Freitag, 02. Dezember 2016


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Weitere Phase II-Studie mit dem Impfstoffkandidaten V710 gegen S. aureus Infektionen

(lifePR) (Wien (Österreich), ) Die Intercell AG (VSE: ICLL) gab heute bekannt, dass ihr Partner Merck & Co., Inc. eine klinische Phase II Studie mit dem Impfstoffkandidaten V710 zur Vorbeugung von S. aureus Infektionen gestartet hat. In dieser randomisierten, plazebokontrollierten Doppelblind Studie soll die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs bei Patienten mit schweren Nierenerkrankungen (Hämodialyse Patienten) untersucht werden.

Diese Studie ist als Erweiterung der bereits im Dezember gestarteten Phase II Studie zu verstehen.

"Wir freuen uns, dass unser strategischer Partner Merck in den USA eine weitere Phase IIStudie begonnen hat. Auf Basis der bereits erlangten Ergebnisse und Daten erwarten wir weitere Fortschritte in der Entwicklung des Impfstoffs", erklärte Gerd Zettlmeissl, CEO der Intercell AG.

Der Impfstoff gegen S. aureus Infektionen basiert auf einem von Intercell entdeckten hochkonservierten Protein Antigen. Dieses Antigen wurde 2004 mit der Firma Merck & Co., Inc. in eine weltweite exklusive Lizenzpartnerschaft eingebracht. Merck hat hierbei die Verantwortung für die klinische Entwicklung, die Herstellung und das Marketing übernommen. Intercell erhält signifikante Meilensteinzahlungen bei Entwicklungsfortschritt, und Lizenzgebühren auf zukünftige Nettoverkaufserlöse.

Die bereits erfolgreich abgeschlossenen klinische Phase I Studien für den Impfstoffkandidaten gegen S. aureus zeigten, dass dieser immunogen, sicher und allgemein sehr gut verträglich ist.

Hospitale Infektionen

Im Krankenhaus erworbene, durch Bakterien hervorgerufene Infektionen sind eine der Hauptursachen für Todesfälle und schwere Erkrankungen. Intercell hat seit Jahren ein groß angelegtes, umfassendes und breit gefächertes Programm zur Identifizierung von Antigenen in Angriff genommen. Damit leistet Intercell einen enormen Beitrag zur Entwicklung wirkungsvoller Impfstoffe gegen Krankenhaus Infektionen. Parallel zum von Intercell konzipierten und in Partnerschaft mit Merck entwickelten S. aureus Impfstoff arbeitet Intercell an einem Impfstoff, der gegen im Krankenhaus erworbene Pseudomonas aeruginosa Infektionen eingesetzt werden soll - eine klinische Phase II/III Studie ist für 2008 geplant. Darüber hinaus befindet sich ein Impfstoffkandidat gegen Pneumokokken in der Pipeline von Intercell (Start von klinischen Phase I Studien für 2008 geplant). Ebenso werden erfolgreich präklinische Programme zur Entwicklung von Impfstoffen gegen Enterococcus und Klebsiella - Keime, die ebenfalls zu Infektionen im Krankenhaus führen - durchgeführt.

Über S. aureus

S. aureus ist der häufigste Verursacher nosokomialer Infektionen. Neben Blutvergiftungen, von denen etwa 35 % tödlich verlaufen, führen auch Infektionen der Knochen, des Herzens und anderer innerer Organe zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen. Die medizinische und wirtschaftliche Belastung ist enorm.

Man geht heute davon aus, dass etwa die Hälfte aller S. aureus Stämme, die weltweit in Krankenhäusern isoliert werden, gegen mehrere Antibiotika resistent sind, wodurch sich die gezielte Behandlung dieser Erkrankungen als immer schwieriger darstellt.

Krankenhausinfektionen sind weltweit einer der Hauptgründe für schwere Erkrankungen und Todesfälle, was in Industrieländern zu einer jährlichen finanziellen Belastung von mehr als USD 20 Mrd. führt. Allein in den USA infizieren sich jährlich etwa zwei Millionen Menschen, während sie in Krankenhäusern stationär betreut werden.

Intercell AG

Die Intercell AG ist ein expandierendes Biotech Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von modernen prophylaktischen und therapeutischen Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten spezialisiert hat, an denen hoher medizinischer Bedarf besteht. Unser Unternehmen entwickelt Antigene und Adjuvantien, die auf eigenen Plattformtechnologien entwickelt werden, und unsere Anlagen entsprechen den höchsten internationalen regulatorischen Standards (GMP Standard) im Bereich der biotechnologischen Produktion.

Diese Technologieplattformen werden aber auch in strategischen Partnerschaften mit bedeutenden globalen Pharmaunternehmen wie Novartis, Merck & Co., Inc., Wyeth, Sanofi Pasteur, Kirin, und dem Statens Serum Institut eingesetzt.

Das führende Produkt unseres Unternehmens, ein prophylaktischer Impfstoff gegen die Japanische Enzephalitis, hat 2006 die zulassungsrelevanten klinischen Phase III Studien erfolgreich abgeschlossen. Derzeit laufen die Zulassungsprozesse in den USA, Europa, Australien und Kanada. Die Marketingzulassung / Vermarktungszulassung für die USA, Europa und Australien wird für das zweite Halbjahr 2008 erwartet.

Das breite Produktportfolio der Intercell AG enthält einen Impfstoff gegen Reisediarrhöe(verabreicht über Impfpflaster, Phase II - Beginn der Phase III für 2009 erwartet), einen Pseudomonas Impfstoff (Phase II), sowie eine immunstimulierendes Impfpflaster gegen pandemische Influenza und einen in Partnerschaft entwickelten Impfstoff gegen S. aureus(Phase II) sowie fünf weitere Produktkandidaten mit Schwerpunkt auf Infektionskrankheiten im präklinischen Entwicklungsstadium.Intercell notiert an der Wiener Börse unter dem Symbol ICLL .

Weitere Information finden Sie unter www.intercell.com

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