Dienstag, 06. Dezember 2016


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Krise bei US-Gewerbeimmobilien lässt Banken sterben

US-Regierungsbericht zeigt Ausmaß der neuen Krise bei US-Gewerbeimmobilien

(lifePR) (Bäch b. Zürich, ) Nach den kräftigen Kursgewinnen der vergangenen Tage gestaltete sich der Wochenauftakt für die US-Indizes ruhig. Offensichtlich bewerten die amerikanischen Marktteilnehmer die bedrohlichen Nachrichten aus dem Bankensektor noch nicht vollständig. Das könnte sich aber bald ändern, denn die Folgen des ehemaligen Booms bei Gewerbeimmobilien könnten die amerikanische Volkswirtschaft in Zukunft hart treffen.

Nachdem Investment24 Research bereits Anfang Februar über die Probleme des USGewerbeimmobilienmarkts berichtete, verdichten sich nun die Hinweise auf die große Tragweite der neuen US-Immobilienkrise. Ein Bericht des Congressional Oversight Panel (COP), eines Untersuchungsausschusses zur Überwachung der Verwendung von Konjunkturhilfen, offenbart die gravierenden Probleme: Im gewerblichen Immobilienmarkt befinden sich rund 3,4 Billionen US-Dollar an Finanzierungskrediten, davon werden 1,4 Billionen zwischen 2010 und 2014 fällig. "Abgesehen von diesen astronomischen Summen ist vor allem beunruhigend, dass fast für die Hälfte der Hypotheken der Wert der Immobilien nicht mal mehr den Kredit deckt", kommentiert Bernd M. Otto von Investment24 Research. "Die höchsten Verluste werden für 2011 erwartet. Die Vielzahl von nicht refinanzierbaren Krediten wird den Bankensektor erneut hart treffen."

Dieser Prozess ist bereits in vollem Gange, am vergangenen Freitag (5. März) hat die amerikanische Einlagensicherungsbehörde FDIC gleich vier Banken geschlossen. Damit erhöhte sich die Zahl der gescheiterten Finanzinstitute auf ganze 26 - allein für das Jahr 2010. Zum Vergleich: Im gesamten Krisenjahr 2008 wurde "nur" 25 Banken von der Aufsichtsbehörde geschlossen. "Ungefähr 45 Prozent der Verbindlichkeiten im gewerblichen Immobilienmarkt werden von Banken gehalten, besonders engagiert sind hier kleinere Regionalbanken", erklärt Bernd M. Otto, CEO der Investment24 AG.

Sollte sich dieser negative Trend weiter fortsetzen, lauert hier eine latente Gefahr für die US-Konjunktur. Denn die regionalen Banken dienen auch als Kreditgeber für mittelständische Firmen, eine wachsende Kreditklemme könnte Auswirkungen auf die noch schwache Konjunkturerholung in den USA haben. Bernd M. Otto: "Die Verbindlichkeiten des Gewerbeimmobilienmarktes wurden zudem oft in verschiedene Derivate verpackt, die wiederum über viele Investoren weit gestreut sind. Man darf davon ausgehen, dass das Beseitigen der Folgen ein langwieriger und komplizierter Prozess sein wird."

Investment24 AG

Die Investment24 AG mit Sitz in der Schweiz informiert ihre Kunden regelmäßig über interessante Chancen am Aktienmarkt. Gegenüber anderen Börsenbriefen und Finanzdienstleistern bietet Investment24 Research nicht nur eine Performance von über 350 Prozent seit Start des Musterdepots im Juli 2007, sondern zeichnet sich auch durch eine besonders hohe Transparenz aus. Alle Transaktionen werden detailliert begründet und mit Hintergrundinformationen versehen, ein professionelles Risiko- und Money-Management ist selbstverständlich. CEO der Investment24 AG und Autor des Börsenbriefes ist Bernd M. Otto, ihm zur Seite steht ein erfahrenes Team von Mitarbeitern.

www.investment24.com

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