Dienstag, 24. Januar 2017


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Eröffnung des Chinese European Arbitration Centre (CEAC) in Hamburg: Beginn einer neuen Ära

(lifePR) (Augsburg, ) Nach bisheriger Rechtsprechung liefen deutsche Firmen immer Gefahr, dass Urteile ordentlicher Gerichte gegenseitig nicht anerkannt wurden und somit nicht vollstreckbar waren. Mit dieser neuen Einrichtung entsteht eine Instanz, deren Urteile aus Rechtsstreitigkeiten auch in China durchgesetzt werden können, da Schiedsgerichtsurteile im Ausland in der Regel einfacher zu vollstrecken sind als konventionelle Urteile.

Grundlage für diese Regelung war der Beitritt Chinas zum New Yorker Abkommen über die Anerkennung und Vollstreckung von Schiedssprüchen vom 10. Juni 1958.

Schiedsgerichtsverfahren können auf eine lange Tradition zurückblicken. Als Basis gilt eine gegenseitige Akzeptanz der Parteien. Dies wird bei dem CEAC durch die paritätische Besetzung der Gremien gewährleistet. So ist eine chinesische Rechtsprofessorin Mitglied der Geschäftsführung und der ehemalige Präsident der chinesischen Rechtsanwaltkammer führt den Vorsitz des Beirats. Dieses gemischte Führungsgremium aus deutschen und chinesischen Experten sorgt für Akzeptanz auf beiden Seiten.

Das Schiedsgericht bietet darüber hinaus viele bedeutende Vorteile. Vor allem der geringere Preis und die schnellere Durchführung gegenüber konventionellen Prozessen macht es für Unternehmen oftmals sehr attraktiv. So kann in der Regel mit einer Verfahrensentscheidung nach spätestens neun Monaten zu deutlich geringeren Kosten gerechnet werden. Gerade in der Anfangszeit muss jedoch mit einer längeren Verfahrensdauer gerechnet werden, da dieses Projekt gerade erst angelaufen ist.

Um von dem neuen Schiedsgericht profitieren zu können, sollte die CEAC-Schiedsklausel bereits zu Beginn der vertraglichen Beziehungen vereinbart werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des CEAC unter http://www.ceac-arbitration.com/

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