Dienstag, 06. Dezember 2016


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Zum 12. Mal: "connecting comPETence" - PETnology Europe 2009 am 09.-10.03. in Köln - in Kooperation mit der Anuga FoodTec

Anuga FoodTec: Technologie für Lebensmittel und Getränke

(lifePR) (Köln, ) .
- Kongress gibt Überblick über neueste Entwicklungen, Innovationen und Brancheninformationen für die Getränke- und PET-Verpackungsindustrie.

Die 12. PETnology Europe findet im März 2009 in Köln statt. Angegliedert an die Anuga FoodTec, die vom 10.-13. März ihre Pforten öffnet, bietet sich die Gelegenheit, die Branchentreffs PETnology Europe 2009 und die führende internationale Fachmesse für die Lebensmittel- und Getränketechnologie miteinander zu verbinden. Kongress und Messe rücken auch räumlich zusammen, denn die qualitativ hochwertige PETnology Europe findet auf dem Messegelände einen idealen Rahmen: Der zweitägige Kongress beginnt einen Tag vor der Anuga FoodTec im Kristallsaal und dem angegliederten Areal der Koelnmesse. Das Rahmenprogramm beginnt wie gewohnt bereits am Vorabend und wird in ansprechender Atmosphäre in Partnerhotels in der Kölner City stattfinden. Als in Europa und darüber hinaus führende Informations- und Kommunikationsplattform der PET-Branche vermittelt die PETnology unter ihrem Motto "connecting comPETence" jährlich einen Überblick über neueste Entwicklungen, Innovationen und Brancheninformationen für die Getränke- und PET-Verpackungsindustrie.

Die Podiumsdiskussion zur Eröffnung des Kongresses, seit 2006 Bestandteil des Konferenzprogramms, hat sich erfolgreich etabliert: 2008 ist es in Düsseldorf mit einer hochkarätigen Besetzung gelungen, nicht nur die PET-Märkte Nordamerika, Asien und Europa abzudecken, sondern vielmehr auch über Strategien und zukünftige Herausforderungen im PET-Verpackungsmarkt zu diskutieren. Auch die PETnology Europe 2009 wird daher wieder eine "schwergewichtige" Podiumsdiskussion bieten.

Daneben zeichnet sich die PETnology Europe 2009 mit ihrem hochwertigen Vortrags- und Workshop-Programm, der begleitenden Ausstellung und dem umfangreichen Angebot für Networking auf hohem Niveau aus. Für Organisation und Qualität der Veranstaltung erhält das PETnology- Team seit Jahren Bestnoten von den Teilnehmern.

Die Goldgräberstimmung hält an
Ob bei Mineralwasser, Schorle, Saft, Milch und mit Abstrichen auch beim Bier: Der Werkstoff Polyethylenterephthalat, kurz PET, ist als Flaschenmaterial aus der Welt der Getränke längst nicht mehr wegzudenken. Doch sind die Märkte noch längst nicht gesättigt und so hält die Goldgräberstimmung bei den Herstellern des Packstoffes und der Packmittel sowie den dazugehörenden Abfüll- und Verpackungslinien weiter an.

Mit ihrem Innovationspotenzial haben Kunststoffe im vergangenen Jahrhundert die Welt verändert. Wie kaum ein zweites Material haben die polymeren Alleskönner den technologischen Fortschritt bestimmt auch in der Verpackungsindustrie. Wie der Industrieverband Kunststoffverpackungen meldet, bestehen derzeit bereits annähernd 40 Prozent aller Verpackungsmaterialien aus unterschiedlichen Kunststoffen. Flaschen und Behälter aus PET sind aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie längst nicht mehr weg zu denken. Gegenwärtig sind annähernd 38 Prozent aller Getränkeflaschen aus diesem Polymer. Die Tendenz ist weiter steigend.

Dabei hatten es die Kunststoffflaschen nicht leicht, sich gegen die bestehenden Packmittel durchzusetzen. Zunächst musste sich diese gegen den umweltpolitischen Zeitgeist behaupten, um sich am Ende über Barrieren aus der Verpackungsverordnung hinwegzusetzen. Das negative Image der PETFlasche konnte durch das Erreichen einer hohen Verwertungssicherheit, eine hohe Funktionalität und die Ergebnisse von Ökobilanzen sowie durch ihre enorme Anpassungsfähigkeit (Convenience) abgelegt werden.

Aufgrund seiner Werkstoffeigenschaften konnte sich PET mit steigender Akzeptanz zu einem der bedeutendsten Verpackungsmaterialien entwickeln. Im Handel punkten Gebinde aus PET, weil durch das geringe Verpackungsgewicht rund 30 Prozent mehr Inhalt pro Kasten bei gleichem Gewicht und gleicher Fläche verkauft werden können. Die Vorteile für den Verbraucher liegen auch auf der Hand: Durch das niedrigere Verpackungsgewicht sind PETMehrweggebinde wesentlich verbraucherfreundlicher. Hier trägt der Konsument tatsächlich das Getränk und weniger die Verpackung. Bei den heutigen PETMehrwegflaschen für Erfrischungsgetränke macht die Verpackung weniger als fünf Prozent des Gesamtgewichtes aus. Hinzu kommt, dass die leichte Flasche infolge ihrer hohen Stabilität bruchsicher ist. Scherben, Splitter und die damit verbundenen Verletzungsgefahren gibt es bei PET daher nicht. Weitere Einsatzgebiete entstehen durch Innovationen, die neue Lösungen und Vorteile für spezifische Märkte aufzeigen. Im Verpackungsmarkt wird PET zur Zeit zu ca. 85 Prozent für Getränke und darüber hinaus für Lebensmittel, Nonfood- und so genannte Cosmed-Produkte eingesetzt, die auch in flach-ovale, heißbefüllbare und wieder befüllbare PET-Flaschen abgefüllt werden können.

