Montag, 05. Dezember 2016


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Emerging-Markets-Investmentbarometer von J.P. Morgan Asset Management: Anleger sind noch vorsichtig

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) .
- 18 Prozent der Bundesbürger ist der Begriff "Emerging Markets" vertraut
- 2 Prozent sind in Schwellenländern investiert
- Größeres Vertrauen in Euro-Staatsanleihen als in Emerging Markets

"Auch wenn sich das Wachstum in den Schwellenländern zuletzt etwas abgeschwächt hat, sollten Anleger die langfristigen Chancen der aufstrebenden Regionen für ihren Vermögensaufbau nutzen", empfiehlt Jean Guido Servais, Marketing Director für Kontinentaleuropa bei J.P. Morgan Asset Management. Wie die Bundesbürger in den Schwellenländern investiert sind und wie es um Begriffskenntnis, Risikoeinschätzung und Investitionsbereitschaft steht, ermittelt das Emerging-Markets- Investmentbarometer von J.P. Morgan Asset Management im Zweimonatsrhythmus.

Immer mehr Befragte kennen den Begriff Emerging Markets

Seit Beginn der Befragung im März 2012 stieg die Anzahl der Bundesbürger, die den Begriff Schwellenländer schon einmal gehört haben, kontinuierlich auf aktuell 43 Prozent - eine Steigerung um 1,5 Prozentpunkte seit Mai und um 3,8 Prozentpunkte seit der Erstbefragung im März. Davon ist 18 Prozent der Befragten die Bezeichnung gut bekannt, 0,9 Prozentpunkte mehr als im Mai 2012. 25 Prozent (plus 0,6 Prozentpunkte) kennen zwar den Begriff, aber nicht die Bedeutung. Die Gruppe derjenigen, die "Emerging Markets" noch nie gehört haben, nimmt seit März weiter ab. Dennoch weiß aktuell noch eine Mehrheit von 57 Prozent (minus 1,5 Prozentpunkte) nicht, was sich dahinter verbirgt.

Bei Risikoeinschätzung schlagen Euro-Staatsanleihen Emerging Markets

Im Vergleich zu Euro-Staatsanleihen haben Schwellenländer-Investments seit Mai etwas an Vertrauen gewonnen. 36,4 Prozent der Befragten (minus 1,6 Prozentpunkte) halten eine Anlage in Emerging Markets für viel risikoreicher, 35,7 Prozent (minus 0,2 Prozentpunkte) für genauso risikoreich und 6,5 Prozent (plus 2 Prozentpunkte) für weniger risikoreich. "Obwohl viele Schwellenländer in den vergangenen Jahren politisch stabiler geworden sind und solide Staatsfinanzen aufweisen, sehen knapp 37 Prozent der Bürger wesentlich größere Risiken bei einer Anlage in die aufstrebenden Regionen als in Euro-Staatsanleihen", kommentiert Servais.

Gerade einmal 2 Prozent der Bundesbürger sind in Schwellenländern investiert

Entgegen der gestiegenen Kennerschaft ist das tatsächliche Engagement der Befragten in den Emerging Markets seit Mai gesunken. Aktuell sind 2 Prozent in Schwellenländern investiert, 1,6 Prozentpunkte weniger als bei der letzten Befragung. Eine Mehrheit von 97,9 Prozent (minus 1,6 Prozentpunkte) hat keine Anlage in den aufstrebenden Nationen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den konkret geplanten Investments. Nur 2,4 Prozent (minus 2,1 Prozentpunkte) der Befragten beabsichtigen, innerhalb der nächsten sechs Monate in Schwellenländer zu investieren. 97,2 Prozent (plus 2,7 Prozentpunkte) planen kein Investment. "Eine wachsende konsumfreudige Mittelschicht, der Ausbau der Infrastruktur und reiche Rohstoffvorkommen sind nur einige der Gründe, warum Emerging Markets langfristige Wachstumschancen bieten. Gerade regelmäßiges Sparen, beispielsweise in einen breit diversifizierten Emerging-Markets-Aktienfonds, sollte sich langfristig lohnen", rät Servais.

Leicht gesunkenes Interesse an Schwellenländer-Investments

Analog zum gesunkenen Engagement und den konkreten Investmentvorhaben ist das allgemeine Interesse an Investitionen in Schwellenländern etwas zurückgegangen. Eine kleine Gruppe der "sehr Interessierten" wächst aber: 4 Prozent der Befragten (+0,9 Prozentpunkte) sind sehr interessiert an einer Anlage in Emerging Markets. 13,7 Prozent (minus 6,1 Prozentpunkte) interessieren sich etwas, 27,1 Prozent (plus 8,9 Prozentpunkte) kaum und 40 Prozent (minus 3,8 Prozentpunkte) überhaupt nicht für ein Investment. "Die Ergebnisse unserer Befragung zeigen, dass die Mehrheit der Anleger die Wachstumsregionen der Welt bisher noch nicht berücksichtigen. Besonders für die Altersvorsorge sollten Sparer die Emerging Markets als Portfoliobeimischung stärker einbeziehen, um von den dortigen Entwicklungen zu profitieren", schließt Servais.

Zum J.P. Morgan Asset Management Investmentbarometer Emerging Markets (Deutschland)

Im Auftrag von JPMorgan Asset Management erstellt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg seit März 2012 regelmäßig ein Investmentbarometer Emerging Markets. Die Umfrage erfolgt jeweils unter rund 2.000 Frauen und Männern ab 20 Jahren, die repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland sind. Für die Befragung werden etwa 500 Interviewer eingesetzt. Die Studie erfasst Begriffskenntnis, Risikoeinschätzung und Investmentverhalten rund um Schwellenländer von deutschen Privatanlegern. Das aktuelle Investmentbarometer Emerging Markets fand vom 6. bis 24. Juli 2012 statt.

JPMorgan Asset Management S.a.rl.

Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 31. März 2012 Kundengelder von rund 1,4 Billionen US-Dollar. Mit 41 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit 23 Jahren präsent und mit über 15 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften. Das Unternehmen eröffnet Anlegern bereits seit 1971 die Möglichkeit, sich in den Emerging Markets zu engagieren. www.jpmam.de

Die Einschätzungen, die in diesem Dokument vertreten werden, basieren auf Informationen von J.P. Morgan Asset Management per Juni 2012. Die Einschätzungen sollen dabei nicht als Anlageempfehlung verstanden werden. Alle Informationen basieren auf Quellen, die J.P. Morgan Asset Management als verlässlich betrachtet. J.P. Morgan Asset Management kann allerdings keine Garantie für die Richtigkeit übernehmen.

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