Samstag, 03. Dezember 2016


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IB-Berufskolleg besucht Pressen-Hersteller

(lifePR) (Eislingen/Göppingen, ) "Von der Schule zu Schuler" - unter diesem Slogan besichtigte eine Berufskollegs-Klasse aus der Eislinger Niederlassung des Internationalen Bundes den Göppinger Pressen-Hersteller. Ein Ausflug, der ein paar der jungen Menschen einen hoffentlich heilsamen Schock bescherte. Denn an diesem Tag lernten sie, dass Schuler nur noch gut ausgebildete Fachkräfte beschäftigt - für Ungelernte hat das Unternehmen keine Verwendung mehr.

Schon allein die Vorstellung, einen ganzen Vormittag außerhalb der Eislinger Niederlassung des Internationalen Bundes (IB) verbringen zu dürfen, beflügelte die rund 20 Schüler der Klasse I des Kaufmännischen Berufskollegs (BK): "Kein Unterricht - hey, das wird geil!" Doch ließ die Wirklichkeit die jungen Menschen recht schnell wieder zurück auf den harten Boden der Tatsachen plumpsen. Denn ihr Lehrer Hans-Peter Lindenthal hatte nicht vor, seinen Schutzbefohlenen einfach nur einen unterhaltsamen Ausflug zu bescheren. Als er für den 10. März eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Schuler Pressen in Göppingen buchte, stand ein weitaus wichtigerer Aspekt im Vordergrund: "Ich wollte ihnen zu einer Erkenntnis verhelfen."

Um zu dieser gelangen zu können, wurden für die jungen Menschen an der Pforte zunächst Schutzhelme, Brillen und Ohrenstöpsel bereitgestellt. Erst mit dieser Sicherheitsausstattung durften sie dann zum Rundgang losstapfen. In dessen Rahmen erhielten sie einen Einblick in die mechanische Fertigung und die Montage, aber auch in den Werkzeugbau, das Pressewerk sowie in die Gießerei. Und sie erfuhren so manches weitere interessante Detail über das 1839 von Louis Schuler gegründete und heute international tätige Unternehmen.

Live erlebt bleibt besser haften

"Für die Schüler bedeutete das Besichtigungsprogramm die Verbindung von Theorie und Praxis. Denn während in der Schule zwölf Wochenstunden Unterricht in Wirtschaftsfächern hauptsächlich nach den Ausbildungsmodulen des Industriekaufmanns stattfindet, war nun Gelegenheit, die wirtschaftlichen und technischen Prozesse in der Praxis zu erleben", so Lindenthal. Dem entsprechend zeigten sich die Schüler beeindruckt von den entstehenden, riesigen Transferstrassen für die industrielle Fertigung in aller Herren Länder. Aber auch von den Behältern, gefüllt mit Pressteilen für Edelautos, die für die Just-in-time-Belieferung bereitstanden, waren die jungen Besucher begeistert. Und selbstverständlich von den nicht weniger imponierenden Münzpressen, die Schuler in die ganze Welt exportiert. Zudem erfuhren die Jugendlichen, dass der Konzern noch in diesem Jahr die ersten eigenen Windkraftanlagen erproben und dann ab dem Jahr 2013 in die Serienproduktion gehen will.

Alles spannende Bereiche also. Ob in dieser Firma vielleicht noch Jobs zu haben sind? Ja, die gebe es. Aber: "Schuler beschäftigt nur noch gut ausgebildete Fachkräfte - für Ungelernte hat das Unternehmen keine Verwendung mehr." Ganz kurz fasst Lindenthal die Lektion zusammen, die seine Schützlinge damit auch einmal von einer anderen als der elterlichen oder schulischen Seite gesagt bekamen. "Eine gute Ausbildung für Jugendliche bedeutet also das A und O - sie ist heute wohl wichtiger denn je." Der Pädagoge hofft auf eine positive Wirkung dieser Botschaft: "Vielleicht war ja diese Besichtigung ein weiterer Ansporn für die Schüler, ihr Bestes für ihre Zukunft zu geben."

Was seinen Bereich beim IB betrifft, so erhalten Realschüler hier die Chance, über das Berufskolleg mit Schwerpunkt Wirtschaft nach einer Laufzeit von zwei Jahren die Fachhochschulreife zu erwerben. Hernach kann noch ein Studium absolviert werden, falls gewünscht. Denn wer hingegen möglichst schnell in das Berufsleben einsteigen möchte, kann sich dann bei der Schuler Group bewerben und von ihr ausbilden lassen. "Wichtig ist nur, dass die jungen Menschen die Weisheit der alten Römer verinnerlichen, die auch wir immer wieder zu hören kriegten: 'Non scolae sed vitae discimus. - Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.'"

Weiterbildungsangebote

Weitere Informationen über die Angebote erhalten Interessenten von Montag bis Freitag beim IB-Bildungszentrum Eislingen, Stuttgarter Straße 92, zwischen 8 bis 16 Uhr. Telefonische Auskünfte können unter der Rufnummer 07161-98413-0 eingeholt werden.

Wer ist der IB?

Der Internationale Bund (IB) ist mit seinem eingetragenen Verein, seinen Gesellschaften und Beteiligungen einer der großen Dienstleister in den Bereichen Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Der IB ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Bundesweit helfen mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IB in 700 Einrichtungen und Zweigstellen an 300 Orten jährlich rund 350.000 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bei der beruflichen und persönlichen Lebensplanung.

Weitere Informationen stehen im Internet unter http://www.ib-bildung.de.

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