Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Wo Christus vom Himmel stieg und mit einem goldenen Hammer auf die Erde schlug

Armenier gedenken ihrer heiligen Kathedrale Etchmiadzin

(lifePR) (Hannover, ) Jährlich genau 64 Tage nach Ostersonntag, dieses Jahr am 6. Juni, feiern die Armenier die Errichtung ihrer Mutterkathedrale Etchmiadzin. Sie ist Sitz des Katholikos, des Kirchenoberhauptes der Armenisch-Apostolischen Kirche und eine der ältesten christlichen Kirchen der Welt. Zahlreiche Pilger sowie Armenier der Diaspora besuchen den Wallfahrtsort an diesem Tag. Interessierte Urlauber haben die Möglichkeit, den feierlichen Gottesdienst von 11.00 bis 13.00 Uhr mitzuerleben und darüber hinaus mehr über die Geschichte der ersten offiziellen christlichen Staatsreligion der Welt zu erfahren.

Im Jahr 301 erklärte Armenien den armenisch-apostolischen Glauben und damit das Christentum zur Staatsreligion - 79 Jahre vor dem Römischen Reich. Der Legende nach heilte damals der aufgrund seines christlichen Glaubens zum Tode verurteilte und im Kloster Chor Virap ins Verließ gesperrte Gregor der Erleuchter den armenischen König Tiridates III. von einer schweren Krankheit. Tiridates III. erklärte das Christentum daraufhin zur Staatsreligion und machte Gregor den Erleuchter zum ersten Oberhaupt der Kirche, zum so genannten Katholikos. Dieser ließ daraufhin die Etschmiadzin-Kathedrale an der Stelle erbauen, die Christus ihm in einer Vision zeigte. Der Überlieferung nach stieg Christus an diesem Ort vom Himmel herab und schlug mit einem goldenen Hammer auf die Erde. Heute zählt die Kirche nahe der armenischen Hauptstadt Eriwan zum UNESCO Weltkulturerbe.

Neben dem Sitz des Katholikos beherbergt Etchmiadzin drei öffentliche Museen mit einem wahren Schatz an Informationen und wertvollen Schmuckstücken, Roben und weiteren Reliquien aus der Geschichte der christlichen Vergangenheit Armeniens. Der Eintritt kostet 1,500 armenische DRAM (etwa 2,80 Euro).

Auch das Kloster Chor Virap mit dem grubenhaften Kerker Gregors des Erleuchters können Armenien-Urlauber erkunden. Neben seinem religiösen Hintergrund begeistert es besonders durch seine Lage. Es liegt inmitten der unberührten Natur und bietet einen majestätischen Ausblick auf das Tal und den Berg Ararat, auf dem der Bibel nach schon Noah mit seiner Arche landete. Heute ist der Ort ein beliebter Platz für romantische Hochzeiten und feierliche Taufzeremonien. Im Zusammenhang mit der Gedenkfeier an die Errichtung der Etchmiadzin-Kathedrale pilgern am Tag vorher zahlreiche Gläubige nach Khor Virap, um die Erlösung Gregors aus seiner langjährigen Gefangenschaft zu feiern. Der öffentliche Gottesdienst startet hier um 10.30 Uhr.

Armenien ist das älteste christliche Land der Welt. Als kultureller Kreuzungspunkt zwischen Orient und Okzident, einer eindrucksvollen Mischung aus Tradition und Moderne sowie seinen beeindruckenden Naturpanoramen zog es im Jahr 2009 über 16.000 deutsche Besucher in seinen Bann. Urlauber erreichen die kaukasische Republik von Deutschland aus ab Berlin per Direktflug zum Flughafen Eriwan mit der armenischen Fluggesellschaft ArmAvia. Austrian und Czech Airlines, British Airways oder Air France fliegen mit Zwischenstopp. Zahlreiche Reiseveranstalter, darunter Studiosus, Windrose Fernreisen, Hauser Exkursionen oder Ikarus-Reisen haben Armenien im Programm.

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