Der PET-Markt wächst rasant mit regional unterschiedlichen Wachstumsraten. Die Branche rechnet noch mindestens bis 2025 mit einem weltweit stetigen Wachstum.

Zunächst ein Blick in den deutschen Markt: Die Versorgung mit Mineralwasser und Softdrinks erfolgt bereits heute zum größten Teil in den leichten Kunststoffflaschen. Anfang 2008 meldete die Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB), dass der Anteil der Einwegflaschen bei Mineralwasser im vergangenen Jahr in Deutschland stark gestiegen sei . Nach GDB-Angaben wurden 62 Prozent des Wassers in Einwegflaschen abgefüllt. 2006 waren es noch 55 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil der Glasflaschen von 28,6 auf 22,6 Prozent. Mehrwegflaschen aus dem Kunststoff PET blieben bei rund 15 Prozent. Grund für den Rückgang von Glas sei unter anderem, dass die Glashütten ihre Kapazitäten zurückgefahren hätten und daher weniger Flaschen am Markt verfügbar seien. Insgesamt seien in Deutschland rund 1,7 Milliarden Pfandflaschen in Umlauf, davon 600 Millionen aus PET. Dies sei das größte Mehrweg-Aufkommen in Europa. Gleichzeitig werden laut Verband jährlich etwa sechs Milliarden Einwegflaschen verkauft. Die Genossenschaft berät die Mineralbrunnen in allen Fragen rund um Verpackung, Vertrieb und Marketing von Mineralwasser. In ihr sind mehr als 220 mehrheitlich mittelständische Unternehmen mit rund 500 Quellen und einem Produktionsvolumen von fast 13 Milliarden Liter Mineralwasser und Erfrischungsgetränken zusammengeschlossen.

Nur kleine Brunnen setzen noch die traditionelle, jedoch schwere GDBPerlglasflasche mit dem Volumen von 0,7 l ein. Die der Perlflasche nachgebildete PET-Mehrwegflasche mit einem Volumen von 1,0 l hat deren Nachfolge angetreten. Diesen Siegeszug, so eine Pleon-Studie zur Einstellung von Konsumenten und Händlern aus dem Jahre 2007, haben die Kunststoffflaschen vor allem deshalb geschafft, weil der Verbraucher verstärkt nach individuellen Verpackungen greift.

Bei Bier stockt jedoch der Siegeszug des neuen Materials in Deutschland: Lediglich 11 Prozent beträgt derzeit der Marktanteil der PET-Einweg-Flaschen am gesamten Bierabsatz. Als Multilayerflasche oder mit einer SiOx- Beschichtung weisen sie eine gute Barriere gegenüber diffundierenden Gasen auf, womit sie bereits den Qualitätsanforderungen des Handels hinsichtlich der Haltbarkeit entsprechen. Vor allem die Discounter setzen auf PET-Gebinde als Substitut für die Getränkedose, die durch das "Dosenpfand" aus den Regalen verbannt wurde.

Auch im Segment der Milchprodukte gewinnt die PET-Flasche im Inland an Boden, vor allem bei Trinkjoghurts und Molke-Drinks. Dabei sind sich die Branchenexperten einig, dass die Flaschen aus PET der entscheidende Motor bei der Marktentwicklung von Trinkjoghurts und Milchmixgetränken sind, weil sie überzeugende Convenience-Vorteile bieten. So hat Müller Milch durch den frühzeitigen Umstieg auf die Kunststoffflasche seine Marktanteile kräftig auf annähernd 30 Prozent ausbauen können.

