Donnerstag, 08. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 158031

Dr. Franz Alt: Die Sonne schickt uns keine Rechnung

(lifePR) (Hannover, ) Rund 130 kommunale Vertreter aus ganz Niedersachsen nahmen an der Informationsveranstaltung "Solarenergie in Niedersachsen" am 19.04.2010 in Hannover teil. Rainer Timmermann, Präsident des NSGB begrüßte als Sprecher der kommunalen Spitzenverbände die Teilnehmer und erklärte: "Die Solarenergie tritt zunehmend aus ihrem Nischendasein heraus und wird zukünftig einen erheblichen Anteil am nationalen Strom Mix haben. Auch für die Kommunen ergeben sich aus dieser Entwicklung neue Fragestellungen, die im Rahmen der Informationsveranstaltung behandelt werden. Die gute Resonanz auf diese Veranstaltung ist ein sichtbarer Beleg für das kommunale Interesse am Thema Solarenergie."

Dr. Franz Alt, der Fernsehjournalist gab einen Überblick über den Stand und die weitere Entwicklung der Solartechnik und zeigte in seinem Vortrag "Die Sonne schickt uns keine Rechnung" auf, wie mithilfe einer solaren Energiepolitik nicht nur das Weltklima gerettet werden kann, sondern auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden können und wie mit der Solarenergie eine Grundlage für neue Mobilitätskonzepte entwickelt werden kann.

Ein praktisches Beispiel für die kommunale Nutzung der Fotovoltaik stellte der Bürgermeister der Gemeinde Wietmarschen Alfons Eling vor. Die Gemeinde Wietmarschen installiert auf einer Lärmschutzwand entlang der B 213 eine photovoltaische Anlage. Der Bürgermeister, Alfons Eling dazu: "So können wir mit Hilfe der umweltfreundlichen Produktion von Solarstrom gleichzeitig die Lärmbelastung für die Einwohner reduzieren. Noch erhält die Kommune für jede Kilowattstunde Solarstrom für die nächsten 20 Jahre eine Vergütung von 37,7 Cent. Die Solarenergie trägt so maßgeblich zur Finanzierung der Lärmschutzwand bei."

Die Aktualität des Themas Solarenergie zeigte sich ausgerechnet in den kurzfristigen Absagen der Referenten des BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) und des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Besonders umstritten und kurzlebig sind dabei offenbar die Förderzusagen für Solarenergie auf Bundesebene. Der Referent des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle), entschuldigte sich für sein Fernbleiben mit der Begründung, dass mit dem soeben in Kraft getretenen Haushaltsgesetz, das neben einer Reduzierung der Fördermittel für solarthermische Anlagen auch noch eine Haushaltssperre vorsieht, die derzeitigen Fördebedingungen faktisch nicht mehr relevant sind. Die Förderbedingungen für fotovoltaische Anlagen werden erst in den kommenden Wochen festgezurrt.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Schmidt: BMEL auf die Zukunft ausrichten

, Energie & Umwelt, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bundesminister Christian Schmidt hat heute vor Mitarbeitern in Bonn seine Zukunftsstrategie für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft...

Extreme Klimaerscheinungen ganz oben

, Energie & Umwelt, Dachdeckerhandwerk Baden-Württemberg Landesinnungsverband

Alle reden von Wetterextremen, die künftig noch weiter zunehmen werden. Dabei ist das Dach eines Hauses schon immer „Wetterextremen“ ausgesetzt...

Disclaimer