Donnerstag, 19. Januar 2017


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Fahrpersonalrecht im Praxistest

(lifePR) (Siegen, ) Unter der Leitung von Michael Kröhl, Logistikleiter der Krombacher Brauerei, befasste sich der IHK-Arbeitskreis "Verkehrswirtschaft" in seiner Frühjahrssitzung mit den Rechtsgrundlagen und der aktuellen Rechtsprechung im Fahrpersonalrecht. Ein, wie sich sehr schnell herausstellte, auch für die Unternehmer selbst durchaus brisantes Thema, insbesondere, wenn es um Haftungsfragen geht.

Dr. Bernd Andresen, Geschäftsführer beim Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen, erinnerte daran, dass spätestens seit Mai 2006, als der digitale Tachograf die Tachoscheibe in Neufahrzeugen ablöste, die Kontrollbehörden die Lenk- und Ruhezeiten noch effektiver überwachen können und Manipulationen kaum noch möglich sind. Für den Fuhrparkbetreiber, so Dr. Andresen in seinen weiteren Ausführungen, bringe die neue Technik, aber auch zahlreiche neue Pflichten. Beispielsweise müssen die aufgezeichneten Fahrer- und Fahrzeugdaten zur lückenlosen Dokumentation regelmäßig heruntergeladen, archiviert und gesichert werden. Vor allem stehe aber auch der Unternehmer in der Pflicht, seine Mitarbeiter entsprechend zu schulen, damit Bußgelder möglichst vermieden werden.

Circa 50 Zuhörer nahmen die Gelegenheit wahr, um aus erster Hand zu erfahren, wie die Kontroll-behörden bei Straßen- und Betriebskontrollen vorgehen und wo die Knackpunkte liegen. Deutlich wurde aber während der Diskussion auch, dass in der täglichen Praxis die Umsetzung der detaillierten Vorschriften häufig an Grenzen stößt. Als Stichwort sei hier nur das Fehlen ausreichender Lkw-Parkplätze genannt.

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