Infostand der SandAchse Franken, vorgestellt von der Lokalen Agenda 21-Gruppe der Gemeinde Schwaig. Das Projekt SandAchse hat das Ziel, die wertvollen Sandlebensräume zu einem Biotopverbund zu vernetzten und zu sichern. Fachleute der Lokalen Agenda 21 führen die Besucher durch das renaturierte Sandgebiet und erläutern die Vegetation und die Tierwelt des Magerstandortes. Es werden Pflegemaßnahmen vorgestellt, die dazu dienen Sande wieder mit seltenen, geschützten Pflanzen und wärmeliebenden Tieren neu zu besiedeln.
Ein Highlight - insbesondere für die jüngeren Besucher - ist das Einpflanzen spezieller Grassamen für den Magerrasen vor Ort.

Weiter geht es mit der "Spurensuche im Waldraum". Hier stehen der Nürnberger Reichswald und die Aktivitäten der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) im Mittelpunkt. Sachkundige der Forstdienststelle Nürnberg führen durch die grüne Lunge des Ballungsraumes Nürnberg und erläutern den "Umbau im Reichswald". Thematisch wird insbesondere der Weg von der Monokultur "Nadelwald" zu einem stabilen und gesunden Mischwald mit Laubbäumen im Mittelpunkt stehen.

Die vierte Spurensuche findet als "Spurensuche im Sandraum" statt. Hier informieren Experten von Kalksandstein rund um den Abbau von Quarzsand, über das umweltfreundliche Herstellen von Kalksandstein und das Reinheitsgebot von Kalksandstein: Kalk, Sand, Wasser ... Schluss! Filmbeiträge ergänzen die Aussagen und runden die Thematik ab.

Inhaltlich stehen der Naturraum vor dem Sandabbau und das anschließende Renaturieren der Flächen im Blickpunkt. Es wird gezeigt, wie Feuchtbiotope und Sandflächen angelegt werden, um die naturnahen, ursprünglichen Lebensräume für Pflanzen und Tiere wieder herzustellen. Im Fokus stehen unter anderem karge oder fast vegetationslose Sandflächen, die für einen intakten Naturhaushalt notwendig sind und die der Natur zurückgegeben werden.

Ein Erlebnis der besonderen Art wartet dann noch auf Kinder und Jugendliche. Sie können in Begleitung eines Baggerführers mit einem Radlader so viel baggern oder schaufeln, wie sie wollen. Selbstverständlich kann sich auch die junggebliebene, ältere Generation ihren Kindheitstraum erfüllen, wenn es im Radlader heißt: aufsitzen, diesen bedienen, Sandmassen vor sich herschieben, Schächte, Löcher und Gruben graben und ganze Sandberge bewegen.

Das offizielle Veranstaltungsprogramm ist gegen 14.30 Uhr beendet.

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