Sonntag, 04. Dezember 2016


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Anuga FoodTec bietet branchenübergreifend Lösungen für Logistikthemen

Logistik hat in der Lebensmittelindustrie hohen Stellenwert

(lifePR) (Köln, ) Logistik: Perfekte Organisation und lückenlose Dokumentation des Warenflusses

In kaum einer anderen Branche hat die Logistik einen so hohen Stellenwert wie in der Lebensmittelindustrie - und dies entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die verschiedenen Ansatzpunkte dieses für die Herstellung, Verpackung, Lagerung und den Transport von Lebensmitteln und Getränken wichtigen Themas stellt die Anuga FoodTec kompetent und anwendungsorientiert dar. Die Messe, die vom 10. bis 13. März 2009 in Köln stattfindet, deckt als einzige Fachmesse weltweit branchen- und prozessübergreifend alle Aspekte der Verarbeitung, Verpackung, Hygiene, Lagerung und Distribution in der Lebensmittelproduktion ab. Die Anuga FoodTec wird gemeinsam von der Koelnmesse GmbH und der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) veranstaltet.

Unzählige Produkte aus der Lebensmittelwirtschaft müssen in fortwährend wiederholten Transaktionen an unzählige Verkaufsstellen im Einzelhandel geliefert werden, dabei immer frisch sein und einen lückenlosen Lebenslauf aufweisen. Die Waren sollen sich auf dem gesamten Weg entlang der Wertschöpfungskette, also von der Produktion bis hin zum Endverbraucher, identifizieren lassen. Ein wesentliches Ziel in der Logistik ist daher die Verknüpfung von Informations- und Materialflüssen.

Den dafür notwendigen Ausgangspunkt im Unternehmen bildet ein ITgestützte Supply-Chain-Management (SCM), welches die Logistikketten aller vernetzten Unternehmen der Wertschöpfungskette steuert. Dabei wird der komplette Weg des Produktes mit den dazugehörigen Geld- und Informationsströmen vom Zulieferer über den Produzenten, den Groß- und Einzelhandel bis hin zum Kunden betrachtet. Das Ziel dabei: Kosten einsparen, wo immer es geht. Durch den Einsatz eines SCM-Systems lassen sich u.a. die Durchlaufzeiten in der Produktion sowie die Lieferzeiten reduzieren, die Bestände im Lager optimieren, die Kapazitätsauslastung erhöhen sowie Kosten im Einkauf sparen.

Als Voraussetzung für ein funktionierendes SCM gilt es vor allem, den innerbetrieblichen Materialfluss und Warenumschlag zu organisieren und zu optimieren. Durch die Wahl einer geeigneten Lagerstrategie sowie die Anbindung eines Lagerverwaltungssystems (LVS) mit Materialflussrechner an das SCM, lässt sich eine optimale Nutzung des Lagers erreichen.

Ausgeklügelte Lagerverwaltung

Die Logistiksysteme im Unternehmen lassen sich traditionell als manuelle oder teilautomatisierte Lösungen konzipieren. Vielfach finden in der Lebensmittelindustrie beide Varianten parallelen Einsatz. Mit der Integration eines Hochregallagers in die innerbetrieblichen Abläufe können die Warenströme demgegenüber vollständig automatisch abgewickelt werden.

Neben der Funktion als Distributionslager können Hochregallager mit ihren bis zu 20.000 oder mehr Stellplätzen auch als Zwischenlager für Halbfertigwaren oder als Rohstofflager vorgesehen werden. Die Ein- und Auslagerung der Paletten erfolgt über Fördereinrichtungen und Regalbediengeräte, die, gesteuert durch den Materialflussrechner und das LVS, die jeweilige Lagerposition anfahren. Die gesamte Lagerführung lässt sich online am Terminal des Materialflussrechners nachvollziehen, so dass eine Echtzeitverwaltung der Lagerbestände möglich ist. Die Rückverfolgung der Daten vom Produktionszeitpunkt bis zum Verladezeitpunkt ist durchgängig gegeben.

Beide Konzepte, manuelle wie automatisierte, verfolgen in der Lebensmittelindustrie in der Regel die Einlagerung nach Chargennummer oder Mindesthaltbarkeitsdatum, so dass eine konsequente Lagerführung gemäß FIFO- (First-In-First-Out)-Prinzip möglich ist. Bestandteil vieler automatisierter Lagersysteme ist die sprachgestützte Kommissionierung über das so genannte Pick-by-Voice-Verfahren. Dabei werden den Mitarbeitern im Lager die zu erledigenden Arbeitsschritte per Sprachausgabe übermittelt. So wird etwa dem Bediener eines Flurförderzeuges eine wegeoptimierte Pickliste via Headset mitgeteilt.

Intelligente Flurförderzeuge

Gegenwärtig werden in der Lebensmittelbranche die vielseitigen Möglichkeiten drahtloser Technologien, wie Wireless LAN und Radiofrequenzidentifikation(RFID), in Lager und Logistik diskutiert. Mit Hilfe der drahtlosen Technologien lassen sich Logistiksysteme realisieren, bei denen sich viele kleine, untereinander vernetzte Subeinheiten zu einem flexiblen Gesamtkonzept verbinden lassen. Während das Einsatzgebiet von WLAN bevorzugt beim Datentransfer über größere Entfernungen zu suchen ist, spielt RFID seine Vorteile vor allem im Nahbereich aus. RFID ermöglicht eine automatische Identifizierung und Lokalisierung von Objekten mit Hilfe von Transpondern und Lesegeräten, beispielsweise beim Einsatz RFID-gestützter Flurförderzeuge: Die Transponder sitzen in den Paletten, die Antennen sind in die Gabelzinken des Staplers integriert. Gelesen werden die Transponder beim Hineinfahren der Gabelzinken in bzw. beim Herausfahren aus den Paletten. Sobald die Palette bestückt ist, wird die der Ware zugeordnete Transponder- bzw.

Palettennummer im LVS hinterlegt. Bei jedem Transportvorgang registriert das LVS die Ortsveränderung der Palette und aktualisiert die Position in der Datenbank. Der Staplerfahrer erkennt im Gegenzug auf seinem Terminal, das über Funk oder WLAN mit dem LVS korrespondiert, ob er die richtigen Paletten aufgenommen bzw. abgestellt hat.

Die Technologiediskussion schreitet auch auf anderen Feldern voran: bei der Robotik. Denn das Kommissionieren, Sortieren, Verpacken und Palettieren von Lebensmitteln sind allesamt komplexe, zeit- und personalaufwändige Prozesse.Zunehmend lassen sich Roboter effektiv für diese Arbeiten einsetzen.

Voraussetzung für eine roboterbasierte Automation in der Logistik ist das reibungslose Zusammenspiel zwischen Robotern, Greifern, Steuerungssoftware, Sensoren sowie Fördertechnik. RFID und Robotik zählen zu den Entwicklungen, die den Horizont für zukünftige Lösungsmöglichkeiten in der betrieblichen Logistik ausweiten, beispielsweise im Rahmen fahrerloser Transportsysteme, und in absehbarer Zukunft zu komplett neuen Lösungen führen dürften. Im Rahmen der Anuga FooTec widmen sich die Sonderschauen "Robotik-Pack- Line" und "Auto ID-RFID" diesen Themen.

Die Anuga FoodTec findet vom 10. bis 13. März 2009 in den Hallen 4 bis 7 und den Hallen 9 und 10 der Koelnmesse statt.

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