Samstag, 03. Dezember 2016


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Ausbildungsreife muss besser werden: Schwäbische Wirtschaft bestätigt bundesweiten Trend

(lifePR) (Augsburg, ) Über die Hälfte der Betriebe in Deutschland helfen nach wenn es um Ausbildung geht, das hat eine bundesweite Studie des DIHK unter 15.000 Unternehmen ergeben. Beklagt wird die mangelnde Ausbildungsreife, mit der Schulabgänger heute ihren Weg in den Job aufnehmen. Ein Trend, der auch für die Betriebe in Schwaben festzustellen ist. IHK-Ausbildungsleiterin Josefine Steiger bestätigt: "Bemängelt wird in den Betrieben vor allem die unzureichende schulische Qualifikation der Auszubildenden und auch ein Mangel bei den sogenannten "Soft Skills", den persönlichen und sozialen Kompetenzen. Daher legen die Betriebe individuell nach. Etwa 60 Prozent der befragten Betriebe in Schwaben geben zusätzlich zur Berufsschule theoretischen Unterricht. 35 Prozent aller befragten Unternehmen nehmen dafür die finanzielle Unterstützung der Agentur für Arbeit in Anspruch".

Warum die Investition in Nachhilfe?

Die demografische Trendwende ist im Bereich der Ausbildung angekommen, Fachkräftesicherung ist das Thema Nummer Eins für die Betriebe, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Dies beweist auch das Ausbildungsengagement der Betriebe: Trotz Wirtschaftskrise halten laut DIHK über 60 Prozent Ihr Ausbildungsangebot aufrecht, 15 Prozent der Unternehmen wollen sogar mehr ausbilden, 25 Prozent weniger. Die IHK Schwaben kann dies durch eine im März durchgeführte Blitzumfrage unter den 50 Top-Ausbildern unterstreichen: 49 Betriebe halten an ihrem Ausbildungsengagement fest, nur bei einem Betrieb ist ein signifikanter Rückgang festzustellen.

Lösungsansätze:

Die Betriebe sehen Schulen und Eltern in der Pflicht, vor allem hinsichtlich der sozialen Kompetenzen. "Der richtige Umgang, das richtige Miteinander sowie Leistungsbereitschaft und Motivation, das sind die Soft Skills die am meisten bemängelt werden. Unsere Betriebe geben an, dass sie in fachlicher Hinsicht nachhelfen können, das Miteinander aber muss stimmen, und das können die jungen Leute am besten zuhause lernen. Neben den Schulen müssen auch die Eltern vermehrt aktiv werden", so Josefine Steiger weiter. Die IHK Schwaben möchte sich in Zukunft stärker in die Berufsorientierung an den Schulen einbringen. Sie will zwischen Unternehmen und Schülern rechtzeitig den Draht herstellen, so dass noch vor Schulabschluss zentrale Weichen in Sachen Berufswahl bei den angehenden Azubis gestellt werden können. "Wenn die jungen Leute rechtzeitig ihre Talente und ihre Ziele erkennen, gehen sie motivierter an die Jobsuche heran und bringen in der Schule entsprechende Leistungen. Der Besuch von Unternehmen bereits in der Schulzeit kann da schon Wunder bewirken." Josefine Steiger betont, dass der Schülerrückgang und die Ausbildungsreife lösbare Probleme sind, wenn sich alle Beteiligten entsprechend engagieren, vom Schüler über die Eltern bis hin zu den Betrieben.

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