Samstag, 03. Dezember 2016


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King Sturge Immobilienkonjunktur-Index: Gedämpfter, doch kontinuierlicher Stimmungsaufschwung der Immobilienbranche

(lifePR) (Berlin, ) .
- Wachsende Zuversicht am Immobilien-Investmentmarkt
- Makroökonomische Immobilienkonjunktur steigt auf 146,8 Zähler

Der King Sturge Immobilienkonjunktur-Index setzt im Oktober seinen Aufwärtstrend kontinuierlich, doch mit weniger Elan als im Vormonat fort. Das umfragebasierte Immobilienklima steigt zum 6. Mal in Folge und liegt aktuell bei 78,2 Zählern (Vormonat: 75,6). Der Anstieg um 3,4 Prozent dokumentiert im Vergleich zum September-Wachstum von 17 Prozent das Risikobewusstsein der befragten Immobilienakteure. Der Aufwärtstrend des Immobilienklimas basiert dabei vor allem auf dem Investmentklima. Dieser Indikator für Kauf- und Investitionsentscheidungen liegt mit 90 Zählern 6,6 Prozent über dem Vormonatswert von 84,4 Zählern. Analog zum Stimmungsverlauf in der Immobilienbranche steigt auch die auf makroökonomischen Daten beruhende Immobilienkonjunktur und erreicht nach einem Zuwachs um 2,9 Prozent nun 146,8 Zähler (Vormonat: 142,6). Dies ist das Ergebnis der im Auftrag von King Sturge durch das unabhängige Marktforschungsunternehmen BulwienGesa AG erstellten Oktober-Befragung von rund 1.000 Marktteilnehmern.

"Am Immobilien-Investmentmarkt geht es bereits spürbar aufwärts", sagt Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland. "Während die vergangenen Monate geprägt waren durch einen Findungsprozess der unterschiedlichen Preisvorstellungen zwischen Käufern und Verkäufern, scheint sich nun bei sich stabilisierenden Spitzenrenditen eine Annäherung abzuzeichnen. Höhere Transaktionsvolumina deuten auf ein Schließen der Schere hin und lassen für das letzte Quartal des Jahres erneut bessere Umsätze erwarten."

Die gewerblichen Vermietungsmärkte verzeichnen hingegen eine rückläufige Entwicklung, da vor allem der Mietmarkt - im Gegensatz zum Investmentmarkt - der Konjunktur hinterher hinkt. Das Ertragsklima, das als Teilkomponente des Immobilienklimas die Erwartungen im Hinblick auf die Performance von Mieten und Erträgen spiegelt, sinkt im Oktober leicht um 0,3 Prozent von 67 auf 66,8 Zähler. "Eine kurzfristige Trendumkehr ist eher unwahrscheinlich, da die Unternehmen weiterhin mit Kosteneinsparungen und Konsolidierung auf die Krise reagieren. Die zarten konjunkturellen Hoffnungsschimmer reichen momentan noch nicht dazu aus, die Arbeitsmärkte zu stabilisieren."

Die Immobiliensegmente bewegen sich im Oktober wie die übrigen Klimaindikatoren mit verhaltenem Wachstum. An die Stelle der großen Zuwächse des Vormonats rücken nun Zuwächse im kleinen einstelligen Bereich. Mit 58,5 Zählern beurteilen die befragten Marktteilnehmer Büroimmobilien nach wie vor am kritischsten (Vormonat: 56,8). Den mit 5,5 Prozent größten Stimmungszuwachs verzeichnen Einzelhandelsimmobilien. So steigt das Handelklima von 74,1 auf aktuell 78,2 Zähler. Wohnimmobilien werden mit 127 Zählerpunkten als einziges Immobiliensegment mehrheitlich positiv bewertet (Vormonat: 124,3 Zähler).

Im Einklang zur Ernüchterung unter den Immobilienakteuren verzeichnet auch die auf statistischen Auswertungen von DAX, ifo, DIMAX und Zinsen basierende Immobilienkonjunktur mit 2,9 Prozent einen moderaten, doch stabilen Zuwachs auf aktuell 146,8 Zähler.

Hettrich hält fest: "Insofern entspricht das verbesserte Stimmungsklima auf zwar niedrigem Niveau der tatsächlichen wirtschaftlichen Lage, ist aber in jedem Fall ein Signal der Hoffnung und des Vertrauens in den deutschen Immobilienmarkt."

Über King Sturge Immobilienkonjunktur-Index

In Anlehnung an den ifo-Geschäftsklimaindex, den ZEW-Konjunkturerwartungsindex und den GfK-Konsumklimaindex wird der King Sturge Immobilienkonjunktur-Index monatlich aus den beiden Komponenten aktuelle Geschäftslage und Erwartungen bestimmt. Während das Immobilienklima konjunkturelle Wendepunkte in der Immobilienwirtschaft aufzeigt, ermöglicht die Immobilienkonjunktur, in die statistische makroökonomische Monatsdaten wie DAX, Ifo-Geschäftsklimaindex, DIMAX und Basiszinsen einfließen, Aussagen über den aktuellen Stand innerhalb der makroökonomischen Entwicklung. Auf der Webseite www.immokonjunktur.de können Panelmitglieder ihre Meinungsbilder zu Investment- und Nutzernachfrage, den Miet- und Kaufpreisen sowie zu gesamtwirtschaftlichen Parametern angeben.

Jones Lang LaSalle GmbH

King Sturge gehört zu den größten unabhängigen, inhabergeführten Immobilienberatern Europas. Mehr als 3.800 Mitarbeiter in 100 Büros weltweit bieten einen umfassenden Service. Neben Finanzexperten, Projektentwicklern, Investoren und Bildungseinrichtungen gehören auch Regierungen und Lokal- bzw. Regionaladministrationen zu den Kunden des Unternehmens. Darüber hinaus bietet King Sturge umfassende Expertise bei Marktanalysen. Mit Standorten in Frankfurt/Main und Berlin plant King Sturge, auf dem deutschen Dienstleistungsmarkt nachhaltig zu wachsen.

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