Dienstag, 17. Januar 2017


Eine gute Nachricht für Geschiedene: Ausbau der Kinderbetreuung

(lifePR) (Nürnberg, ) Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) begrüßt das Kinderförderungsgesetz. Der Ausbau der Kinderbetreuung ist besonders wichtig für Geschiedene mit Kindern, damit sie Kinder und Beruf vereinbaren können. Nur wenn es eine flächendeckende Betreuung gibt, können beide Eltern arbeiten. Nur wenn beide Elternteile arbeiten können, kann Kinderarmut auf Grund von Scheidung in vielen Fällen vermieden werden. Ausbau der Kinderbetreuung war schon immer eine ganz zentrale Forderung des ISUV.

ISUV-Vorsitzender Josef Linsler stellte fest: "Seit unserem Entstehen fordern wir den massiven Ausbau der Kinderbetreuung, denn nur wenn beide Ehemalige berufstätig sind, steht ihnen und den Kindern genügend Unterhalt zur Verfügung. Langfristig erhoffen wir uns so eine "Entschärfung" beim Streit um Unterhalt. Natürlich müssen die Betreuungsplätze "bezahlbar" sein. Praktisch heißt dies, dass die Hortkosten nicht den Lohn "auffressen" dürfen."

Des Weiteren forderte der ISUV-Vorsitzende: "Wir begrüßen es, dass im Gesetz ein vielfältiges und qualitativ gutes Betreuungsnetz gefordert wird. Für Geschiedene ist gerade der Aspekt qualitativ guter Betreuungsplätze besonders wichtig. In Unterhaltsprozessen wird nämlich vom betreuenden Elternteil manchmal geltend gemacht, dass er nicht arbeiten könne, weil das vorhandene Betreuungsangebot mangelhaft sei. Wichtig sind daher qualitativ gleiche Betreuungsstandards bei privaten und staatlichen Einrichtungen."

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