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Immobilienbarometer zeigt: Schrumpfendes Immobilien-Angebot lässt Käuferansprüche schwinden
Negative Objekteigenschaften wie fehlende Badewanne, dünne Wände oder Nordausrichtung der Räume verlieren für Käufer an Bedeutung / Problematische Nachbarschaft weiter absolutes K.O.-Kriterium für Kauf
Immobilienkäufer sind zunehmend bereit, Abstriche bei der Ausstattung ihrer Wunschimmobilie zu machen: Gab im Sommer 2010 noch jeder fünfte Erwerber an, dass es im Eigenheim nicht ohne eine Badewanne ginge, stimmt 2012 nur noch jeder Zehnte dieser Aussage zu. Auch die Anzahl derjenigen, die dünne Wände oder eine Nordausrichtung der Räume als inakzeptabel empfinden, hat sich innerhalb von drei Jahren halbiert (je von 31 Prozent auf 15 Prozent). Selbst eine schlechte Dämmung (von 39% auf 21%), niedrige Decken (von 39% auf 22%) oder eine renovierungsbedürftige Fassade (13% auf 8%) wirken heute weit weniger abschreckend als noch in 2010.
Doch nicht nur bei den Objekteigenschaften hat sich die Einstellung verändert: Zwar ist eine problematische Nachbarschaft für 47 Prozent der Befragten nach wie vor das wichtigste Ausschlusskriterium bei der Objektauswahl. Vor drei Jahren gaben aber noch 64 Prozent an, dass ein Immobilienkauf bei schwierigen Nachbarschaftsverhältnissen nicht in Frage kommt. Wahrscheinlicher Grund für die höhere Toleranz der Käufer ist möglicherweise ein kleiner werdendes Immobilienangebot:
"Die Unsicherheiten an den Finanzmärkten und zunehmende Inflationsängste haben Immobilien als sichere Anlagealternative in den vergangenen zwei Jahren massiv aufleben lassen. In Kombination mit den historisch niedrigen Baugeldzinsen hat dies vielerorts zu einem leergefegten Immobilienmarkt geführt", kommentiert Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, die Ergebnisse. Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, ergänzt: "Wir beobachten, dass in den Ballungszentren Immobilien heute deutlich schneller verkauft werden, als noch vor zwei Jahren. Das führt zu einer spürbaren Angebotsverknappung. Wer heute in den gefragten Lagen eine Immobilie sucht, nimmt schon mal Abstriche bei den Objekteigenschaften in Kauf."
Top-5 der Ausschlusskriterien beim Immobilienkauf 2012:
1. Problematische Nachbarschaft (47 Prozent)
2. Kein Garten (39 Prozent)
3. Kein PKW-Stellplatz (28 Prozent)
4. Innen liegendes Bad ohne Fenster (27 Prozent)
5. Kein Balkon (23 Prozent)
Über ImmobilienScout24:
ImmobilienScout24 ist Deutschlands größter Immobilienmarkt. Mit über 7,5 Millionen Nutzern (Unique Visitors; laut comScore Media Metrix) pro Monat ist die Website das mit Abstand meistbesuchte Immobilienportal im deutschsprachigen Internet. Monatlich werden zudem über 260 Millionen virtuelle Immobilienbesichtigungen auf dem Portal durchgeführt. Bei ImmobilienScout24 werden jeden Monat über 1,5 Millionen verschiedene Immobilien angeboten. Das Unternehmen sitzt in Berlin und beschäftigt über 500 Mitarbeiter. ImmobilienScout24 ist Teil der Scout24-Gruppe. Neben ImmobilienScout24 zählen AutoScout24, ElectronicScout24, FinanceScout24, FriendScout24, JobScout24 und TravelScout24 zur Scout24-Gruppe. Scout24 ist ein Teil des Deutsche Telekom Konzerns. Weitere Informationen unter www.immobilienscout24.de.
Über die Interhyp AG
Mit einem abgeschlossenen Finanzierungsvolumen von 7,6 Milliarden Euro in 2011 ist die Interhyp AG der größte Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Interhyp vergibt selbst keine Darlehen, sondern entwickelt aus dem Angebot von mehr als 300 Banken und Sparkassen die für den Kunden optimale Finanzierungstruktur. Die über 300 Interhyp-Berater sind Spezialisten für die private Baufinanzierung und erstellen anhand der individuellen Bedürfnisse jedes Kunden eine maßgeschneiderte Immobilienfinanzierung. In bundesweit 45 Standorten sind die Interhyp-Berater persönlich erreichbar: Aachen, Aschaffenburg, Augsburg, Bayreuth, Berlin, Bielefeld, Bocholt, Braunschweig, Bremen, Celle, Chemnitz, Crailsheim, Dortmund, Düsseldorf, Erfurt, Emden, Essen, Frankfurt, Friedrichshafen, Gera, Gütersloh, Gummersbach, Hamburg, Hannover, Ingolstadt, Landshut, Kaiserslautern, Karlsruhe, Kempten, Kiel, Koblenz, Köln, Leipzig, Limburg, Mannheim, Memmingen, München, Nürnberg, Oldenburg, Osnabrück, Potsdam, Schwerin, Stuttgart, Ulm und Wiesbaden.
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