Mittwoch, 18. Januar 2017


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Besuch beim Maritimen Sicherheitszentrum in Cuxhaven - Andreas Breitner

"Fall Flaminia zeigt: Strukturen der maritimen Notfallvorsorge auf hohem Niveau"

(lifePR) (Kiel / Cuxhaven, ) Die Errichtung des Havariekommandos in Cuxhaven ist nach Einschätzung von Innenminister Andreas Breitner "ein wichtiger und richtiger Schritt für mehr Sicherheit auf Nord- und Ostsee" gewesen. Die gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer hatte am 1. Januar 2003 ihren Dienst aufgenommen hat, seit Anfang 2007 ist sie Teil des Maritimen Sicherheitszentrums (MSZ). "Das Havariekommando hat in zahlreichen Einsätzen die Leistungsfähigkeit der deutschen maritimen Notfallvorsorge unter Beweis gestellt", so Breitner heute (17. September) nach einem Besuch des Maritimen Sicherheitszentrums in Cuxhaven.

Der Minister verwies darauf, dass viele der durch das Havariekommando bewältigten Notfälle bezüglich möglicher Schäden und in ihrer Komplexität die Umstände der Havarie des Frachters Pallas in der Nordsee deutlich übertroffen hätten. Trotzdem sei es in keinem Fall weder zu Problemen bei der Führungsorganisation noch bei dem Einsatz der Rettungskräfte gekommen. Auch die Wasserschutzpolizei-Leitstelle (WSP-L) der Küstenländer im MSZ habe sich als wichtiger Baustein der maritimen Notfallvorsorge bewährt, so der Minister. Die Zusammenarbeit mit den Partnern von Bundespolizei, Zoll sowie Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sei eng und vertrauensvoll.

"Die Bewältigung der Havarie der "MSC Flaminia" hat den hohen Standard der deutschen maritimen Sicherheitsstrukturen bestätigt", sagte Breitner. Gleichwohl habe der Fall Mängel in der internationalen Zusammenarbeit aufgezeigt. "Es darf nicht sein, dass ein derart schwer havariertes Schiff über eine lange Distanz geschleppt wird, um einen sicheren Hafen zu erreichen". Hier seien dringend Gespräche auf internationaler Ebene über die Nothafen-Regelung und ihre Durchsetzung erforderlich, so der Minister.

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