Der Blick auf den deutschen Markt offenbart bereits die Möglichkeiten des Werkstoffes PET, doch übersteigen die Potenziale rund um den Globus die Vorstellungen um ein Vielfaches. Allein zwischen 1997 und 2005 hat sich der Absatz von Wasser in Flaschen verdoppelt. 2005 wurden weltweit 160 Milliarden Flaschen abgesetzt. Die Wachstumspotenziale für die Abfüll- und Getränketechnik sowie die Getränkeindustrie werden aber erst beim Blick auf den weltweiten Pro-Kopf-Verbrauch an Wasser in Flaschen offenbar: Während Italiener (191 Liter), Mexikaner (179 Liter), Franzosen (139 Liter) und Deutsche (128 Liter) kaum noch Luft nach oben haben, trinken Chinesen (10 Liter) und Inder (6 Liter) ihr Wasser nur selten aus der Flasche (Zahlen vom US Bureau of Census von 2005). Doch muss der Blick gar nicht so weit schweifen, da PET quasi vor unserer Haustür, nämlich in den früheren Ostblockstaaten rasante Wachstumsmärkte in allen Absatzsegmenten findet - auch und besonders bei Bier. Erst in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts forcierten die ehemaligen Ostblockstaaten die Bierproduktion entsprechend dem wachsenden Bedarf, und so gibt es hier auch Bier in PET-Flaschen mit "Übergrößen" von bis zu 1,5 l Inhalt. Da Bier in Russland nicht auf Vorrat gekauft und meist sehr schnell getrunken wird, kommen die Kunststoffflaschen sogar ohne Schutzbarriere in die Handelsregale. In Russland kommen bereits 45 Prozent der abgefüllten Biere in PET-Flaschen auf den Markt.

Weltweit nimmt die Nachfrage nach PET weiter zu
Die Goldgräberstimmung im Bereich der PET-Flaschen hält an, die internationalen Rahmenbedingungen bleiben bestens, wenngleich die Rohstoffpreise derzeit deutlich in die Höhe schnellen. So schätzen die Vereinten Nationen, dass die Weltbevölkerung von jetzt 6,6 auf 9,2 Mrd. Menschen im Jahr 2050 ansteigen wird. Ein steigender Lebensstandard in den bevölkerungsreichen Ländern begünstigt den Verbrauch abgefüllter Getränke. Zudem hält der Trend zu flüssigen anstelle von festen Lebensmitteln an. Erfrischungsgetränke und Wasser sind weltweit weiter im Aufwind. In Mittelost- und Osteuropa hat sich der Konsum von alkoholfreien Getränken von 60 auf geschätzte 105 Liter pro Kopf im Jahr 2007 erhöht, in Westeuropa von 217 auf 251 Liter.

Abgesehen von einer kleinen Delle im Jahr 2005 geht es auch im Teilsegment Getränkemaschinen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau stark aufwärts. Im vergangenen Jahr erhöhte sich das Produktionsvolumen der rund 100 Unternehmen um annähernd 26 Prozent auf 2,32 Mrd. Euro (2006: 1,84). Damit verdoppelte sich der Produktionswert für Getränkemaschinen seit dem Jahr 2000 (2000: 1,02 Mrd. Euro). Nach Maschinenarten gegliedert, stellen die Verpackungsmaschinen für Getränke und Getränkeverpackungen mit 1,681 Mrd. Euro (2006: 1,427) Produktionsvolumen fast drei Viertel des Branchenumsatzes.

Basis für die Exportstärke des deutschen Getränkemaschinenbaus ist der erfüllte Anspruch an die Technologieführerschaft. Alle Anbieter arbeiten ständig an Detailverbesserungen und verfahrenstechnischen Anlagen-Optimierungen. So ist nun auch für aseptisch arbeitende Abfüllanlagen die Blockung von Flaschenblas- und Füllmaschine möglich, wodurch die mit Störungs- und Kontaminationsrisiken behafteten Lufttransporteure entfallen können. Das bedeutet auch: der Platzbedarf im Abfüllbetrieb ist geringer, Investitions- und Energiekosten sinken. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten fallen vor allem die längeren Abfüll- und kürzeren Reinigungsphasen dieser Asept-Anlagen bei gleichzeitig höchsten Ansprüchen an die mikrobiologische Sicherheit auf. Letztlich arbeiten die Großen der Branche an Verbesserungen des Flaschenmaterials. Jede noch so kleine Gewichtsreduktion bringt auf das Jahr gerechnet enorme Material- und Kosteneinsparungen. Inzwischen sind bereits stabile 0,5-l-Flaschen auf dem Markt, die mit 9 oder 10 Gramm quasi einem Hauch von Nichts - nur halb so viel wiegen als noch wenige Jahre zuvor. Und auch das Recycling von Flasche zu Flasche ist für PET gelöst, so dass die Aussichten für Anbieter rund um den Packstoff PET bestens bleiben.

Informationen rund um die PETnology www.petnology.de:
Die Konferenzbroschüre geht im Dezember 2008 in den Versand. Sie kann bei der PETnology GmbH direkt angefordert werden.
Kontakt: Barbara Appel
PETnology GmbH
Tel.: +49 (0)941 870 23 74
Fax: +49 (0)941 870 23 73
b.appel@petnology.com

Als weltweit einzige Fachmesse deckt die Anuga FoodTec branchenübergreifend alle Aspekte der Verarbeitung, Verpackung, Hygiene, Lagerung und Distribution in der gesamten Lebensmittelproduktion ab. Die Anuga FoodTec wird gemeinsam von der Koelnmesse GmbH und der Deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft (DLG) in einem dreijährigen Turnus veranstaltet. 1.172 Anbieter aus 43 Ländern beteiligten sich 2006 auf einer Fläche von 113.000 m². Rd. 39.000 Fachbesucher aus 151 Ländern wurden registriert. Weitere Informationen zur Anuga FoodTec unter: www.anugafoodtec.com (www.anugafoodtec.de).

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