Samstag, 10. Dezember 2016


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Beim Schülerwettbewerb "Gut durchDACHt" bauen Nachwuchsingenieure Stadiondächer

Preisverleihung in der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main

(lifePR) (Frankfurt, ) Unter der Schirmherrschaft der Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan lobten die Ingenieurkammern Baden-Würt­temberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und des Saarlandes im Schuljahr 2009/2010 bereits zum dritten Mal einen Schülerwett­bewerb zur Nachwuchsförderung im Ingenieurwesen aus. Die diesjäh­rige Wett­bewerbsaufgabe bestand anlässlich der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika im Bau einer Stadion­tribüne.

"Noch immer entscheiden sich zu wenig junge Menschen dafür, ein Ingenieurstudium aufzunehmen. Deshalb wollen wir Kinder und Jugendliche möglichst früh und über die gesamte Bildungslaufbahn hinweg für Naturwissenschaften und Technik begeistern.", schrieb Prof. Dr. Annette Schavan in ihrem Grußwort an die Ingenieurkammern.

Insgesamt 2.826 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 329 Schulen der Bundesländer nahmen mit 1.046 durchdachten Modellkonstruk­tionen am Wettbewerb teil und bewiesen mit ihren technischen und kreativen Fähigkeiten großes Talent als poten­tielle Ingenieurnach­wuchskräfte.

"Wir begeistern mit kreativen Wettbewerbsaufgaben junge Menschen bereits in der Schule für naturwissenschaftliche Unter­richtsfächer und zeigen mit jährlich wechselnder Themenwahl die zahlreichen Facetten des Ingenieurberufs auf. Langfristig wollen wir die Zahl der Studien­anfänger ingenieurwissenschaftlicher Fachrichtungen erhöhen und dem Fachkräftemangel engagiert und nachhaltig entgegen wirken", erläutert der Präsident der Ingenieurkammer Hessen, Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Udo F. Meißner die Ziele des Wettbewerbs in seinem Statement.

Mit Spannung erwarteten die Landespreisträger die Verkündung des Gesamtsiegers beim Schülerwettbewerb "Gut durchDACHt". Rund 200 Nachwuchsingenieure aus den fünf Bundesländern waren bei der Preis­verleihung am 23.04.2010 in der Frankfurter Commerzbank-Arena zu Gast. Alle Teilnehmer hatten die hohe Erwartung, als beste "Stadion­dach-Ingenieure" aus dem länderübergreifenden Wettbewerb hervor­zugehen. Bewertet wurden jeweils die drei besten Arbeiten der Alterskategorie I (bis 8. Klasse) und II (ab 9. Klasse) jedes Bundeslandes.

Gesamtsieger der Kategorie I wurde das Team mit Alexandra König, Julian Nolden, Pascal Nolden und Uwe Nillius. Die Schüler der Klasse 5 und 8 des Gymnasiums auf dem Asterstein und der Realschule Karthause im rheinlandpfälzischen Koblenz hatten mit ihrem Modell "Bal(l)dachin" mit besonders viel Kreativität beeindruckt.

Gesamtsieger der Kategorie II wurden Marius Hollosi, Kevin Kühner und Yannik Weber. Die Schüler der Beruflichen Schule aus dem badischen Bretten, überzeugten die Experten-Jury mit dem Stadiondachmodell "Orange C". "Die Arbeit dokumentiert ingenieurmäßiges Denken und gestalterischen Anspruch und bildet einen beachtlichen Beitrag, der in dieser Form ohne weitreichende Änderungen realisiert werden könnte", hieß es in der Jurybegründung.

Beide Gewinnerteams erhielten für ihre Leistung jeweils 500 Euro. Neben der Bekanntgabe der insgesamt 30 Auszeichnungen, war die Schnuppervorlesung "Unter großen Dächern" des Beratenden Inge­nieurs Knut Göppert aus Stuttgart, ein besonderes Highlight. Göppert, der verantwortlich für den Bau der großen Stahlbögen des Moses Mabhida Stadions in Durban (Fußballweltmeisterschaft in Südafrika) war, beeindruckte das junge Publikum und weckte bei den technisch begabten Schülerinnen und Schülern die Lust auf ein Ingenieurstudium.

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