Freitag, 02. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 134460

Geschäftslage im Tourismus besser als erwartet

Aktuelle IHK-Umfrage Tourismus

(lifePR) (Augsburg, ) "Die Geschäftslage ist besser als erwartet". Dies ist der Tenor der 289 Unternehmen der heimischen Tourismuswirtschaft, die die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben im Rahmen Tourismusbilanz Allgäu/Bayerisch Schwaben im Herbst 2009 zur Meinung über die abgelaufene Sommersaison und den Er-wartungen für die kommende Wintersaison befragt hat. Das Gastgewerbe rechnet aber nicht mit einem spürbaren Umschwung in den nächsten Monaten, berichtet IHK-Tourismusexpertin Karina Gruhler-Hirsch.

Die Geschäftslage in den Unternehmen der Hotellerie und Gastronomie, sowie der Cam-pingplätze in Schwaben war in der vergange-nen Sommersaison 2009 größtenteils befriedigend verlaufen. 48 % aller Betriebe waren über den Verlauf der letzten Monate zufrieden, fast 34 % haben diese sogar als gut eingeschätzt. Im Vergleich zu den eher verhalte-nen Aussagen in der Frühjahrsumfrage 2009 ist diese Entwicklung als durchaus erfreulich einzustufen und damit besser als erwartet. Die guten Werte von vor einem Jahr aus der Sommersaison 2008 konnten allerdings nicht wieder erreicht werden. Hier macht sich der Einfluss der allgemeinen Wirtschaftskrise be-merkbar.

Campingplätze profitierten von Krise

Dabei können die schwäbischen Campingplatzbetreiber den deutschlandweit erkennbaren Trend zum Campingurlaub bestätigen. Jeder zweite Campingplatzbetrieb in Schwaben berichtet, dass diesen Sommer mehr Gäste als sonst diese Form des Urlaubs gewählt hatten. Einerseits liegt dies an dem Wunsch wieder mehr naturnahe Ferien zu erleben, aber auch an einem teilweise geringer gewordenen Urlaubsbudget. Zudem haben viele Campingplatzbetreiber in den letzten Jahren stark in die Ausstattung ihrer Anlagen investiert.

Weiter Einbruch bei Geschäftsreisen

Bei der Entwicklung der Umsatzzahlen war kaum eine Veränderung spürbar. Noch immer klagt jedes dritte Unternehmen über sinkende Umsatzzahlen, allerdings scheint die rasante Talfahrt in der sich die Umsätze seit Ende letzten Jahres befanden zumindest abgebremst. Zurückzuführen ist die stagnierende Umsatzentwicklung vor allem durch die Ausgabenrestriktion der Geschäftsreisenden. Mehr als die Hälfte aller Unternehmen im schwäbischen Gastgewerbe berichtet von einem Rückgang in diesem Segment. Hier macht sich die konjunkturelle Schieflage in den Firmen deutlich bemerkbar, da viele Tagungen und Seminare dem Rotstift zum Opfer fallen. Einhergehend mit der negativen Umsatzentwicklung geht auch die Ertragsentwicklung. Aufgrund der steigenden Ausgaben im Bereich Energie und weiterer Nebenkosten können die Unternehmen kaum noch Rücklagen bilden. Hier würden sich viele Unternehmen eine Reduzierung der Mehrwertsteuersätze wünsche, um wenigstens wieder Betriebsrücklagen bilden zu können.

Gastgewerbe rechnet nicht mit spürbarem Umschwung

Totale Schwarzmalerei ist bei den heimischen Tourismusfirmen für die nächste Saison nicht angesagt, da es durchaus Lichtblicke gibt. Dennoch ist der Großteil der Ansicht, dass der Umschwung zum besseren noch auf sich warten lässt. Jeder dritte Unternehmer rechnet damit, dass die Geschäftslage auch in der Wintersaison sich nicht deutlich besser entwickeln wird. Immerhin ist hier der Anteil der negativen Stimmen im Vergleich zum Frühjahr d.J. von 52 % deutlich auf 33 % gesunken. Mit einer Stabilisierung auf niedrigem Niveau rechnen 49 % und zu den Optimisten gehören lediglich 14 % der Befragten.

Wintersaison erwartet Gäste mit stabilen Preisen

In Schwaben werden die Touristen in der Wintersaison weitgehend mit stabilen Preisen rechnen können. Wie die befragten Betriebe berichten, wollen 60 % an den Preisen nichts verändern. Teilweise wird es aber dennoch Preiserhöhungen geben. Ein Anteil von 32 %, und dies ist deutlich mehr als bei der Frühjahrsumfrage mit einem Anteil von 10 %, sehen sich gezwungen, die Preise in der Wintersaison anzuheben, um zumindest die Kostensteigerungen aufzufangen. Nach eigenen Angaben wollen die befragten Unternehmen die momentane Personaldecke beibehalten: Hier liegt der Anteil bei 80 %. Es wird wohl zu gewissen Personalfreisetzungen kommen, aber mit einem Anteil von rd. 17 % deutlich weniger als im Frühjahr d.J., in dem der Anteil bei fast 40 % lag.

Tourismusbetriebe halten an Fachkräften fest

Da die Fachkräftesituation im Bereich Gastgewerbe insgesamt sehr schwierig ist, beab-sichtigen die Betriebe lieber ihr qualifiziertes Personal trotz der eher schwachen Konjunktur zu behalten. Allerdings wird es auf der anderen Seite auch kaum zu Neueinstellungen kommen. Sehr erfreulich ist die Botschaft der Betriebe, dass nach wie vor investiert wird.

Immerhin beabsichtigen rd. 28 % ihr Investitionsbudget zu erweitern. Im Frühjahr 2009 waren es nur 11 %. Stabile Ausgaben im Investitionsbereich planen rd. 33 % der befragten Hoteliers und Wirte ein. Vielen Betrieben ist bewusst, dass sie ihre Kunden besser durch verstärkte Investitionen halten bzw. im harten Konkurrenzkampf neue Kunden dazugewinnen können. Daher stehen auch Maßnahmen zur Modernisierung an oberster Stelle bei den Investitionsplanungen, gefolgt von Rationalisierungsbestrebungen. Erfreulich ist, dass auch Planungen im Umweltbereich in diesem Herbst zugenommen haben. Ein Grund ist hier mit Sicherheit die Energieeinsparverordnung, aber auch das verstärkte Bewusstsein der Unternehmer im Bereich des Gastgewerbes, dass durch das Thema Energieeffizienz auch Betriebsausgaben werden können.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Spiel und Spaß in "Kernie's Winter-Wunderland"

, Familie & Kind, Wunderland Kalkar

Während der Feiertage gibt es wieder eine Menge im Wunderland Kalkar zu erleben! Besonders die Kleinen dürfen sich freuen, denn vom 25. bis einschließlich...

Magie mit einer Prise Glitter und Glamour - elfenhafte Weihnachts- und knallbonbongute Silvesterarrangements

, Familie & Kind, Wunderland Kalkar

Das Wunderland Kalkar ist ein Ort, der Träume Wirklichkeit werden lässt. Wer einmal hier war, weiß um den Zauber, der den beliebten Hotel-, Business-...

Oktopus Adventskalender : „ Nacharmen“ unmöglich !

, Familie & Kind, Merlin Entertainments Group Deutschland GmbH

Kennt nicht jeder Jemanden, der zu ungeduldig ist, in der Adventszeit täglich nur ein Türchen seines Kalenders zu öffnen, und stattdessen immer...

Disclaimer