Donnerstag, 19. Januar 2017


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Neuer städtischer Landschaftszug erstmals in voller Länge erlebbar

„Roter Faden“ kommuniziert den Stadtumbau in Dessau-Roßlau, 24. August

(lifePR) (Dessau, ) Die Stadt Dessau-Roßlau und die IBA Stadtumbau 2010 laden am 24. August 2008 zu einer Radtour auf dem "Roten Faden" ein. Erstmals kann damit - entlang dieses markierten Weges - der im Rahmen des Stadtumbauprozesses entstehende Landschaftszug offiziell in seiner gesamten Länge erkundet werden.

Ziel des "Roten Fadens" als Kommunikationsprojekt ist es dabei, Bürgern und Besuchern das IBA-Thema der Stadt Dessau-Roßlau "Stadtinseln - urbane Kerne und landschaftliche Zonen" anschaulich zu vermitteln und die über Jahre angelegten Prozesse der Umgestaltung zu "erzählen" und nachvollziehbar zu machen. Dabei geht es auch darum, den "Roten Faden" als Marke in der "mentalen Landkarte" von Dessau-Roßlau zu verankern.

Es ist ein ca. sieben Kilometer langer Weg, der mitten durch das Umbaugebiet der Stadt Dessau-Roßlau führt und bis zum Jahr 2010 in mehreren Phasen weiterentwickelt wird. Dabei haben die Bürger die Möglichkeit, sich aktiv bei der Installierung und Belebung des Weges einzubringen.

In der jetzigen ersten Phase wird der Weg markiert und die Route mit Fahnen abgesteckt. Der erste Abschnitt des "Roten Fadens" war im vergangenen Jahr als Westgrünzug eröffnet worden, der Ostgrünzug, der das Stadtumbaugebiet mit den Naturräumen der Umgebung verbindet, war im Juli dieses Jahres eröffnet worden. Nun sind beide Gebiete über Markierungen miteinander verbunden.

Die zur Realisierung gebrachte Gestaltung des Roten Fadens fußt auf dem Wettbewerbsbeitrag des Schweizer Teams NRS, das als Sieger aus dem im Jahr 2006 ausgelobten Wettbewerb "Der rote Faden Stadtumbau erzählen - Bürger aktivieren" hervorgegangen ist.

Das Experiment der landschaftlichen Zonen besteht in der nachhaltigen Gestaltung von neuen Landschaftsräumen in der Stadt, aktiven bürgerschaftlichen Trägerschaften sowie abgestimmten Pflegekonzepten für die Zukunft. Hier erprobt Dessau-Roßlau in Anlehnung an die Ideen des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs eine neue Ästhetik und einen neuen Zugang zu Landschaft als konstituierenden Teil eines urbanen Systems.

Der Beitrag der Stadt Dessau-Roßlau "Stadtinseln - urbane Kerne und landschaftliche Zonen" im Rahmen der IBA Stadtumbau 2010 ist ein Transformationsprozess hin zu einem stabilen Inselmodell, das zum einen die Kraft in die Verdichtung urbaner Kerne lenkt und zum anderen - zwischen den städtischen Kerngebieten - auf ehemaligen Abrissgrundstücken ein großräumiges System landschaftlicher Zonen herausbildet.

Die IBA Stadtumbau 2010 wurde im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Das Land Sachsen-Anhalt beauftragte die Stiftung Bauhaus Dessau und die SALEG Sachsen-Anhaltinische Landesentwicklungsgesellschaft mbH mit ihrer Vorbereitung und Durchführung, um sich beispielhaft mit den Problemen und Chancen schrumpfender Städte auseinanderzusetzen.

Dabei versteht sich die IBA Stadtumbau 2010 als ein Labor, in dem unter den Bedingungen des demografischen Wandels verschiedene Werkzeuge des Stadtumbaus exemplarisch erprobt und angewendet werden. Ziel ist es, modellhafte Projekte zu entwickeln, die Zeichen setzen für die internationale Stadtforschung und -gestaltung. Die 19 beteiligten Städte in Sachsen-Anhalt haben sich spezifische Themen zu ihrer Profilierung gewählt. Voraussetzung für die Mitwirkung an der IBA Stadtumbau 2010 ist, dass sich die beteiligte Stadt ein ganz spezifisches Profil erarbeitet, das auf die Stärkung und Nutzung ihrer wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Potenziale setzt und als Leitlinie der baulichräumlichen Entwicklung dienen kann. Gleichzeitig soll das Thema für den Gesamtprozess relevant und in seinen Ergebnissen auf andere Städte übertragbar sein.

Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010, IBA-Büro GbR

Die IBA Stadtumbau 2010 wurde im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Das Land Sachsen-Anhalt beauftragte die Stiftung Bauhaus Dessau und die SALEG Sachsen-Anhaltinische Landes-entwicklungsgesellschaft mbH mit ihrer Vorbereitung und Durchführung, um sich beispielhaft mit den Problemen und Chancen schrumpfender Städte auseinanderzusetzen.

Dabei versteht sich die IBA Stadtumbau 2010 als ein Labor, in dem unter den Bedingungen des demografischen Wandels verschiedene Werkzeuge des Stadtumbaus exemplarisch erprobt und angewendet werden. Ziel ist es, modellhafte Projekte zu entwickeln, die Zeichen setzen für die internationale Stadtforschung und -gestaltung. Die 19 beteiligten Städte in Sachsen-Anhalt ha-ben sich spezifische Themen zu ihrer Profilierung gewählt. Voraussetzung für die Mitwirkung an der IBA Stadtumbau 2010 ist, dass sich die beteiligte Stadt ein ganz spezifisches Profil erarbei-tet, das auf die Stärkung und Nutzung ihrer wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Potenziale setzt und als Leitlinie der baulich-räumlichen Entwicklung dienen kann. Gleichzeitig soll das Thema für den Gesamtprozess relevant und in seinen Ergebnissen auf andere Städte übertrag-bar sein.

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