Sonntag, 04. Dezember 2016


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"Face to Face" im BICC - Ausstellung von Chidi Kwubiri eröffnet

(lifePR) (Bonn, ) Seit dem 22. April 2010 ist die Ausstellung "Face to Face" des nigerianischen Künstlers Chidi Kwubiri im BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn), Pfarrer-Byns-Str. 1, 53121 Bonn, zu sehen. Bis zum 19. Mai 2010 ist sie von Montag bis Donnerstag 9.00 bis 17.00 Uhr sowie freitags von 9.00 bis 14.00 Uhr für Besucher des BICC geöffnet. Bilder der Ausstellung und ihrer Eröffnung finden Sie unter www.bicc.de

Im Rahmen der Vernissage am 22. April betonte der stellvertretende Botschafter der Bundesrepublik Nigeria, Ayodeji Ayodele, die Bedeutung der Kultur für die Völkerverständigung und die Konfliktbearbeitung. Bei einem lebhaften Gedankenaustausch diskutierten anschließend Thomas Albert, BMZ, Nana Ato Arthur, Regionalminister a. D., Ghana, Dimitria Clayton, Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration (MGFFI), Ibrahim Gueye, Aufsichtsratsvorsitzender Afrikanischer Dachverband NRW e.V. und Chidi Kwubiri, Künstler, moderiert von Andrea Warnecke, Wissenschaftlerin BICC, ihre spezifische "Perspektive Afrika".

Der Künstler Chidi Kwubiri, dessen Werke nun im BICC präsentiert werden, wurde 1966 in Nigeria geboren, wo er zunächst als freischaffender Künstler lebte und arbeitete. Anfang der 1990er Jahre kam er nach Deutschland, um an der Kunstakademie Düsseldorf bei A.R. Penck zu studieren. Das BICC zeichnete Kwubiri 1998 für seinen Beitrag zum Wettbewerb "ConverArt - Die Kunst der Abrüstung" aus.

In den letzten Jahren war er mit zahlreichen gelungenen Einzelausstellungen und interessanten Gruppenprojekten in vielen Ländern Europas, Afrikas und den USA unterwegs. Seine Arbeiten finden sich weltweit in den Sammlungen verschiedener Organisationen und wichtiger Kunstsammler.

Bereits seit 2000 lebt und arbeitet Chidi Kwubiri in Pulheim bei Köln. Seit 2005 unterstützt er in Kooperation mit dem Goethe-Institut die Förderung des nigerianischen Künstlernachwuchses, etwa als Mentor von Stipendiaten, die an der Kunstakademie Düsseldorf ein Aufbaustudium absolvieren.

Sein starkes soziales Engagement spiegelt sich auch in einem seiner jüngsten Projekte 2009/10 wider. "Whip not child" war ein Kunstprojekt, das sich gegen Gewalt gegen Kinder richtete und von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und dem Goethe Institut, Nigeria/Deutschland, gefördert wurde.

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